Gabriel Cristophe Guérin

Gabriel-Christophe Guérin (* 9. November 1790 in Kehl; † 20. September 1846 in Hornbach) war ein französischer Maler des 19. Jahrhunderts.

Leben

Gabriel-Christophe Guérin wurde am 9. November 1790 in Kehl geboren. Er entstammte einer bedeutenden Künstlerfamilie. Er war der Enkel von Jean Guérin und der Sohn von Christophe Guérin, die beide als Kupferstecher tätig waren. Zudem war er der Neffe des Miniaturmalers Jean Urbain Guérin.

Sein Bruder Jean-Baptiste Guérin, geboren 1798, war ebenfalls als Maler tätig. Guérin trat am 14. Juli 1810 in die École des Beaux-Arts ein. Er war Schüler von Jean-Baptiste Regnault und Lehrer von Hippolyte Pradelles.

In Straßburg bildete er kurz vor seinem Tod unter anderem Frédéric Lix, Gustave Jundt und Alfred Touchemolin im Zeichnen aus.

Er starb am 20. September 1846 in Hornbach.[1] Guérin wurde auf dem Cimetière Sainte-Hélène in Straßburg beigesetzt, in unmittelbarer Nähe zu seinem Großvater Jean, seinem Vater Christophe und seiner Enkelin Valérie (†). Das Grabmonument der Familie Guérin aus rosafarbenem Sandstein, das durch eine Subskription finanziert wurde, ist ein Werk des Bildhauers André Friederich.[2]

Werke

Nachwirkung

Eine Straße im Stadtteil Esplanade in Straßburg ist nach ihm benannt.

Literatur

  • Emmanuel Bénézit, « Guérin (Gabriel-Christophe) », dans Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs & graveurs de tous les temps et de tous les pays, t. 2, Paris, Gründ, 1924, 822 p. (lire en ligne), p. 506. 
  • Nouveau dictionnaire de biographie alsacienne, notice de Georges Foessel, vol. 14, p. 1323
Commons: Gabriel Cristophe Guérin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Lexikalische und künstlerische Ressourcen

Normdaten / Autoritätsdateien

Literarische und historische Quellen

Einzelnachweise

  1. Fondation Custodia | Collection Frits Lugt: Lix, Frédéric Théodore. In: marquesdecollections.fr. Abgerufen am 11. Januar 2026 (französisch).
  2. Ville de Strasbourg: Cimetière Sainte-Hélène, Guide des cimetières no 4 de la Ville de Strasbourg. Hrsg.: Ville de Strasbourg. Strasbourg Januar 2009, S. 60.