Freilich (Magazin)
Das Freilich Magazin (Eigenschreibweise) ist ein rechtsextremes[1] Magazin mit Sitz in Graz. Es erscheint sechsmal im Jahr.[2] Geschäftsführer ist der ehemalige FPÖ-Gemeinderat Heinrich Sickl,[1] Chefredakteur ist seit 2022 Stefan Juritz.[3]
Etwa 90 Prozent des Herausgebers „Verlagshaus Freilich Medien GmbH“ gehört dem Freiheitlichen Akademikerverbands Steiermark (FAV), der Rest dem Freiheitlichen Akademikerverband Salzburg. Es gilt als Nachfolger des ebenfalls vom FAV veröffentlichten extrem rechten Blatts Die Aula, welches im Juni 2018 eingestellt wurde.[1][4] Im Vergleich zum teilweise an den Neonazismus angrenzenden Vorgänger ist das Freilich Magazin stilistisch, inhaltlich und personell eher als neurechts einzuordnen.[4]
Das Freilich Magazin gilt als FPÖ-nah, viele Autoren und Vorstandsmitglieder der Eigentümer sind Politiker der Partei.[4] Die Freilich Medien GmbH wurde per Generalversammlungsbeschluss vom 23. Mai 2025 aufgelöst und am 3. September 2025 aus dem Firmenregister gelöscht.[5] Als neuer Herausgeber firmiert die Edition Kontext GmbH i. G. in Graz, auch deren Geschäftsführer ist Heinrich Sickl.[6]
Einzelnachweise
- ↑ a b c Rechtsextremes „Freilich“-Magazin löscht unkritisches Interview mit Putin-Freund. Abgerufen am 25. August 2025 (österreichisches Deutsch).
- ↑ Freilich Magazin | Aussteigerprogramm Niedersachsen. Abgerufen am 25. August 2025.
- ↑ Redaktion des Freilich-Magazins. Abgerufen am 8. Dezember 2025.
- ↑ a b c DÖW – Erkennen – Rechtsextremismus – Neues von ganz rechts – Archiv – Jänner 2019 – „Freilich“: „Aula“-Nachfolgemagazin präsentiert. Abgerufen am 25. August 2025.
- ↑ EVI: Freilich Medien GmbH in Liqu. (56031z). Abgerufen am 9. September 2025.
- ↑ Impressum des Freilich-Magazins. Abgerufen am 8. Dezember 2025.