Günter Lyhs
| Günter Lyhs | ||||||||||
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| Persönliche Informationen | ||||||||||
| Nationalität: | BR Deutschland | |||||||||
| Verein: | Turner-Club Gelsenkirchen 1874 TV Jahn Kierspe | |||||||||
| Geburtstag: | 20. April 1934 | |||||||||
| Geburtsort: | Sulimmen, Deutsches Reich | |||||||||
| Sterbetag: | 17. Dezember 2025 | |||||||||
| Sterbeort: | Kierspe, Deutschland | |||||||||
| Größe: | 160 cm | |||||||||
| Gewicht: | 65 kg | |||||||||
| Beruf: | Sportgeschäftsbesitzer | |||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||
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Medaillen
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Günter Lyhs (* 20. April 1934 in Sulimmen, Ostpreußen, heute Teil von Polen; † 17. Dezember 2025 in Kierspe[1]) war ein deutscher Gerätturner. Sein Heimatverein war der Turner-Club Gelsenkirchen 1874 und ab 1964 der Turnverein Jahn Kierspe.
Karriere
Günter Lyhs nahm an den Olympischen Sommerspielen 1960 teil. Sein bestes Einzelresultat erzielte er mit Platz 18 an im Wettkampf am Barren. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio gewann Lyhs mit der gesamtdeutschen Mannschaft die Bronzemedaille im Mannschaftsmehrkampf. Sein bestes Einzelergebnis bei diesen Spielen war der 16. Rang im Sprungwettkampf.
Mit 19 nationalen Einzeltiteln, darunter sechs im Jahr 1960, zählt er zu den erfolgreichsten Turnern in der Geschichte der Deutschen Meisterschaften. Er wurde 1960 sowie punktgleich mit Willi Jaschek 1967 deutscher Meister im Mehrkampf. Darüber hinaus siegte er 1960 punktgleich mit Philipp Fürst und 1964 am Barren, 1960, 1962 und punktgleich mit Philipp Fürst 1964 im Ringeturnen, 1960, 1965 und 1966 im Pferdsprung, von 1959 bis 1962 viermal in Folge im Bodenturnen sowie 1960, 1962, 1965, 1966 und 1967 am Reck.
Lyhs wurde am 11. Dezember 1964 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[2]
Weblinks
- Günter Lyhs in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Sport-komplett.de: Turnen - Deutsche Meisterschaften Herren
Einzelnachweise
- ↑ Traueranzeige bei trauer.nrw
- ↑ Sportbericht der Bundesregierung vom 26. September 1973 des Bundestages - Drucksache 7/1040 - Seite 81