GFO Klinik Brühl
| GFO Klinik Brühl – Marienhospital | |
|---|---|
| Trägerschaft | Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe |
| Ort | Brühl
|
| Bundesland | Nordrhein-Westfalen |
| Staat | Deutschland |
| Ärztlicher Direktor der GFO Klinik Brühl | Rami Homsi[1] |
| Versorgungsstufe | Grund- und Regelversorgung |
| Betten | 216 (Stand 2022) |
| Mitarbeiter | Ärztliches Personal: 78, Pflegepersonal: 96 (Stand 2022) |
| Zugehörigkeit | GFO Kliniken |
| Gründung | 1894 |
| Website | klinik-bruehl.gfo-online.de |
Die GFO Klinik Brühl – Marienhospital ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung in der Stadt Brühl im Rhein-Erft-Kreis. Das Haus gehört zum Klinkenverbund der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe. Das Marienhospital ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln.[2]
Geschichte
Das Marienhospital in Brühl wurde ab 1893 auf Initiative des Brühler Pfarrers Richard Bertram als Krankenhaus der katholischen Pfarrgemeinde erbaut und 1894 eingeweiht. Die Finanzierung erfolgte durch private Spenden aus der Brühler Bevölkerung. Die Organisation wurde der Ordensgemeinschaft Arme Dienstmägde Jesu Christi (auch als Dernbacher Schwestern bekannt) übertragen, die bereits seit 1860 in Brühl in der Krankenpflege tätig gewesen waren. Innerhalb weniger Jahre musste das Krankenhaus dreimal vergrößert werden. Von 1914 bis 1919 wurde es militärisch genutzt, bis November 1918 als Reserve-Lazarett, danach als Militärlazarett der englischen Besatzungstruppen. Nach dem Ersten Weltkrieg ermöglichten der Caritasverband, die Stadt Brühl und der Landkreis den Weiterbetrieb und die Modernisierung des Marienhospitals. In den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs wurde die Klinikbauten stark beschädigt. Auf den Wiederaufbau folgte bis 1962 Jahren ein erneuter Erweiterungsbau. 1967 verließen die Dernbacher Schwestern nach 106 Jahren Brühl aufgrund des fehlenden Nachwuchsens im Orden. Für jede Ordensschwester stellte die Kirchengemeinde St. Margaretha als Trägerin des Krankenhauses zwei weltliche Pflegekräfte ein. Ab Januar 1986 wurde die Trägerschaft um des Erzbistum Köln erweitert. Um die Zukunft des Hauses langfristig zu sichern, beschlossen die Pfarrgemeinde und das Erzbistum Köln im Jahr 2008, das Krankenhaus in die Hände der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbh (GFO) zu übergeben.[3]
Medizinische Schwerpunkte
In den Fachabteilungen des Krankenhauses wurden im Jahr 2022 8733 Fälle stationär behandelt, die Zahl der ambulanten Patientenkontakte betrug 4942.[4]
Fachabteilungen
Das Marienhospital ist in folgenden Fachabteilungen organisiert:[5]
- Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie
- Anästhesie und Intensivmedizin
- Gastroenterologie, Pneumologie und Onkologie/Innere Medizin II
- Geriatrie
- Gynäkologie und Geburtshilfe
- Hals-Nasen- und Ohrenheilkunde (Belegabteilung)
- Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin/Innere Medizin I
- Orthopädie und Unfallchirurgie
- Zentrale Notfallambulanz
Zentren
- Alterstraumazentrum
- Darmkrebszentrum
- Endoprothetikzentrum
- Hernienzentrum
- Hypertoniezentrum
- Gelenkzentrum
- Traumazentrum
Siehe auch
Weblinks
- Offizieller Webauftritt der GFO Klinik Brühl
- Informationen zum Krankenhaus im Deutschen Krankenhaus Verzeichnis
Einzelnachweise
- ↑ GFO Klinik Brühl Marienhospital: Leitung. Abgerufen am 30. November 2025.
- ↑ GFO Klinik Brühl Marienhospital: Unser Haus. Abgerufen am 30. November 2025.
- ↑ GFO Klinik Brühl - Marienhospital (Hrsg.): 125 Jahre Marienhospital Brühl. 2019 (archive.org [PDF]).
- ↑ GFO Klinik Brühl Marienhospital: Qualitäts- & Risikomanagement. Abgerufen am 30. November 2025.
- ↑ GFO Klinik Brühl Marienhospital: Unsere Fachabteilungen & Zentren. Abgerufen am 1. Dezember 2025.
Koordinaten: 50° 49′ 38,3″ N, 6° 54′ 4,7″ O