Freimann (Waging am See)
Freimann Markt Waging am See
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| Koordinaten: | 47° 56′ N, 12° 41′ O |
| Höhe: | 565 m ü. NHN |
| Einwohner: | 39 (2012)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 |
| Postleitzahl: | 83329 |
| Vorwahl: | 08681 |
Freimann ist ein Gemeindeteil des Marktes Waging am See und eine Gemarkung im Landkreis Traunstein in Oberbayern.
In der Gemarkung Freimann liegt im Westen des Waginger Gemeindegebiets. In einer Gebietskarte in Heft 55 des Historischen Atlas von Bayern werden die Orte Alberting, Au, Barmbichl, Breitenloh, Elsenloh, Freimann, Froschham, Hochreit, Leopoldsberg, Lueg, Mairhofen, Miesenböck, Mohlbaum, Oberaschau, Oed, Partenhausen, Scharmeß, Straß, und Unteraschau als explizit außerhalb des Territoriums des Erzstifts Salzburg liegend dargestellt und können somit nicht zum Rupertiwinkel gerechnet werden.[2]
Geschichte
Freimann gehörte mit nachfolgenden Orten zum Landgericht Traunstein, Amt Kammer und zur Hauptmannschaft Weissenkirchen (Landkreis Traunstein). Kirchlich gesehen gehört Freimann zur Pfarrei Otting (Landkreis Laufen), das vor 1810 zu Salzburg gehörte. Mit dem bayerischen Gemeindeedikt von 1818 wurde die Landgemeinde Freimann gegründet, die darüber hinaus folgende Orte umfasste:
- Alperting
- Au
- Barmbichl
- Breitenloh
- Elsenloh
- Froschham
- Hochreit
- Leopoldsberg
- Lug
- Mauerlohen
- Mayerhofen
- Miesenböck
- Molbaum
- Oberaschau
- Oed
- Partenhausen
- Scharmeß
- Straß
- Unteraschau
Die politische Gemeinde Freimann wurde am 1. Juli 1972 nach Waging am See eingemeindet.[3]
Einzelnachweise
- ↑ Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012, De Gruyter, 2012, S. 388.
- ↑ Helga Reindel-Schedl: Laufen an der Salzach. Die alt-salzburgischen Pfleggerichte Laufen, Staufeneck, Teisendorf, Tittmoning und Waging. In: Kommission für bayerische Landesgeschichte (Hrsg.): Historischer Atlas von Bayern. Heft 55. München 1989, ISBN 3-7696-9940-8 (Digitalisat der Gebietskarte (Kartographie: Eberhart von Harsdorf) im Anhang des Bandes).
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 510.