Francisco Sierra

Francisco Sierra (geboren 1977) ist ein chilenisch-schweizerischer Künstler.

Leben und Werk

Francisco Sierra übersiedelte 1986 mit seiner Familie in die Schweiz, wo er in Herisau und St. Gallen aufwuchs.[1] Schon als Kind war er sowohl an der Malerei als auch an der Musik interessiert und schloss zuerst ein Musikstudium auf der Violine ab, bevor er sich autodidaktisch der Malerei zuwandte.

Stetig entwickelte er eine eigene Bildsprache, die zwischen technischer Präzision, konzeptueller Spannung und Witz osziliert.[2] Auch zeichnen sich seine Werke durch überraschende Zusammenstellung alltäglicher Gegenstände oder deren Überhöhung durch Grösse und altmeisterliche Ausführung aus.[3]

Sein Schaffen wurde vielfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Aeschlimann Corti Stipendium (2009)[4], dem Manor Kunstpreis (2013)[5] oder dem People‘s Pick der Art Basel Unlimited (2024).[6]

Ausstellungen

Einzelausstellungen (Auswahl)

Gruppenausstellungen (Auswahl)

  • 2023: In Prima Persona Plurale, MACRO Museum, Rom[9]
  • 2019: Secret show (hablar con las manos), taller 108, Lima[10]
  • 2017: Erzählte Welt – Geschichten in der Kunst, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein[10]
  • 2015: Carnal Desire, Museum Villa Rot, Burgrieden-Rot[11]

Einzelnachweise

  1. Francisco Sierra – Kunstmuseum St.Gallen. In: kunstmuseumsg.ch. Abgerufen am 26. November 2025.
  2. a b Francisco Sierra. Alfombra - Ausstellungen - Kunstmuseum Solothurn. In: kunstmuseum-so.ch. Abgerufen am 26. November 2025.
  3. a b Aoife Rosenmeyer: Francisco Sierra. In: Frieze. Nr. 13, 16. Februar 2014, ISSN 0962-0672 (englisch, frieze.com [abgerufen am 26. November 2025]).
  4. Stipendien 1942 - Heute. In: kunstgesellschaft.ch. Abgerufen am 26. November 2025.
  5. Daniel Leutenegger: Francisco Sierra: «Avalon» – MANOR-Kunstpreis 2013 St.Gallen. In: ch-cultura.ch. Abgerufen am 26. November 2025 (Schweizer Hochdeutsch).
  6. Maxwell Rabb: Art Basel awards its first People’s Pick prize to Francisco Sierra. In: artsy.net. 17. Juni 2024, abgerufen am 26. November 2025 (englisch).
  7. Corniche – Kunstmuseum / Kunsthalle Appenzell. In: kunstmuseum-kunsthalle.ch. Abgerufen am 26. November 2025.
  8. Aargauer Kunsthaus | CARAVAN 1/2009: Francisco Sierra. Abgerufen am 15. Dezember 2025 (deutsch).
  9. In First Person Plural | MACRO Museum. In: macromip.it. Abgerufen am 26. November 2025 (amerikanisches Englisch).
  10. a b Francisco Sierra. In: vonbartha.com. Abgerufen am 26. November 2025 (englisch).
  11. Villa Rot: Ausstellungen. Abgerufen am 15. Dezember 2025.