Fußball-Weltmeisterschaft 1954/Deutschland
Dieser Artikel behandelt die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz.
Qualifikation
| Rang | Land | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | BR Deutschland | 12:3 | 7:1 |
| 2 | Saarland | 4:8 | 3:5 |
| 3 | Norwegen | 4:9 | 2:6 |
Spielerfindung/-sichtung
Im Frühjahr/Sommer der Saison 1952/53 intensivierte Bundestrainer Sepp Herberger seine Sichtung zur Erweiterung des Spielerkaders für die Nationalmannschaft. Am 1. Februar 1953 wurden in Düsseldorf und Saarbrücken zuerst zwei regionale Auswahlspiele West gegen Südwest (3:5) beziehungsweise Saar gegen West (0:7) ausgetragen, daran schlossen sich zeitgleich die Spiele der A-Nationalmannschaft am 22. März in Köln gegen Österreich (0:0) und der B-Nationalmannschaft in Wien ebenfalls gegen Österreich (1:3) an. Die Frühjahrsspiele endeten mit dem Auftritt der Amateurnationalmannschaft am 29. April in Linz im Spiel gegen Österreich (3:1). Als Höhepunkt der Vereinssaison wurden vom 3. Mai bis 21. Juni die Endrundenspiele um die deutsche Fußballmeisterschaft ausgetragen[1], wobei mit dem Hamburger SV, Borussia Dortmund, 1. FC Köln, 1. FC Kaiserslautern, Eintracht Frankfurt und Titelverteidiger VfB Stuttgart spielstarke Mannschaften mit einer Vielzahl von aktiven Nationalmannschaftsspielern und einer Reihe von Anwärtern auf die Nationalmannschaft, teilnahmen.
In der Zeitphase der Endrunde um die Meisterschaftsentscheidung führte der Bundestrainer aber eine intensive Sichtung von weiteren Talenten aus den Oberligen und dem Amateurlager durch, insbesondere durch vier Spiele in kurzer Zeitfolge gegen den englischen Cup-Finalisten Bolton Wanderers. Anfang Mai hielt dazu der Kicker in seiner Vorschau fest: „Deutschland braucht für die Stammspieler der Nationalmannschaft gleichwertige, womöglich ebenbürtige Reservisten. Das ist der wahre Sinn der großen sechs (es kamen noch zwei Spiele gegen eine Süd- und Berlin-Auswahl hinzu) Spiele, die uns in den kommenden Wochen erwarten: die vier Treffen deutscher ‚Vielleicht-Nationalmannschaften‘ mit den Bolton Wanderers und ihre zwei Spiele gegen den Süden und Berlin.“[2]
Das erste Spiel gegen Bolton fand am 9. Mai in Duisburg vor 18.000 Zuschauern statt und endete mit einem 2:1-Erfolg für die englischen Profis, das vierte und letzte Spiel gegen das Team von der Insel endete am 21. Mai in Bremen vor 22.000 Zuschauern mit einem 3:3 Remis. Dazwischen lagen noch die zwei Spiele in Regensburg (2:2 vor 25.000 Zuschauern) und Berlin (2:0-Sieg der deutschen Auswahl vor 30.000 Zuschauern). Der Bundestrainer erklärte bei der Pressekonferenz nach dem Spiel in Bremen seine grundsätzlichen Planungsrichtlinien mit der bewussten Beschränkung auf einen nur sehr kleinen Kreis von Kandidaten und dass er dabei auf eine verhältnismäßig hohe Zahl von Amateuren zurückgriff, „es galt aber vor allem, die ‚Nationalen von morgen‘ an Weltmeisterschaftsatmosphäre zu gewöhnen, in der innerhalb weniger Tage – wie gegen Bolton – ein Länderspiel dem anderen folgt.“[3] Des Weiteren war von Herberger noch zu hören: „Wir haben zu viel Vereine in den höchsten Spielklassen, aber zu wenig erstklassige Spieler. Die bei Anlegung höchsten internationalen Maßstabes wenigen kommen bei den ihnen gestellten Aufgaben nicht zur Höchstleistung. Und dann noch ein Wort zu den „Amateuren“. Mir scheint, dass die – nicht einmal unverständliche – Einstellung der Vereine mit Vertragsspieler-Abteilungen der Entwicklung zur Höchstleistung nicht günstig ist. Die natürlichen Anlagen werden bei dem Wunsch nach Siegen um jeden Preis oft verschüttet. Das ist bei unseren Amateuren oft anders. Sie werden nicht derart gedrängt, ihre ruhige Entwicklung wird weniger gestört.“
Friedebert Becker hielt im Kicker Nr. 21 vom 26. Mai auf Seite 2 fest: „Neue Namen in der Nationalelf! Hans Bauer, Harpers, Herbert Schäfer, Schröder, Metzner stießen zur Extraklasse durch und Semmelmann hat zumindest einen Fuß schon auf die Stufen nach oben gesetzt.“ Noch „steht“ keine nahezu gleichwertige II. Nationalmannschaft. Aber ihre Umrisse bildeten sich!
In den vier Spielen gegen Bolton kamen folgende Spieler in der deutschen Auswahl zum Einsatz:
- Torhüter: Alfred Schmidt (SV Sodingen), Günther Klemm (SpVgg Nassau Wiesbaden)
- Verteidiger: Hans Bauer (FC Bayern München), Werner Niebel (FSV Frankfurt), Fritz Rößling (SV Waldhof)
- Läufer: Wilhelm „Ömmes“ Schmidt (Meidericher Spielverein), Herbert Schäfer (Spfrde. Siegen), Gerhard Harpers (SV Sodingen), Fritz Semmelmann (SpVgg Bayreuth), Kurt Sommerlatt (Karlsruher SC), Rudolf Meßmann (1. FC Amberg)
- Stürmer: Horst Hoffmann, Hans Bauer, Horst Schade (alle SpVgg Fürth), Karl-Heinz Metzner (Hessen Kassel), Alfred Beck (FC St. Pauli), Felix Gerritzen (Preußen Münster), Willi Schröder (ATSV Bremen 1860), Heinz Wozniakowski (Eintracht Braunschweig), Ewald Nienhaus (VfL Osnabrück), Johann Zeitler (VfB Bayreuth), Georg Stollenwerk (SG Düren 99), Richard Kreß (FV Horas Fulda), Jupp Derwall (Alemannia Aachen), Richard Herrmann (FSV Frankfurt)
Im B-Länderspiel am 14. Juni in Düsseldorf ragten beim 5:2-Erfolg gegen Spanien der linke Flügel mit Spielmacher Pfaff (2 Tore) von Eintracht Frankfurt und der linke Flügelstürmer Hans Schäfer vom 1. FC Köln als dreifacher Torschütze heraus; aber auch Erhardt, Röhrig und Biesinger konnten sich empfehlen. Beim 1:0 der Amateurauswahl am 13. Juni in Wuppertal gegen Frankreich zeigten Außenläufer Semmelmann und Stopper Schäfer erneut ihre herausragende Klasse. Aus dem Kreis der Testspieler im Mai/Juni 1953 nahm Bundestrainer Herberger die Spieler Hans Bauer, Ulrich Biesinger, Herbert Erhardt, Richard Herrmann, Karl-Heinz Metzner, Alfred Pfaff und Hans Schäfer in den Kader für die Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz auf. Im Verlauf der Saison 1953/54 debütierten noch die zwei Fürther Karl Mai und Richard Gottinger (SpVgg Fürth), sowie der Hamburger Verteidiger Fritz Laband in der Nationalmannschaft; Mai und Laband fuhren auch mit in die Schweiz. Tragischerweise war der Einstand von Laband am 25. April 1954 in Bern beim Länderspiel gegen die Schweiz (3:5), bedingt durch eine langwierige Verletzung des bisherigen Stammspielers auf der rechten Verteidigerseite, des Spielers vom VfB Stuttgart, Erich Retter verbunden.
Herbergers Vorstellungen über den modernen Fußball und die deutschen Voraussetzungen dazu in den Jahren nach dem Krieg
Bei Brüggemeier ist dazu unter anderem festgehalten: Der moderne Fußball, so Herbergers Überlegungen, werde vor allem von einem höheren Tempo, dem – wie er es nannte – „Wirbel“ geprägt. Bei höchstem Tempo, mit exzellenter Technik, flüssigen Kombinationen und im engen Zusammenspiel der Mannschaft, muss das moderne Spiel in Zukunft ablaufen, es verlange Mannschaften, „die beide Aufgaben des Spiels, nämlich das Angriffsspiel und die Abwehr gleichermaßen gut beherrschten“. Dazu müssten die Spieler eine gute Technik besitzen, aufeinander eingespielt sein und vor allem über eine gute Kondition verfügen.[4]
Mit dem zumeist in den Oberligavereinen praktizierten zweimaligen Training pro Woche, konnten diese Ziele nicht erreicht werden. Herberger musste also die Spieler motivieren, mehr zu trainieren, als für die Oberligen unbedingt erforderlich war. Dazu benötigte er die enge Zusammenarbeit mit den Vereinen, insbesondere den Trainern. Diese sollten ihm berichten, wie sehr sich die Spieler bemühten, welche Leistungen sie erbrachten, wo Fortschritte zu verzeichnen waren und welche Defizite bestanden. Zusätzlich empfing und verfasste er zahlreiche Briefe, teilweise mit sehr detaillierten Angaben für die Spieler. Ihnen gab er gezielte Hinweise für Training und Spielweise, tadelte oder lobte sie und hielt engen Kontakt. So vermochte er es, sie zu motivieren, was schon deshalb erforderlich war, weil das zusätzliche Training Spott und Hänselei ihrer Mitspieler hervorrufen und gar zum Vorwurf führen konnte, sie wollten sich bei Herberger einschmeicheln. Es war also ein mühsamer Weg, bis die Spieler seine Vorstellungen umsetzen konnten. Dies gilt nicht zuletzt für die Forderung, Angriff- und Abwehrspiel gleichermaßen zu beherrschen.[5]
Turniervorbereitung
Dazu hatte sich Herberger mit seinen Spielern sich schon Anfang Mai im Schwarzwald getroffen, fernab vom Fußball, es kam jetzt darauf an, den Spielern Zeit zur Erholung und Entspannung zu geben. Die harte Arbeit begann zwei Tage nach dem Endspiel (23. Mai) um die deutsche Meisterschaft in der Sportschule Grünwald bei München. In dem Lehrgang wurde die Grundlage für die körperliche Verfassung der Spieler für das WM-Turnier in der Schweiz gelegt. Herberger hatte dafür ein exaktes Programm ausgearbeitet. Es wird in ausgedehnter Form intensive Laufarbeit neben der Ballarbeit und der Theorie betrieben. In Gruppen wird sich über drei, vier Runden eingelaufen, dann beginnt die eigentliche Arbeit. Langsam anlaufen, bei fünfzig Meter durchstarten bis zu hundert Meter. In den Kurven bummeln, es wird wieder schneller und dann wird noch mal fünfzig Meter angetreten. Das wird mindestens eine Stunde gemacht: Spurten, langsamer werden, drüben auf der Gegengeraden wieder spurten, zehn Meter auslaufen, wieder spurten! So wird jeden Vormittag trainiert, oft auch zusätzlich eine Stunde vor dem Frühstück.[6] Die Konditionsarbeit war unverzichtbar, um das moderne Spiel zu verwirklichen, das Herberger vorschwebte. „Wirbel“ und hohes Tempo, nicht nur für die 90 Minuten eines Spiels, sondern für die Dauer des gesamten Turniers. Während des Turniers stand der deutschen Mannschaft zehn Kilometer von Spiez entfernt in Thun ein gepflegter Sportplatz zur Verfügung. Dieser wurde auch von Uruguay benutzt. Das Trainingsprogramm der deutschen Spieler umfasste ein reichliches Pensum an Laufarbeit. Sie drehten Runden auf der Bahn, erst gemächlich, machen zwischendurch ein paar Starts wie in Grünwald. Dann wird 5:5 gespielt oder Sturm gegen Hintermannschaft. Jedenfalls war alles darauf abgestellt, die Spieler zu lockern und gut in Kondition zu halten.[7]
Die Auswahl Uruguays war oft Zuschauer beim Training der Deutschen, und man stellte sich häufig die Frage: „Ist die deutsche Mannschaft ein Leichtathletik-Team?“[8] Bundestrainer Herberger hatte in den Wochen in Grünwald und in Spiez/Thun die Gelegenheit konsequent genutzt, welche die Sportschulen, die Plätze, die Betreuung durch Arzt und Masseur, das geplante Essen und Trinken, die Ruhe und die Entspannungsmöglichkeiten und die ungestörte Arbeit ohne berufliche und familiäre Beeinträchtigungen mit seinen Spielern möglich machte und er endlich seine Vorstellungen zur Leistungsentwicklung bis zur Höchstleistung, umsetzen konnte.
Qualifikation
Für die Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz durfte die deutsche Nationalmannschaft erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder an der Qualifikation teilnehmen. Gegner waren in der Gruppe 1 Norwegen und das damals selbständige Saarland.
Im ersten Spiel gelang in Oslo ein 1:1-Unentschieden gegen die norwegische Auswahl. Im Neckarstadion zu Stuttgart, wo etwa drei Jahre zuvor das erste deutsche Länderspiel nach dem Zweiten Weltkrieg stattfand,[9] siegte die Mannschaft von Sepp Herberger 3:0 gegen die saarländische Auswahl, die von Helmut Schön trainiert wurde, der Jahre später Herberger als Bundestrainer beerbte. Das Rückspiel gegen Norwegen konnte die deutsche Mannschaft im Hamburger Volksparkstadion deutlich mit 5:1 für sich entscheiden. Im abschließenden Gruppenspiel gegen das Saarland, das gegen Norwegen in Oslo mit 3:2 gewinnen konnte und zu Hause ein 0:0 erreichte, hätte bereits ein Unentschieden für das Erreichen der Endrunde ausgereicht. Das Spiel in Saarbrücken wurde schließlich mit 3:1 gewonnen und Deutschland qualifizierte sich mit einem Abstand von vier Punkten auf den überraschenden Gruppenzweiten Saarland für die Weltmeisterschaft.[10]
Deutschland qualifizierte sich damit erstmals wieder nach 1938.
Spiele
| Norwegen – BR Deutschland 1:1 (1:1) | |
|---|---|
| Daten | 19. August 1953 im Ullevaal-Stadion, Oslo; Schiedsrichter: Bertus Ausum, Niederlande |
| Tore | 1:0 Harald Hennum (41.), 1:1 F. Walter (44.) |
| BR Deutschland | Turek (Torwart), Kohlmeyer, Retter, Schanko, Posipal, Eckel, Rahn, Morlock, F. Walter, O. Walter, Schäfer (in der 37. gegen Pfaff ausgewechselt); Trainer: Herberger |
| Norwegen | A. Hansen (Torwart), O. Hansen, H. Karlsen, Svenssen, Hernes, T. Olsen, Natland, Thoresen, Hennum, Dybwad, L. Olsen; Trainer: Hahn |
| BR Deutschland – Saarland 3:0 (1:0) | |
|---|---|
| Daten | 11. Oktober 1953 im Neckarstadion, Stuttgart; Schiedsrichter: Karel van der Meer, Niederlande |
| Tore | 1:0, 2:0 Max Morlock (13. und 51.), 3:0 Horst Schade (71.) |
| BR Deutschland | Turek (Torwart), Erhard, Retter, Mai, Posipal, Gottinger (in der 38. gegen Eckel ausgewechselt), Rahn, Morlock, Schade, Metzner, Schäfer; Trainer: Herberger |
| Saarland | Strempel (Torwart), Biewer, Puff, Berg, Momber, Clemens, Philippi, Otto, Martin, Balzert, Siedl; Trainer: Schön |
| BR Deutschland – Norwegen 5:1 (1:1) | |
|---|---|
| Daten | 22. November 1953 Volksparkstadion, Hamburg; Schiedsrichter: Arthur Luty, England |
| Tore | 0:1 Hans Nordahl (26.), 1:1 Max Morlock (27.), 2:1 Max Morlock (63.), 3:1 Ottmar Walter (69.), 4:1 Fritz Walter (80.), 5:1 Helmut Rahn (86.) |
| BR Deutschland | Turek (Torwart), Kohlmeyer, Retter, Mai, Posipal, Eckel, Rahn, Morlock, F. Walter, O. Walter, Herrmann; Trainer: Herberger |
| Norwegen | A. Hansen (Torwart), O. Hansen, H. Karlsen (in der 29. gegen Holmberg ausgewechselt), Svenssen, Hernes, T. Olsen, Fossli, Thoresen, Hvidsten, Nordahl, Dybwad; Trainer: Hahn |
| Saarland – BR Deutschland 1:3 (0:1) | |
|---|---|
| Daten | 28. März 1954 Ludwigsparkstadion, Saarbrücken; Schiedsrichter: Jan Bronkhorst, Niederlande |
| Tore | 0:1, 0:2 Max Morlock (37. und 51.), 1:2 Herbert Martin (67.), 1:3 Hans Schäfer (83.) |
| BR Deutschland | Turek (Torwart), Kohlmeyer, Retter, Schanko, Posipal, Liebrich, F. Walter (in der 30. gegen O. Walter ausgewechselt), Rahn, Morlock, Schade, Röhrig, Schäfer; Trainer: Herberger |
| Saarland | Strempel (Torwart), Biewer, Keck, Clemens, Momber, Philippi, Otto, Martin, Binkert, Siedl, Schirra; Trainer: Schön |
Deutsches Aufgebot
| Nummer / Name | Damaliger Verein | Geburtstag | Sterbedatum | Sp. | Tor | Rot | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Torhüter | |||||||||
| 21 | Heinz Kubsch | FK Pirmasens | 20.07.1930 | 24.10.1993[11] | 0 | 0 | 0 | ||
| 22 | Heinrich Kwiatkowski | Borussia Dortmund | 16.07.1926 | 23.05.2008 | 1 | 0 | 0 | ||
| 1 | Toni Turek | Fortuna Düsseldorf | 18.01.1919 | 11.05.1984 | 5 | 0 | 0 | ||
| Abwehr | |||||||||
| 4 | Hans Bauer | FC Bayern München | 28.07.1927 | 31.10.1997 | 2 | 0 | 0 | ||
| 5 | Herbert Erhard | SpVgg Fürth | 06.07.1930 | 03.07.2010 | 0 | 0 | 0 | ||
| 3 | Werner Kohlmeyer | 1. FC Kaiserslautern | 19.04.1924 | 26.03.1974 | 5 | 0 | 0 | ||
| 2 | Fritz Laband | Hamburger SV | 01.11.1925 | 03.01.1982 | 3 | 0 | 0 | ||
| 10 | Werner Liebrich | 1. FC Kaiserslautern | 18.01.1927 | 20.03.1995 | 4 | 0 | 0 | ||
| 7 | Jupp Posipal | Hamburger SV | 20.07.1927 | 21.02.1997 | 5 | 0 | 0 | ||
| Mittelfeld | |||||||||
| 6 | Horst Eckel | 1. FC Kaiserslautern | 08.02.1932 | 03.12.2021 | 6 | 0 | 0 | ||
| 8 | Karl Mai | SpVgg Fürth | 27.07.1928 | 15.03.1993 | 5 | 0 | 0 | ||
| 9 | Paul Mebus | 1. FC Köln | 09.06.1920 | 08.12.1993 | 1 | 0 | 0 | ||
| 11 | Karl-Heinz Metzner | KSV Hessen Kassel | 09.01.1923 | 25.10.1994 | 0 | 0 | 0 | ||
| 13 | Max Morlock | 1. FC Nürnberg | 11.05.1925 | 10.09.1994 | 5 | 6 | 0 | ||
| 16 | Fritz Walter | 1. FC Kaiserslautern | 31.10.1920 | 17.06.2002 | 6 | 3 | 0 | ||
| Angriff | |||||||||
| 18 | Ulrich Biesinger | BC Augsburg | 06.08.1933 | 18.06.2011 | 0 | 0 | 0 | ||
| 17 | Richard Herrmann | FSV Frankfurt | 28.01.1923 | 27.07.1962 | 1 | 1 | 0 | ||
| 14 | Bernhard Klodt | FC Schalke 04 | 26.10.1926 | 23.05.1996 | 2 | 1 | 0 | ||
| 19 | Alfred Pfaff | Eintracht Frankfurt | 16.07.1926 | 27.12.2008 | 1 | 1 | 0 | ||
| 12 | Helmut Rahn | Rot-Weiss Essen | 16.08.1929 | 14.08.2003 | 4 | 4 | 0 | ||
| 20 | Hans Schäfer | 1. FC Köln | 19.10.1927 | 07.11.2017 | 5 | 4 | 0 | ||
| 15 | Ottmar Walter | 1. FC Kaiserslautern | 06.03.1924 | 16.06.2013 | 5 | 4 | 0 | ||
| Trainer | |||||||||
| Sepp Herberger (Bundestrainer) | 28.03.1897 | 28.04.1977 | |||||||
| Albert Sing (Co-Trainer) | 07.04.1917 | 31.08.2008 | |||||||
Deutsche Spiele
Spielorte (rot) und Quartier (blau) |
Vorrunde
Die deutsche Nationalmannschaft erhielt in der Vorrunde Ungarn, die Türkei und Südkorea zugelost. Durch den ungewöhnlichen Turniermodus, nach dem es pro Gruppe zwei gesetzte und zwei nicht gesetzte Mannschaften gab, spielte Deutschland als nicht gesetzte Mannschaft nur gegen Ungarn, das damals als beste Mannschaft der Welt galt, und die Türkei. Im ersten Spiel der Vorrunde trat die Mannschaft um Kapitän Fritz Walter, dessen 1. FC Kaiserslautern nur wenige Wochen vorher das Finale um die deutsche Meisterschaft mit 1:5 gegen Hannover 96 verlor,[12] gegen die Türken an. Diese hatten sich in der Qualifikation überraschend und glücklich nach Münzwurf gegen Spanien durchsetzen können. Dieses Spiel konnte die bundesdeutsche Mannschaft, am 17. Juni 1954 in Bern mit 4:1 gewinnen.[13] Die Tore schossen dabei Hans Schäfer, Bernhard Klodt, Ottmar Walter und Max Morlock. Für die Türkei war Mamat İsmail Suat zum zwischenzeitlichen 1:0 erfolgreich. Im zweiten Gruppenspiel hieß der Gegner nun Ungarn. Sepp Herberger hatte sich für dieses Spiel eine kluge Taktik ausgedacht. Da man annehmen konnte, dass Deutschland gegen Ungarn, das zuvor Südkorea mit 9:0 besiegt hatte, ohnehin verlieren würde, bot Herberger eine um sieben Spieler veränderte Mannschaft auf. Damit wollte er bezwecken, dass seine Stammspieler, außer Fritz Walter, der seine Kameraden nicht allein lassen wollte, für ein dann notwendiges Entscheidungsspiel gegen die Türkei, die vermutlich gegen Südkorea gewinnen würde, geschont wurden. Ein Entscheidungsspiel wurde möglich, da die Tordifferenz damals noch keine Rolle spielte, sodass es egal war, wie hoch Deutschland verlor. Am Ende standen acht Gegentreffer bei immerhin drei eigenen Toren zu Buche.[14] Aus der Heimat erhielt Herberger Drohbriefe, die bis hin zu gefordertem Selbstmord reichten. Doch er hatte einen Plan, denn im Entscheidungsspiel konnte Herberger seine beste Mannschaft aufbieten und die Türken wurden mit 7:2 bezwungen.[15] Dabei waren Ottmar Walter, Hans Schäfer (2×), Max Morlock (3×) und Fritz Walter erfolgreich.
BR Deutschland – Türkei 4:1
- BR Deutschland: Toni Turek; Fritz Laband, Werner Kohlmeyer; Horst Eckel, Jupp Posipal, Karl Mai; Bernhard Klodt, Max Morlock, Ottmar Walter, Fritz Walter, Hans Schäfer
- Türkei: Turgay; Ridvan, Basri; Erton, Cetin, Rober; Erol, Suat, Feridun, Burhan, Lefter
- Tore: 0:1 Suat (3.), 1:1 Hans Schäfer (13.), 2:1 Bernhard Klodt (52.), 3:1 Ottmar Walter (60.), 4:1 Max Morlock (84.)
- Zuschauer: 28.000 (laut FIFA)
BR Deutschland – Ungarn 3:8
- BR Deutschland: Heinrich Kwiatkowski; Hans Bauer, Werner Kohlmeyer; Jupp Posipal, Werner Liebrich, Paul Mebus; Helmut Rahn, Horst Eckel, Fritz Walter, Alfred Pfaff, Richard Herrmann
- Ungarn: Gyula Grosics; Jenő Buzánszky, Mihály Lantos; József Bozsik, Gyula Lóránt, József Zakariás; József Tóth, Sándor Kocsis, Nándor Hidegkuti, Ferenc Puskás, Zoltán Czibor
- Tore: 0:1 Sándor Kocsis (3.), 0:2 Ferenc Puskás (17.), 0:3 Sándor Kocsis (21.), 1:3 Alfred Pfaff (26.), 1:4 Nándor Hidegkuti (53.), 1:5 Nándor Hidegkuti (55.), 1:6 Sándor Kocsis (68.), 1:7 József Tóth (74.), 2:7 Helmut Rahn (78.), 2:8 Sándor Kocsis (79.), 3:8 Richard Herrmann (81.)
- Zuschauer: 56.000 (laut FIFA)
BR Deutschland – Türkei 7:2 (Entscheidungsspiel)
- BR Deutschland: Toni Turek; Fritz Laband, Hans Bauer; Horst Eckel, Jupp Posipal, Karl Mai; Bernhard Klodt, Max Morlock, Ottmar Walter, Fritz Walter, Hans Schäfer
- Türkei: Sükrü; Ridvan, Basri; Naci, Cetin, Rober; Erol, Lefter, Necmettin, Erton, Coşkun
- Tore: 1:0 Ottmar Walter (7.), 2:0 Hans Schäfer (10.), 2:1 Erton (22.), 3:1 Max Morlock (31.), 4:1 Max Morlock (61.), 5:1 Fritz Walter (62.), 6:1 Max Morlock (76.), 7:1 Hans Schäfer (79.), 7:2 Lefter (82.)
- Zuschauer: 17.000 (laut FIFA)
Viertelfinale
Im Viertelfinale musste die bundesdeutsche Auswahl gegen Jugoslawien spielen.[16] Ein Gegner, der für seine gefährliche Außenläufer Zlatko Čajkovski und Vujadin Boškov bekannt war, die den Angriff mit internationalen Stars wie Rajko Mitić, Stjepan Bobek, Bernard Vukas und den späteren Bundesligatrainer Branko Zebec unterstützten. Nicht umsonst nannte man die Jugoslawen die „Ballkünstler vom Balkan“. Trainer Sepp Herberger schätzte sie fast so gut ein wie die Ungarn, gegen die Deutschland in der Gruppenphase 3:8 verloren hatte. Das Spiel vor rund 30.000 Zuschauern im Stade des Charmilles in Genf entwickelte sich von Anfang an gut für Deutschland. Herberger setzte auf eine starke Abwehr, aus der man schnelle Konter fahren wollte. In der zehnten Spielminute führte einer der vielen deutschen Konter zum 1:0-Führungstreffer für die Herberger-Elf. Dabei unterlief dem jugoslawischen Abwehrspieler Ivica Horvat ein Eigentor. Nun begann ein Sturmlauf der jugoslawischen Mannschaft auf das Tor von Toni Turek von Fortuna Düsseldorf, der in diesem Spiel erstmals in diesem Turnier überzeugend agierte. Als die 85. Minute anbrach, erinnerte Herberger seinen Stürmer Helmut Rahn, der ihm vor dem Spiel ein Tor versprochen hatte, an sein Versprechen. Bei einem der vielen wütenden Angriffe der Jugoslawen gelang der deutschen Mannschaft erneut ein solcher Konter wie beim 1:0. Diesmal hieß der Torschütze Helmut Rahn. Der „Boss“ hatte sich in die Mannschaft gespielt, nachdem er zuvor nur im Spiel gegen die Ungarn aufgeboten wurde, als Herberger seine B-Elf antreten ließ. Es hatte sich für den Bundestrainer erstmals gelohnt, auf den manchmal etwas eigenwilligen Angreifer von Rot-Weiss Essen zu setzen.
BR Deutschland – Jugoslawien 2:0
- BR Deutschland: Toni Turek; Fritz Laband, Werner Kohlmeyer; Horst Eckel, Werner Liebrich, Karl Mai; Helmut Rahn, Max Morlock, Ottmar Walter, Fritz Walter, Hans Schäfer
- Jugoslawien: Vladimir Beara; Branislav Stankovic, Tomislav Crnković; Zlatko Čajkovski, Ivica Horvat, Vujadin Boškov; Miloš Milutinović, Stjepan Bobek, Rajko Mitić, Bernard Vukas, Branko Zebec
- Tore: 1:0 Horvat (10., Eigentor), 2:0 Helmut Rahn (86.)
- Zuschauer: 17.000 (laut FIFA)
Halbfinale
Deutschland stand zum Erstaunen der allgemeinen Fachwelt im Halbfinale, was den Deutschen vor dem Turnier nur wenige zugetraut hätten. In der Runde der letzten Vier wartete nun Österreich auf die DFB-Elf. Die Duelle mit der Alpenrepublik waren schon seit jeher von besonderer Bedeutung. Man pflegt zwischen Deutschland und Österreich eine nachbarschaftliche Rivalität, die natürlich durch den „Anschluss Österreichs“ an das Deutsche Reich 1938 noch verstärkt worden war. Die Österreicher hatten sich in der Vorrunde 1:0 gegen Schottland und 5:0 gegen die Tschechoslowakei durchgesetzt und wurden durch Losentscheid gegenüber Uruguay zum Gruppenersten „gezogen“. Dadurch trafen die Spieler des Teamchefs Walter Nausch in der zweiten Runde auf den Gastgeber Schweiz. In Lausanne entwickelte sich bei 40 Grad im Schatten ein Spiel, das später unter dem Namen „Hitzeschlacht von Lausanne“ Bekanntheit erlangte.[17] Mit zwölf Toren, sieben für Österreich und fünf für die Schweiz, ist die Begegnung vor 32.000 Zuschauern im Stade Olympique de la Pontaise bis heute das torreichste Spiel bei einer Fußball-Weltmeisterschaft. Die Bilanz der Begegnung war ein Sonnenstich beim österreichischen Torhüter Kurt Schmied und ein Kollaps des Schweizer Spielers Roger Bocquet. Schließlich gewann Österreich 7:5 und stand im Semifinale. Dort wartete Deutschland. Österreich ging noch geschädigt durch das schwere Spiel in Lausanne in die Begegnung, sodass die Deutschen einen Vorteil genossen. In der 33. Minute gelang Hans Schäfer das 1:0. So stand es auch zur Pause. In der 47. Minute erhöhte Max Morlock auf 2:0, ehe Erich Probst fünf Minuten darauf der Anschlusstreffer zum 2:1 glückte. Jetzt startete eine Galavorstellung der Walter-Brüder. Fritz und Ottmar trafen je zweimal zum Endstand von 6:1. Beide Male per Elfmeter verwandelte Fritz in der 57. Minute und 65. Minute zum 3:1 und 5:1. Sein Bruder traf in der 61. und 87. Minute zum 4:1 und 6:1-Endstand. Deutschland stand damit im Endspiel.[18] Die Euphorie in der Heimat kannte keine Grenzen. Die Mannschaft wurde mit Glückwünschen überhäuft und Herbergers Taktik, die in der Vorrunde noch so stark kritisiert wurde, wurde jetzt als „genialer Schachzug“ angesehen. Auf einer Münchner Theaterbühne änderte ein Schauspieler sogar seinen Text. Nachdem er seiner Freundin im Schauspiel Blumen gegeben hatte, sagte er statt eines Liebesbekenntnisses die Worte: „… weil wir 6:1 gewonnen haben.“
BR Deutschland – Österreich 6:1
- BR Deutschland: Toni Turek; Jupp Posipal, Werner Kohlmeyer; Horst Eckel, Werner Liebrich, Karl Mai; Helmut Rahn, Max Morlock, Ottmar Walter, Fritz Walter, Hans Schäfer
- Österreich: Walter Zeman; Gerhard Hanappi, Walter Schleger; Ernst Ocwirk, Ernst Happel, Karl Koller; Robert Körner, Theodor Wagner, Ernst Stojaspal, Erich Probst, Alfred Körner
- Tore: 1:0 Hans Schäfer (33.), 2:0 Max Morlock (47.), 2:1 Probst (52.), 3:1 Fritz Walter (57., Elfmeter), 4:1 Ottmar Walter (61.), 5:1 Fritz Walter (65., Elfmeter), 6:1 Ottmar Walter (87.)
- Zuschauer: 58.000 (laut FIFA)
Finale
BR Deutschland – Ungarn 3:2
- BR Deutschland: Toni Turek; Jupp Posipal, Werner Kohlmeyer; Horst Eckel, Werner Liebrich, Karl Mai; Helmut Rahn, Max Morlock, Ottmar Walter, Fritz Walter, Hans Schäfer
- Ungarn: Gyula Grosics; Mihály Lantos, Jenő Buzánszky; József Bozsik, Gyula Lóránt, József Zakariás; Mihály Tóth, Sándor Kocsis, Nándor Hidegkuti, Ferenc Puskás, Zoltán Czibor
- Tore: 0:1 Ferenc Puskás (6.), 0:2 Zoltán Czibor (8.), 1:2 Max Morlock (10.), 2:2 Helmut Rahn (18.), 3:2 Helmut Rahn (84.)
- Zuschauer: 62.500 (laut FIFA)
Bemerkenswertes
- Kein Spieler des damaligen deutschen Fußballmeisters Hannover 96 stand im WM-Kader, aber gleich fünf Spieler des Vizemeisters 1. FC Kaiserslautern. Eine Ursache dafür war der Termin des deutschen Finales (23. Mai) und der bereits zuvor erfolgte Meldeschluss bei der FIFA (1. Mai).[19]
- Der wohl beste deutsche Torwart der damaligen Generation Bert Trautmann von Manchester City durfte nicht mit zur WM, da Trainer Sepp Herberger 1954 aus Prinzip keine „Fußball-Legionäre“ nominierte.[20]
- Dem Sonderheft 50 Jahre – Das Wunder von Bern der Zeitschrift kicker ist zu entnehmen, dass Sepp Herberger gerne Kurt Clemens vom SV Saar 05 Saarbrücken nominiert hätte. Doch da dieser schon für die saarländische Fußballnationalmannschaft gespielt hatte, war er international für den DFB bis zum Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik nicht verfügbar, wie später auch einige DDR-Flüchtlinge.
- Deutschland war das erste Land, das Weltmeister wurde, obwohl es zuvor ein Spiel im Turnierverlauf verloren hatte. Außer Deutschland (nochmals 1974) gelang dies nur noch Argentinien (1978 und 2022) und Spanien (2010).
- Nachdem sowohl die Türkei (gesetzt), als auch Deutschland (ungesetzt) in der Gruppenphase einen Sieg und eine Niederlage vorzuweisen hatten, und beide damit punktgleich waren, war nach dem damaligen, umstrittenen Modus ein Entscheidungsspiel zwischen diesen beiden Mannschaften nötig. Nach der heutzutage geltenden Tordifferenz-Regelung wäre Deutschland ausgeschieden, allerdings spielte damals in der Gruppe nicht jeder gegen jeden: Es gab zwei gesetzte Mannschaften, die nur gegen die zwei ungesetzten Mannschaften spielten, aber nicht gegeneinander.
- Die „Helden von Bern“ traten seit ihrem 3:2-Sieg gegen Ungarn am 4. Juli 1954 nie mehr in einem offiziellen Spiel gemeinsam an. Die einzige Ausnahme bildet ein Benefizspiel für den zuvor verstorbenen Jürgen Moll am 14. April 1969.
- Am 3. Dezember 2021 starb mit Horst Eckel der letzte Spieler der Weltmeistermannschaft von 1954 im Alter von 89 Jahren.[21]
Literatur
- kicker Edition: 50 Jahre – Das Wunder von Bern, Olympia-Verlag, Nürnberg 2004, ISSN 1613-2297 (mit Nachdruck des kickers vom 5. Juli 1954).
- Franz-Josef Brüggemeier: Zurück auf dem Platz. Deutschland und die Fußball-Weltmeisterschaft 1954. Deutsche Verlags-Anstalt. München 2004. ISBN 3-421-05842-3.
- Christian Jessen, Volker Stahl, Erik Eggers, Johann-Günther Schlüper: Fußballweltmeisterschaft 1954 Schweiz. Das Wunder von Bern. Agon Sportverlag. Kassel 2003. ISBN 3-89784-218-1.
- Fritz Walter: 3:2 Die Spiele zur Weltmeisterschaft. Copress-Verlag. München 1954.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Klaus Querengässer: Die Deutsche Fußballmeisterschaft, Teil 2: 1948 bis 1963. Agon Sportverlag. Kassel 1997. ISBN 3-89609-107-7. S. 81–86
- ↑ Kicker, München, Nr. 18, Süd/Südwest, 4. Mai 1953. S. 2
- ↑ Kicker, München, Nr. 21, Süd/Südwest, 26. Mai 1953. S. 12
- ↑ Franz-Josef Brüggemeier: Zurück auf dem Platz. Deutschland und die Fußball-Weltmeisterschaft 1954. S. 53
- ↑ Franz-Josef Brüggemeier: Zurück auf dem Platz. Deutschland und die Fußball-Weltmeisterschaft 1954. S. 54
- ↑ Fritz Walter: 3:2. Die Spiele zur Weltmeisterschaft. Copress-Verlag. München 1954. S. 36/37
- ↑ Fritz Walter: 3:2. Die Spiele zur Weltmeisterschaft. Copress-Verlag. München 1954. S. 42/43
- ↑ Johann-Günther Schlüper: Fußballweltmeisterschaft 1954 Schweiz. Das Wunder von Bern. In: Spielentwicklung bei der WM 1954. Agon Sportverlag. Kassel 2003. ISBN 3-89784-218-1. S. 109
- ↑ www.60xdeutschland.de ( des vom 1. Oktober 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ www.das-wunder-von-bern.de
- ↑ Heinz Kubsch - Spielerprofil. Abgerufen am 26. August 2025.
- ↑ Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1954. In: revierkick.de. RevierSport Online GmbH, abgerufen am 18. April 2019 (Artikel im unteren Teil der Webseite).
- ↑ www.das-wunder-von-bern.de
- ↑ www.das-wunder-von-bern.de
- ↑ www.das-wunder-von-bern.de
- ↑ FIFA.com: FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Schweiz 1954 - Spiele - Bundesrepublik Deutschland-Jugoslawien. FIFA.com, abgerufen am 3. Februar 2023.
- ↑ www.20min.ch
- ↑ FIFA.com: FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Schweiz 1954 - Spiele - Bundesrepublik Deutschland-Österreich. FIFA.com, abgerufen am 3. Februar 2023.
- ↑ kicker Edition: 50 Jahre – Das Wunder von Bern, Olympia-Verlag, Nürnberg 2004, S. 24, ISSN 1613-2297.
- ↑ 1962 berief Herberger mit Horst Szymaniak von Calcio Catania dann doch den ersten Legionär in den WM-Kader.
- ↑ DFB trauert um Weltmeister Horst Eckel, dfb.de, 3. Dezember 2021, abgerufen am 3. Dezember 2021.