Friedrich August Pflugfelder

Friedrich August Pflugfelder (* 1809 in Bremen; † nach 1856 in Düsseldorf) war ein deutscher Kupferstecher der Düsseldorfer Schule.[1]

Leben

August Pflugfelder, Sohn des 1764 in Düsseldorf geborenen Kupferstechers Johann Gottfried Pflugfelder,[2] kam Ende der 1820er Jahre aus Hannover nach Düsseldorf, wo er an der Kunstakademie bis 1849 – mit mehrjährigen Unterbrechungen – die Klassen für Kupferstichkunst besuchte, zunächst noch bei Ernst Carl Thelott, dann bei Joseph Keller. Ab 1847 gehörte er zur Meisterklasse Kellers.[3]

Mit Kupferstichen trat Pflugfelder ab 1835 in Erscheinung.[4] Für einen ihr in Ems überreichten Kupferstich Die Kreuztragung Christ nach Friedrich Overbeck ließ Alexandra Fjodorowna Kaiserin von Russland Pflugfelder 1840 einen kostbaren Brillantring übersenden.[5]

Pflugfelder lebte als reproduzierender Kupferstecher in Düsseldorf. Dort gebar seine Frau Wilhelmine, geborene Kniepscher, am 8. Februar 1838 den Sohn Friedrich Wilhelm Carl August.[6]

Literatur

Commons: Friedrich August Pflugfelder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, PDF (Memento des Originals vom 7. Mai 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kunstpalast.de; 2,5 MB)
  2. ↑ Paul Clemen et al.: Karl Koetschau von seinen Freunden und Verehrern zum 60. Geburtstag am 27. März 1928. Beiträge zur Kunst-, Kultur- und Literaturgeschichte. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf 1928, S. 131
  3. ↑ Findbuch 212.01.04 Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf (Memento des Originals vom 11. April 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.archive.nrw.de, Webseite im Portal archive.nrw.de (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen)
  4. ↑ Johann Josef Scotti: Die Düsseldorfer Maler-Schule, oder auch Kunst-Akademie in den Jahren 1834, 1835 und 1836, und auch vorher und nachher. Schreiner, Düsseldorf 1837, S. 138, Nr. 122 (Digitalisat)
  5. ↑ Düsseldorfer Zeitung, Ausgabe Nr. 229 vom 21. August 1840 (Digitalisat)
  6. ↑ Beilage Nr. 54 zur Düsseldorfer Zeitung vom 25. Februar 1838