Friedrich Wilhelm von Seidlitz und Kurtzbach

Friedrich Wilhelm von Seidlitz und Kurtzbach (geb. um 1730; gest. 15. Mai 1796) war ein preußischer Stabskapitän, Marschkommissar und Landrat.

Leben

Von Seidlitz und Kurtzbach trat 1745 in das preußische Heer ein und stieg später im Dragoner-Regiment von Bosse bis zum Rang eines Stabskapitäns auf. Nachdem er an den Schlesischen Kriegen und an der Schlacht bei Hohenfriedberg teilgenommen hatte, ließ er sich nach 18 Dienstjahren vom Militär verabschieden. Im Anschluss wurde er Marschkommissar und Kreisdeputierter im Kreis Neumarkt. Am 13. Dezember 1780 wurde er mittels Ordre als neuer Landrat des Kreises Neumarkt bestallt. Dort löste er den bisherigen Amtsinhaber Johann Rudolph von Seidlitz ab, der krankheitsbedingt von seinem Posten verabschiedet worden war. Das Amt als Landrat übte er bis zum Jahr 1796 aus, Nachfolger wurde Nicolaus Otto Ferdinand von Debschütz.

Persönliches

Friedrich Wilhelm von Seidlitz und Kurtzbach saß auf Zopkendorf. Am 15. Oktober 1786 wurde er in Breslau in den Freiherrenstand erhoben. 1787 bat er um den Pour le Mérite. Am 4. März 1789 erhielt er mittels Ordre die Anwartschaft auf das bischöfliche Lehngut Pohlsdorf im Kreis Neumarkt.

Literatur