Günter Fehringer
Günter Fehringer (* 1937) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU). Er war von 1992 bis 2000 Landrat des Ortenaukreises.
Werdegang
Fehringer studierte Rechtswissenschaft. 1975 kandidierte er bei der Oberbürgermeisterwahl in Offenburg, unterlag jedoch im zweiten Wahlgang Martin Grüber (SPD).[1] Er war bis 1992 Präsident des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau und Mitglied des Gemeinderats von Offenburg. Von 1992 bis 2000 war er Landrat des Ortenaukreises. Zudem war er von 1998 bis 2003 Vorsitzender des Verbands Region Südlicher Oberrhein, dessen Versammlung er von 1973 bis 2003 angehörte. Fehringer war stellvertretendes Mitglied der G 10-Kommission des Landtags von Baden-Württemberg. 2001 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.[2][3] Bis 2011 war er Vorsitzender der Landesschiedsstelle bei Streitigkeiten zwischen Pflegeheimen und -kassen.[4]
Fehringer ist verwitwet.
Einzelnachweise
- ↑ Martin Grüber war Offenburgs OB zwischen 1975 und 1989: „Ausruhen gehört nicht zu meiner Art“. In: stadtanzeiger-ortenau.de. 25. März 2017, abgerufen am 25. November 2025.
- ↑ Hubert Röderer: Gamber und Fehringer, Brodbeck und Scherer. In: badische-zeitung.de. 2. Januar 2013, abgerufen am 25. November 2025.
- ↑ Karlsruher Rechtsanwalt Hans-Michael Bender zum neuen Vorsitzenden gewählt. In: landtag-bw.de. 24. Juli 2001, abgerufen am 25. November 2025.
- ↑ Landrat a. D. Günter Fehringer: Ein offenes Ohr für die Sorgen vor Ort. In: stadtanzeiger-ortenau.de. 18. November 2023, abgerufen am 25. November 2025.