Fronderode
Fronderode Gemeinde Werther
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| Koordinaten: | 51° 29′ N, 10° 38′ O |
| Höhe: | 222 m |
| Einwohner: | ca. 20 (2015)[1] |
| Eingemeindet nach: | Immenrode |
| Postleitzahl: | 99735 |
| Vorwahl: | 036335 |
Ortsdurchfahrt mit Feuchtbiotop (Teich) links im Bild
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Der Weiler Fronderode ist dem Ortsteil Immenrode angeschlossen und gehört somit zur Gemeinde Werther im Landkreis Nordhausen in Thüringen.
Geografie
Die Umgebung des Weilers Fronderode ist durch eine naturnahe Landschaft geprägt. Der Ort wird auf drei Seiten von Waldflächen eingerahmt. Die Kreisstraße 17 stellt die verkehrsmäßige Anbindung an das Umland her. Immenrode befindet sich etwa einen Kilometer nördlich, Kehmstedt rund zwei Kilometer südwestlich. Der Haferbach entspringt in unmittelbarer Nähe des Weilers und durchfließt dessen Siedlungsbereich. Die Vorharzlandschaft sowie der Harz liegen in geringer Entfernung. Südlich verläuft die Bundesautobahn 38 mit einer Anschlussstelle bei Großwechsungen. In Fronderode besteht ein Feuchtbiotop und die „Landschaft Fronderode“.
Geschichte
Die Ersterwähnung am 4. September 1178 erfolgte in einer Urkunde des Klosters Walkenried.[2] 1923 bewirtschaftete Arnold Lücke das Rittergut von Fronderode mit einer Fläche von 110,5 Hektar.[3] Auch dieses Gut wurde enteignet und auf Umsiedler und Kleinbauern aufgeteilt. Nach der Wende fand sich ein Wiedereinrichter, der das Land nach neuen Eigentumsverhältnissen bewirtschaftet.
Seit 1951 wurde Fronderode von Immenrode aus verwaltet, auch wenn es geografisch im Gebiet des Ortsteils Bliedungen der Gemeinde Friedrichsthal lag. Eine Gebietsübertragung sollte diese Diskrepanz 2014 bereinigen und den Ort auch territorial an Immenrode anschließen.[4] Die Gebietsveränderung erfolgte zum 13. Februar 2015.[5]
In Fronderode leben 18 Personen in acht Häusern.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Ortsteil Immenrode. In: Webauftritt. Gemeinde Werther, abgerufen im Dezember 2025.
- ↑ Otto Dobenecker (Bearb. und Hg.): Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae (1152–1210). Band 2 Teil 1. Fischer, Jena 1898. Nr. 539.
- ↑ Jürgen Gruhle: Schwarzbuch der Bodenreform-Thüringen – abgefragt im Internet am 9. Mai 2011
- ↑ Fronderöder wählten jahrelang im falschen Ort, Thüringer Allgemeine, aufgerufen am 16. April 2014
- ↑ Fronderode gehört ab sofort mit zu Werther, Thüringer Allgemeine, aufgerufen am 14. Februar 2015