Fuente del Arco
| Gemeinde Fuente del Arco | ||
|---|---|---|
| Fuente del Arco | ||
| Wappen | Karte von Spanien | |
| ? Hilfe zu Wappen |
||
| Basisdaten | ||
| Land: | Spanien | |
| Autonome Gemeinschaft: | Extremadura | |
| Provinz: | Badajoz | |
| Comarca: | Llerena | |
| Gerichtsbezirk: | Llerena | |
| Koordinaten: | 38° 9′ N, 5° 54′ W | |
| Höhe: | 698 msnm[1] | |
| Fläche: | 115,36 km²[2] | |
| Einwohner: | 648 (Stand: 2025)[3] | |
| Bevölkerungsdichte: | 6 Einw./km² | |
| Postleitzahl(en): | 06980 | |
| Gemeindenummer (INE): | 06053 | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeisterin: | María del Carmen Domínguez (PSOE) | |
| Website: | Fuente del Arco | |
| Lage des Ortes | ||
Karte anzeigen | ||
Fuente del Arco ist ein südwestspanisches Dorf und eine Gemeinde (municipio) mit 648 Einwohnern (Stand: 2025) im Süden der Provinz Badajoz in der Autonomen Gemeinschaft Extremadura.
Geschichte
Ende des 19. Jahrhunderts erlebte die Bergbauproduktion in der Gegend von Fuente del Arco aufgrund der Aktivitäten in der Mine La Jayona einen Boom, der zu einem erheblichen Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum führte.
Parallel zur wirtschaftlichen und bergbaulichen Entwicklung erreichte Ende des 19. Jahrhunderts auch die Eisenbahn die Gemeinde. 1885 wurde die von der Gesellschaft MZA gebaute Bahnstrecke Mérida–Los Rosales in Betrieb genommen.[4] Die Eisenbahn hatte einen Bahnhof in Fuente del Arco und diente sowohl dem Personen- als auch dem Güterverkehr. Zehn Jahre später (1895) wurde in der Gegend eine weitere Eisenbahnlinie eröffnet: die Schmalspurbahn Peñarroya-Fuente del Arco, gebaut von der Sociedad Minera y Metalúrgica de Peñarroya. Auch diese zweite Strecke hatte einen eigenen Bahnhof, der sich neben den Anlagen und der Bahnstrecke der MZA befand.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gingen die Bergbau- und Eisenbahnaktivitäten zurück, was zu einem erheblichen Bevölkerungsrückgang in Fuente del Arco führte.
Lage und Klima
Der etwa 585 m hoch gelegene Ort Fuente del Arco liegt etwa 130 Kilometer südöstlich von Badajoz. Das Klima ist gemäßigt bis warm; Regen (ca. 454 mm/Jahr) fällt überwiegend im Winterhalbjahr.[5]
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | 1970 | 1981 | 1991 | 2001 | 2011 | 2021 |
| Einwohner | 2003 | 1035 | 914 | 782 | 740 | 681[6] |
Aufgrund der zunehmenden Mechanisierung der Landwirtschaft, der Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe („Höfesterben“) und dem daraus entstandenen Mangel an Arbeitsplätzen wanderten viele Familien und Einzelpersonen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts in die größeren Städte ab („Landflucht“).
Sehenswürdigkeiten
- Kirche Mariä Himmelfahrt (Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción)
- Marienkapelle
- Platzanlage
-
Platzanlage
-
Marienkapelle
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:ALTITUD
- ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:SUPERFICIE
- ↑ Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain
- ↑ Francisco Wais: Historia de los Ferrocarriles Españoles. Madrid, Editora Nacional, 1974, S. 206.
- ↑ Fuente del Arco - Klimatabellen
- ↑ Fuente del Arco – Bevölkerungsentwicklung