Friedrich Klages

Friedrich Klages (* 8. Februar 1904 in Bad Harzburg, Herzogtum Braunschweig; † 3. November 1989) war ein deutscher Chemiker und außerplanmäßiger Professor für Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Klages, Sohn des Unternehmers und Sägewerkbesitzers Heinrich Klages, studierte Chemie in Freiburg im Breisgau, wo er ab 1922 der Burschenschaft Alemannia Freiburg angehörte,[1] und promovierte 1928 an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München. Anschließend war er am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin und seit 1932 erneut an der Universität München tätig, wo er sich 1935 für Organische Chemie habilitierte und 1941 zum außerplanmäßigen Professor ernannt wurde. Hier lehrte er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1968.

Schriften (Auszug)

  • Aufbau und Eigenschaften der Materie im Mikro- und Makrokosmos. De Gruyter, Berlin 1979
  • als Hrsg.: Das Fischer Lexikon Chemie (= Fischer Lexikon. Band 26). Fischer Bücherei, 1974.
  • Das Weltreich der Chemie. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1970
  • Einführung in die organische Chemie. 3. Aufl. De Gruyter, Berlin 1969
  • Lehrbuch der organischen Chemie. In 3 Bänden (4 Bücher). De Gruyter, Berlin. Band 1 (in 2 Hälften), 2. Aufl., 1959. Band 2, 3. Aufl., 1962. Band 3, 2. Auflage, 1967.
  • Versuche zur Darstellung rein aliphatischer ditertiärer Hydrazine und über die Einwirkung von Stickoxyd auf Alkoholate. Druck Nay, Berlin 1928 (Inaugural-Dissertation an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München).

Literatur

Einzelnachweise

  1. Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 245.