Friedhof Worpswede
Der Friedhof Worpswede befindet sich in der Gemeinde Worpswede im niedersächsischen Landkreis Osterholz.
Der Begräbnisplatz für die Verstorbenen aus der evangelischen Kirchengemeinde Worpswede liegt im Südwesten des Dorfes am Weyerberg. Er umgibt als Kirchfriedhof die ev.-luth. Zionskirche südlich der Findorffstraße (= Kreisstraße K 11) und der Bergstraße, zwischen dem Fritz-Overbeck-Weg im Westen und der Lindenallee im Osten. Der kirchliche Friedhof ist ca. 310 Meter lang und maximal ca. 140 Meter breit.
Geschichte
Der Friedhof wurde 1759 im Zusammenhang mit dem Bau der Zionskirche angelegt und in demselben Jahr erstmals belegt.[1] Die Friedhofskapelle wurde am östlichen Rand des Friedhofs errichtet.
Besonderheiten
Auf dem Friedhof befinden sich die Grabstätten von mehr als 80 Malern, Schriftstellern, Musikern und Kunsthandwerkern (siehe Zionskirche (Worpswede)#Beigesetzte Personen der Kunstszene Worpswedes). Manche von ihnen zählten zur Künstlerkolonie Worpswede. Das bekannteste Grab ist das von Bernhard Hoetger zwischen 1916 und 1919 errichtete Grabmal "Werden und Vergehen" für Paula Modersohn-Becker. Etwa 30 Meter hinter der Kirche liegt der Grabstein von Fritz Mackensen, einem Künstler der Gründergeneration.[2]
Siehe auch
Weblinks
- Friedhofsordnung für den Friedhof der Ev.-luth. Kirchengemeinde Worpswede, abgerufen am 10. Dezember 2025
Einzelnachweise
- ↑ Zionskirche und Friedhof auf denkmalatlas.niedersachsen.de, abgerufen am 10. Dezember 2025
- ↑ Friedhof Worpswede auf evangelische-kirchengemeinde-worpswede.wir-e.de, abgerufen am 10. Dezember 2025
Koordinaten: 53° 13′ 12″ N, 8° 55′ 23,7″ O