Franz Knipping (Journalist)
Franz Knipping (* 19. Juni 1931 in Erfurt; † 28. November 2015 in Berlin) war ein deutscher Journalist und Hochschullehrer in der DDR.
Leben
Von 1951 bis 1954 studierte er Publizistik in Leipzig. Nach der Promotion 1961 zum Dr. rer. pol. in Deutscher Pressegeschichte an der Universität Leipzig war er von 1967 bis 1978 sowie von 1981 bis 1990 Abteilungsleiter in der Redaktion des Neuen Deutschland. Nach der Habilitation 1969 für Zeitgeschichte der deutschen Presse an der Universität Leipzig hatte er von 1985 bis 1989 einen Lehrauftrag für außenpolitischen Journalismus an der Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität Leipzig.
Schriften (Auswahl)
- Zur gewerkschaftlichen Pressearbeit. Heft 2: Revolutionäre Traditionen aus der Geschichte der deutschen Arbeiterpresse, Berlin (Ost) 1962.
- Jeder vierte zahlt an Axel Cäsar. Das Abenteuer des Hauses Springer, Berlin (Ost) 1963.
- Pressemonopole - Monopolpresse. Der Konzentrationsprozess in der westdeutschen Tagespresse, seine Voraussetzungen und seine Ergebnisse, Leipzig 1963. (= überarbeitete Dissertation)
- Theorie und Praxis der modernen Arbeiterbewegung. Bd. 8: Die Pressekonzentration und Meinungsmanipulation in Westdeutschland, Berlin (Ost) 1967.
- Monopole und Massenmedien, Berlin (Ost) 1969.
Literatur
- Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (Hrsg.), SBZ-Biographie. Ein Biographisches Nachschlagewerk über die sowjetische Besatzungszone, Bonn 1964, S. 182.
- Baumgartner, Gabriele/Helbig, Dieter (Hrsg.), Biographisches Handbuch der SBZ/DDR 1945–1990. Bd. 1, München 1996, S. 408.