Fritz Simon (Maler)
Fritz Simon (* 9. November 1906 in Dresden; † 1983 in Meißen) war ein deutscher Maler und Zeichner und Leiter der Zeichenschule der Porzellanmanufaktur Meißen.
Leben und Werk
Simon absolvierte ab 1921 an der Porzellanmanufaktur Meißen eine Lehre als Porzellanmaler und arbeitete als solcher und wohl ab 1926/1927 als freier Maler. Er unternahm Studienreisen ins Ausland, u. a. nach Italien. 1939 verzeichnete ihn das Meißner Adressbuch als Maler in der damaligen Herbert-Norkus-Straße 12.
Simon wurde nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs zur Wehrmacht eingezogen, nahm am Krieg teil und geriet in Kriegsgefangenschaft, aus der er zurück nach Meißen ging. Von 1946 bis 1971 war er dort als Zeichenlehrer Leiter der Zeichenschule der Porzellanmanufaktur. Als Maler und Zeichner schuf Simon insbesondere Landschaftsbilder und Stillleben.
Er wohnte in der Gabelsberger Straße 5.[1]
Werkbeispiele
- Canale Grande in Venedig mit Blick auf die Kirche Il Redentore (Öl, 60 × 80 cm)[2]
- Frühling (Öl; 1947 auf der „1. Meißner Kunstausstellung“)
- In der Nassau (Aquarell; auf der „1. Meißner Kunstausstellung“)
- Nebel in der Nassau (Aquarell; auf der „1. Meißner Kunstausstellung“)
- Im Erzgebirge (Kreidezeichnung; auf der „1. Meißner Kunstausstellung“)
Teilnahme an Ausstellungen (unvollständig)
- 1947: Meißen, Stadtmuseum („1. Meißner Kunstausstellung“)
- 1949: Meißen, Stadtmuseum („Ein Werk stellt aus. Querschnitt durch das Schaffen der Künstlerischen Mitarbeiter der Porzellan-Manufaktur Meissen“)
Weblink
Einzelnachweise
- ↑ Adressbuch 1950
- ↑ Fritz Simon. Abgerufen am 15. Januar 2026.