Francesco Bestagno
Francesco Bestagno (* 1966 in Genua) ist ein italienischer Jurist. Er ist seit 2025 Richter am Gericht der Europäischen Union.
Leben und Wirken
Bestagno studierte Rechtswissenschaften an der Università cattolica del Sacro Cuore in Mailand, an der er 1989 seinen Abschluss erwarb. 1992 wurde er zur Anwaltschaft zugelassen. 1995 wurde er an der Università Commerciale Luigi Bocconi zum Dr. iur. promoviert. Anschließend absolvierte er bis 1997 Postgraduiertenstudien an der Universität Genf.
Von 2000 bis 2002 war er Assistenzprofessor für Internationales und Europarecht an der Università cattolica del Sacro Cuore und wurde 2002 zum außerordentlichen Professor ernannt. Von 2006 bis 2020 war er ordentlicher Professor für Unionsrecht. Ab 2020 war er bis 2025 Rechtsberater der Ständigen Vertretung Italiens bei der Europäischen Union.
Bestagno wurde mit Wirkung vom 15. September 2025 (Eidesleistung) zum Richter am Gericht der Europäischen Union ernannt.[1][2]
Werke
- Le clausole di salvaguardia economica nel diritto internazionale, 1998
- Diritti umani e impunità: Obblighi positivi degli Stati in materia penale, 2003
- Il mercato unico dei servizi, 2007
- I diritti economici, sociali e culturali: promozione e tutela nella comunità internazionale, 2009
- Challenges of Development: Asian Perspectives, 2010
- mit A. Arena und G. Rossolillo: Mercato unico e libertà di circolazione nell’Unione europea, 2016 (1. Aufl.), 2020 (2. Aufl.)
- mit U. Draetta und A. Santini: Elementi di diritto dell’Unione europea: Profili istituzionali, 2018 (6. Aufl.), 2022 (7. Aufl.), 2024 (8. Aufl.)
Weblinks
- Francesco Bestagno beim Gericht der Europäischen Union
- Fakultätsauftritt bei der Università cattolica del Sacro Cuore, Facolta' di Giurisprudenza