Freedom on My Mind
| Film | |
| Titel | Freedom on My Mind |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1994 |
| Länge | 105 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Connie Field, Marilyn Mulford |
| Drehbuch | Michael Chandler, Connie Field, Michael J. Moore |
| Produktion | Connie Field |
| Musik | Mary Watkins |
| Kamera | Michael Chin, Steve Devita, Vicente Franco |
| Schnitt | Michael Chandler |
Freedom on My Mind ist ein Dokumentarfilm von Connie Field und Marilyn Mulford von 1994. Der Film befasst sich mit der Wählerregistrierung in Mississippi zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung. Der Film war unter anderem 1995 für den Oscar für Dokumentarfilme nominiert und wurde 1994 von der International Documentary Association mit dem IDA Award ausgezeichnet.
Inhalt
Der Film beschreibt mit Dokumentarmaterial, Archivaufnahmen und Interviews die Bewegung zur Registrierung von afroamerikanischen Wählern, die bis dahin am Wählen gehindert wurden, ab dem Eintreffen von Bob Moses vom Student Nonviolent Coordinating Committee 1961 bis 1964. Es zeigt die Gewalt gegen die Bürgerrechtler, einschließlich der Mississippi-Bürgerrechtsaktivisten-Morde, den erfolglosen Versuch durch die Mississippi Freedom Democratic Party gegen die Dixiecrats an der Democratic National Convention 1964 teilzunehmen und die Organisation des Mississippi Freedom Summer.
Produktion
Das National Endowment for the Humanities hatte Freedom of My Mind mit 886.600 U.S.-Dollar gefördert.[1]
Der Film feierte 1994 beim Sundance Film Festival Premiere.[2]
Rezeption
Caryn James schrieb 1994 in der New York Times, dass Connie Field und Marilyn Mulford mit dem Film die Beste Art einer historischen Aufzeichnung geschaffen hätten, eine die noch immer widerhalle. Der Idealismus der 1960er könne in den 1990ern als ein fremdes Archifakt gesehen werden, wie Aufnahmen des Schwarz-Weiß-Fernsehen in Zeiten der Rund um die Uhr Nachrichten. Freedom on My Mind mache aber von den alten Aufnahmen provokativen Gebrauch und versetze in eine offen rassistische Zeit, etwa wenn Gouverneur Ross Barnett gezeigt wird wie er sich als stolzen Unterstützer der Rassentrennung bezeichnete. Bei den inflicted Interviews fand James die Beschreibung von Endesha Ida Mae Holland wie sie als Elfjährige vergewaltigt worden war und die Schule abbrach, um sich später der Bewegung anzuschließen. Der Film lasse die harten Tatsachen der Bewegung nicht aus, wie den Verlust von Arbeitsplätzen von Unterstützern und die offene Gewalt und die Lebensgefahr für die Registrierer von Wählern. Auch die kulturellen Gegensätze zwischen weißen Studenten aus dem Norden, die zur Wählerregistrierung kamen und sich als Einstein Anne Retter sahen und schwarzen Gastgeberfamilien wurde behandelt.[3]
Für die Chicago Tribune war der Film
„… a story of courage on the front lines in the battle against fear and ignorance. It is also a story of political savvy that led to political action, and of a few individuals whose brave deeds gave their lives extraordinary meaning.
But mostly, it’s a story of America, in all its glory and all its shame.[4]“
- (… eine Geschichte von Mut an der Front in der Schlacht gegen Furcht und Ignoranz. Es ist auch eine Geschichte von politischer Klugheit, die zu politischen Maßnahmen führte, und von ein paar Personen, deren mutige Handlungen ihrem Leben eine außergewöhnliche Bedeutung gab.
Aber vor Allem ist es eine Geschichte von Amerika in all seiner Glorie und all seiner Schande.)
- (… eine Geschichte von Mut an der Front in der Schlacht gegen Furcht und Ignoranz. Es ist auch eine Geschichte von politischer Klugheit, die zu politischen Maßnahmen führte, und von ein paar Personen, deren mutige Handlungen ihrem Leben eine außergewöhnliche Bedeutung gab.
Auszeichnungen
1994
- Sundance Film Festival: Großer Jury-Preis[5]
- International Documentary Association: IDA Distinguished Documentary Achievement Award[6]
1995
Weblinks
- Freedom on My Mind bei IMDb
- Freedom on My Mind bei Turner Classic Movies
- Freedom on My Mind bei Rotten Tomatoes
Einzelnachweise
- ↑ Josh Young: A Slow Fade for Documentaries?, The New York Times vom 26. Februar 1995
- ↑ Virginia Yapp: 6 Compelling Documentaries That Shed Light on Our Election Process, Sundance Institute vom 28. Oktober 2020
- ↑ Caryn James: Review/Film: Freedom on My Mind; Memories Of a Hot Summer Long Ago, The New York Times vom 22. Juni 1994
- ↑ ‘Freedom on My Mind’ documents struggle against hate, The Chicago Tribune vom 28. Oktober 1994
- ↑ Sundance Film Festival Doles Out Awards, The Christian Science Monitor vom 1. Februar 1994
- ↑ IDA Distinguished Documentary Achievement Awards, 1985-1994, Documentary Magazine vom 1. September 1995
- ↑ THE 67th Academy Awards | 1995, Oscar’s.com