Freie Wähler Main-Kinzig-Kreis
| FREIE WÄHLER Main-Kinzig | |
|---|---|
| Logo | |
| Basisdaten | |
| Art | Wählergruppe |
| Ausrichtung | bürgerlich, konservativ, sozial |
| Verbreitung | Main-Kinzig-Kreis |
| Gründungsdatum | 06. Dezember 2017 |
| Gründungsort | Bruchköbel |
| Vorsitzende | Bünyamin Colak |
| Ehrenvorsitzender | Bodo Delhey |
| Stellvertreter | Nadine Schiller, Christian Clauß |
| Schatzmeister | Uwe Leinhaas, Carsten Hildebrandt |
| Geschäftsführer | Bodo Delhey |
| Mitgliedschaften | FREIE WÄHLER Hessen |
| Adressen | |
| Adresse | Postfach 1127 36551 Gelnhausen |
| Website | www.freiewaehler-main-kinzig.de |
Freie Wähler Main-Kinzig (Eigenschreibung: FREIE WÄHLER Kreisvereinigung Main-Kinzig, FW) ist eine im Main-Kinzig-Kreis aktive Wählergruppe in der Rechtsform einer eingetragenen Partei. Formal ist sie unabhängig von der Landes- und Bundesvereinigung der Freie Wähler und von den örtlichen Wählergruppen im Kreisgebiet. Es bestehen aber mit den Wählergruppen enge personelle Verflechtungen sowie Übereinstimmungen der politischen Ausrichtung.
Ausrichtung
Die FREIE WÄHLER Main-Kinzig haben gemäß ihrer Satzung die Teilnahme an den Wahlen zum Kreistag mit Wahlvorschlägen als ihren Zweck mit festgelegt.[1] Sie verstehen sich als Interessenvertretung auf Kreisebene der in den Gemeinden des Landkreises agierenden Wählergruppen. In ihrer Außendarstellung legt die Wählergruppe besonderen Wert auf ihre parteipolitische Unabhängigkeit und ihre alleinige Fokussierung auf die Interessen der Bürger. Die Stärkung der Bürgerbeteiligung nimmt für sie dementsprechend einen hohen Stellenwert ein.
Als ihre politischen Leitlinien benennen die FREIE WÄHLER Main-Kinzig die Stärkung der Kommunen und des ländlichen Raums, das Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft, die Förderung der Energiewende, die Verbesserung der inneren Sicherheit sowie die Unterstützung der Familien.[2]
Organisation
Mitglied in der Kreisvereinigung kann nur werden, wer mindestens 16 Jahre alt ist, seinen Wohnsitz im Main-Kinzig-Kreis hat, keiner weiteren politischen Partei - mit Ausnahme der FW-Vereinigungen als auch den kooperativen Verbänden - angehört und sich gleichsam zu Grundgesetz und Hessischer Verfassung bekennt.[1]
Die FREIE WÄHLER Main-Kinzig sind Mitglied der hessischen Landesvereinigung kommunaler Wählergruppen Bundesverband der Freien Wähler#Hessen.
Geschichte
Die FREIE WÄHLER Main-Kinzig wurden am 6. Dezember 2016 als FREIE WÄHLER Kreisvereinigung Main-Kinzig in Bruchköbel gegründet.
Wahlen
Bei den ersten beiden Wahlteilnahmen der Anfangs Freie Wählergemeinschaft Main-Kinzig-Kreis e.V. (FWG) scheiterte die FWG knapp an der Sperrklausel. Infolge der Abschaffung der Sperrklausel gelang dann 2001 erstmals der Einzug in den Kreistag, in dem sie seitdem vertreten sind.
In der Wahlperiode zwischen 2011 und 2016 bildete die FWG eine Koalition mit SPD und Grünen.[3]
Mit kooperativer Hilfe der FREIE WÄHLER Kreisvereinigung Main-Kinzig stellt seit 2021 die sechsköpfige Kreistagsfraktion der Freie Wählergemeinschaft Main-Kinzig-Kreis e.V. (FWG) erneut einen Kreistagsbeigeordneten. Zudem arbeitet die FWG auch in allen Gremien und Ausschüssen und ist darin mit jeweils einem Abgeordneten vertreten. Nach der Beendigung der Kooperative seitens der FWG treten die FREIE WÄHLER Kreisvereinigung Main-Kinzig zur Kommunalwahl 2026 eigenständig an
| Kreiswahl | Anteil der Stimmen | Mandate |
|---|---|---|
| 1993[4] | 4,8 % | 0 |
| 1997[4] | 4,9 % | 0 |
| 2001[5] | 3,7 % | 3 |
| 2006[6] | 4,6 % | 4 |
| 2011[7] | 5,0 % | 4 |
| 2016[7] | 5,0 % | 4 |
| 2021[7] | 6,85 % | 6 |
Weblinks
- Website der Freie Wähler Kreisvereinigung Main-Kinzig
- Website der Freie Wähler Kreistagsfraktion Main-Kinzig
- Website der Freie Wähler Jugendvereinigung Main-Kinzig
Einzelnachweise
- ↑ a b Satzung der FREIE WÄHLER Main-Kinzig (FW). Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 18. Juli 2020; abgerufen am 16. Juli 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Leitlinien der FREIE WÄHLER Main-Kinzig. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 16. Juli 2020; abgerufen am 16. Juli 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ SPD/Grüne/FW-Koalition im Main-Kinzig-Kreis in Gefahr? - Der WAHLCHECK (3). 5. März 2016, abgerufen am 29. Juli 2021 (deutsch).
- ↑ a b Die Kommunalwahlen am 2. März 1997. Abgerufen am 19. Juli 2020.
- ↑ Die Kommunalwahlen am 18. März 2001. Abgerufen am 19. Juli 2020.
- ↑ Die Kommunalwahlen am 26. März 2006. Abgerufen am 20. Juli 2020.
- ↑ a b c Endgültiges Ergebnis der Kreiswahl am 6. März 2016 435 Main-Kinzig-Kreis. Abgerufen am 19. Juli 2020.