Fridolin (Regionalzeitung)
| Fridolin
| |
|---|---|
| Beschreibung | Schweizer Regionalzeitung |
| Verlag | Fridolin Medien AG, Glarus |
| Erstausgabe | 29. Oktober 1965 |
| Erscheinungsweise | wöchentlich, immer donnerstags |
| Verkaufte Auflage | 2'017 (Vj. 2'138) Exemplare |
| (WEMF-Auflagebulletin 2018[1]) | |
| Verbreitete Auflage | 32'040 (Vj. 31'845) Exemplare |
| (WEMF-Auflagebulletin 2018) | |
| Reichweite | 0,037 (Vj. 0,38) Mio. Leser |
| (WEMF MACH Basic 2018-II) | |
| Chefredaktor | Fridolin Jakober |
| Geschäftsführerin | Yvonne Landolt |
| Weblink | www.fridolin.ch |
Fridolin ist eine seit Oktober 1965 unter diesem Namen[2] wöchentlich erscheinende Regionalzeitung mit Amtsblatt im Kanton Glarus. Gegründet wurde die Zeitung bereits 1928 unter dem Namen Anzeiger vom Gross- und Kleintal (gemeint sind das Linth- und das Sernftal).[3] Der Name Fridolin ist vom Kantonsheiligen Fridolin von Säckingen und dem Wappenbild des Kantons hergeleitet. Das Einzugsgebiet ist das gesamte Glarnerland und anstossende Gemeinden. Bis am 31. Juli 2025 wurde der FRIDOLIN von der Fridolin Druck und Medien, Walter Feldmann AG, Schwanden, herausgegeben. Redaktionssitz war bis 2024 Schwanden GL, danach Glarus. Geschäftsleiter war von November 2019 bis Oktober 2024 Ernst Willi. Von November 2024 bis Juli 2025 war Stefan Wenkebach Geschäftsleiter. Auf den 1. August 2022 hat Fridolin-Medien die Obersee Nachrichten von Somedia übernommen.[4] Die Obersee Nachrichten wurden im August 2025 eingestellt.
Die Zeitung Fridolin wurde am 1. August 2025 von der Somedia gekauft. Seither wird sie von der 100%igen Tochterfirma Fridolin Medien AG herausgegeben, Am 1. August 2025 übernahm Yvonne Landolt ad interim und ab 1. Januar 2026 definitiv die Geschäftsleitung.
Die Zeitung positioniert sich nach eigenen Angaben als «klar wertekonservativ». Sie enthält die Rubriken News, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport.[5]
Fridolin hat eine WEMF-beglaubigte Auflage von 2'017 (Vj. 2'138) verkauften bzw. 32'040 (Vj. 31'845) verbreiteten Exemplaren[1] und eine Reichweite von 37'000 (Vj. 38'000) Lesern (WEMF MACH Basic 2018-II). 85 % der Leser befinden sich im Kanton Glarus.
Geschichte
Walter Feldmann, ein 1888 geborener Buchdrucker und Schriftsetzer, gründete 1924 die Buchdruckerei Schwanden. Vier Jahre später lancierte er den Anzeiger vom Gross- und Kleintal. Sein 1930 geborener Sohn Walter Feldmann übernahm 1959 die Druckerei von seinem Vater. Er ergänzte das bisherige Anzeigenblatt mit redaktionellen Inhalten und nannte es ab Ende Oktober 1965 Fridolin. Betrug die Auflage 1928 noch 5000 Exemplare, stieg sie 1965 auf 15003 und beträgt 2024 WEMF-beglaubigt 32049 Exemplare.[6]
Weblinks
- Website des Verlags Fridolin Druck und Medien mit Online-Zugriff auf die Zeitung
Einzelnachweise
- ↑ a b WEMF-Auflagebulletin 2018 ( des vom 14. Oktober 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 13 (PDF; 796 kB).
- ↑ Fridolin Medien AG – Über uns. Abgerufen am 14. August 2025.
- ↑ Angabe im Titelkopf der Zeitung.
- ↑ Somedia. In: medienmonitor-schweiz.ch. Publicom AG im Auftrag des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM), abgerufen am 31. Oktober 2023.
- ↑ Die Zeitung. ( des vom 13. August 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In Website der Fridolin Druck und Medien, Walter Feldmann AG.
- ↑ Anne-Friederike Heinrich: Nichts geht ohne Fridolin. In: m&k – Das Magazin für markt & kommunikation. 25. August 2011, abgerufen am 14. August 2025.