Friedhof Ahlden
Der Friedhof Ahlden an der Bahnhofstraße in der niedersächsischen Gemeinde Ahlden an der Aller, in der Samtgemeinde Ahlden, im Landkreis Heidekreis, wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt und die Kapelle am Ende des 19. Jahrhunderts gebaut.
Friedhof, Mauer und Gebäude stehen unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Ahlden (Aller)).[1]
Geschichte und Beschreibung
Ahlden wurde 1140 erstmals urkundlich erwähnt. Ein erster Friedhof befand sich auf dem Areal der ev.-luth. Kirche St. Johannes der Täufer, Große Straße 9.
Dieser kirchliche Friedhof am nordwestlichen Rand von Ahlden besteht seit dem 18. Jahrhundert an diesem Standort. Er wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts unter dem Drosten von Hodenberg zu der heutigen rechteckigen Fläche ausgebaut und 1818 eröffnet. Ein alter Baubestand und einige alte Grabstellen sind erhalten.[2]
Friedhofskapelle: Das eingeschossige, kreuzförmige Gebäude in Backstein mit ziegelgedecktem Satteldach und traufseitigen mittigen Giebelrisaliten wurde 1890 gebaut. An beiden Seiten Anbauten; östlich von 1890 und westlich von 1979. Die Fassaden wurden mit Spitzbogenfenstern, Gesimsen, einem Kreuz und Backsteinverzierungen an den Giebelspitzen gestaltet.[3]
Eine Backsteinmauer von 1897 im Norden, Westen und Osten des Friedhofs ist durch lisenenartige Pfeiler gegliedert und von glasierten Formsteinen bedeckt. Mehrere schmiedeeiserne Eingangstore führen auf den Friedhof.[4]
Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… Mit seiner Einfriedungsmauer und der hierin integrierten neugotischen Kapelle aus Backstein bildet er eine typische und gut überkommene Friedhofsanlage des 19. Jahrhunderts ….“
Einzelnachweise
- ↑ Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
- ↑ Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
- ↑ Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
- ↑ Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
Koordinaten: 52° 45′ 35,8″ N, 9° 32′ 44″ O