Franziska Kloos
Maria Anna Franziska Salesia Kloos OSB (* 24. August 1941 in Altmannshofen bei Leutkirch als Aloisia Kloos; † 10. Oktober 2025) war eine deutsche Ordensfrau und Äbtissin von St. Walburg in Eichstätt.
Leben
Aloisia Kloos wurde als viertes von sechs Kindern einer Bauernfamilie geboren. 1962 trat sie in die Eichstätter Benediktinerinnen-Abtei St. Walburg ein und nahm den Ordensnamen Franziska an. Nach dem Noviziat studierte sie an der damaligen Pädagogischen Hochschule Eichstätt auf Lehramt. Am 2. Juni 1966 legte sie die Profess ab und war ab 1966 als Lehrerin für die Grund- und Hauptschulkinder in Eichstätt tätig und zudem Konrektorin der Schule St. Walburg.
Am 16. Februar 1985 wählte der Konvent Franziska Kloos zur Äbtissin der Abtei St. Walburg. Sie trat damit die Nachfolge von Augustina Weihermüller an. Die Äbtissinnenweihe erhielt sie am 1. Mai 1985 vom Eichstätter Bischof Karl Braun. Am 27. Dezember 2018 verzichtete sie aus Altersgründen auf ihr Amt.[1] 2019 wurde Hildegard Dubnick ihre Nachfolgerin.
Franziska Kloos starb am 10. Oktober 2025 im Alter von 84 Jahren.[2]
Ehrungen und Auszeichnungen
- 1996: Bürgermedaille der Stadt Eichstätt
- 2009: nahm als Vertreterin des Klosters die Bayerische Denkmalschutzmedaille entgegen
- 2012: Bayerischer Verdienstorden
- 2014: Ehrenbürgerwürde der Stadt Eichstätt[3]
Weblinks
- Franziska Kloos in der Biographia Benedictina (Benediktinerlexikon.de)
- Würdigung unserer Äbtissin em. M. Franziska Kloos OSB, Abtei St. Walburg, 6. Januar 2019
Einzelnachweise
- ↑ Neue Äbtissin des Klosters St. Walburg, Eichstätter Kurier vom 5. Januar 2019; abgerufen am 5. Januar 2019.
- ↑ Mutter Franziska Kloos verstorben. In: bistum-eichstaett.de. 10. Oktober 2025, abgerufen am 11. Oktober 2025.
- ↑ Richard Auer: „Raus, sonst verpassens Eichstätt!“ www.donaukurier.de, 9. Januar 2014, abgerufen am 11. Januar 2014.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Augustina Weihermüller | Äbtissin von St. Walburg 1985–2018 | Hildegard Dubnick |