Fracass, der freche Kavalier

Film
Titel Fracass, der freche Kavalier
Originaltitel Capitaine Fracasse
Produktionsland Frankreich, Italien
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 1961
Länge 99 Minuten
Stab
Regie Pierre Gaspard-Huit
Drehbuch Pierre Gaspard-Huit
Musik Georges van Parys
Kamera Marcel Grignon
Schnitt Louisette Hautecoeur
Besetzung

Fracass, der freche Kavalier (Originaltitel: Capitaine Fracasse) ist eine französisch-italienische Koproduktion aus dem Jahre 1961. Regie führte Pierre Gaspard-Huit. Es ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Théophile Gautier.

Handlung

Baraon Philippe de Sigognac lebt zur Zeit Ludwigs XIII. und ist ein verarmter Adeliger. Eines Tages hilft er einer Komödiantentruppe, an deren Planwagen ein Rad gebrochen ist. Schnell schließt er Freundschaft mit den Komödianten und verliebt sich in die Schauspielerin Isabelle. Um sie für sich zu gewinnen, schließt er sich der Truppe an und nennt sich fortan Fracass.

In Poitiers treten die Komödianten vor Graf de Vallombreuse auf. Auch dieser verliebt sich in Isabelle und schmiedet daraufhin den Plan, Fracass auszuschalten.

Als die Gruppe in Paris auftritt, setzt Vallombreuse Lampourde auf Fracass an. Dieser wechselt die Seiten und freundet sich mit ihm an. Erst als Vallombreuse erfährt, dass Isabelle mit ihm verwandt ist, erlischt seine Eifersucht auf Fracass und die beiden versöhnen sich miteinander.

Kritik

Das Lexikon des internationalen Films beschreibt den Film als „Abenteuerfilm, in dem auch der Humor zu bescheidenem Recht gelangt“.[1]

Der Mitteldeutsche Rundfunk resümiert: „Ein sehr unterhaltsamer, abenteuerlicher Mantel- und Degenfilm, der alle Genrezutaten gekonnt einsetzt: Spannende Degenduelle, hinterhältige Schurken, schöne Frauen und große Liebe.“[2]

Einzelnachweise

  1. Fracass, der freche Kavalier. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 29. September 2025.
  2. https://www.mdr.de/tv/programm/sendung-1046558.html