Folkert Meeuw

Folkert Meeuw
Persönliche Informationen
Name: Folkert Meeuw
Spitzname(n): Oly
Nation: Deutschland Deutschland
Schwimmstil(e): Schmetterling, Freistil
Verein: SCW 1911 e. V. Wasserfreunde Wuppertal 1883 e. V.
Geburtstag: 11. November 1946
Geburtsort: Wiesbaden
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × 0 × 1 ×
Europameisterschaften 3 × 2 × 1 ×
Medaillen
Weltmeisterschaften
Bronze 1973 Belgrad 4 × 200 m Freistil
Gold 1975 Cali 4 × 200 m Freistil
Schwimmeuropameisterschaften
Silber 1970 Barcelona 200 m Schmetterling
Silber 1970 Barcelona 4 × 100 m Freistil
Gold 1970 Barcelona 4 × 200 m Freistil
Bronze 1974 Wien 100 m Schmetterling
Gold 1974 Wien 4 × 100 m Lagen
Gold 1974 Wien 4 × 200 m Freistil

Folkert Meeuw (* 11. November 1946 in Wiesbaden) ist ein ehemaliger deutscher Schwimmer.

Sportliche Erfolge

Meeuw gewann für die Wasserfreunde Wuppertal 15 Titel bei Deutschen Meisterschaften und ist dreifacher Staffeleuropameister. Bei den Schwimmeuropameisterschaften 1970 in Barcelona war er Mitglied der siegreichen 4 × 200-m-Freistilstaffel; über 200 m Schmetterling und mit der 4 × 100-m-Freistilstaffel gewann er Silber.[1] 1974 in Wien gewann er Gold mit den Staffeln über 4 × 200 m Freistil und 4 × 100 m Lagen und Bronze über 100 Meter Schmetterling. Zu seinen größten Einzelerfolgen zählen die Finalteilnahmen über 200 m Schmetterling bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt (6. Platz) und bei den Olympischen Spielen 1972 in München (8. Platz). Bei den Schwimmweltmeisterschaften 1973 gewann Meeuw Bronze als Schlussschwimmer der 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel. Bei den Schwimmweltmeisterschaften 1975 in Cali wurde er als Vorlaufsschwimmer mit der 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel Weltmeister.[2]

Privates

Seine Eltern waren der Bautischler Eduard Gerhard Meeuw (1911–1948) und die Schwimmerin Ilse Meeuw, geborene Niesch (1913–1994). Er ist verheiratet mit Jutta Meeuw.[3] Sie haben zusammen drei Kinder. Ihr Sohn Helge Meeuw war ebenfalls international erfolgreicher Schwimmer. Folkert Meeuw war von 1985 bis 1989 Lehrkraft für Biologie und Sport an der Deutschen Höheren Privatschule Windhoek.[4] Er unterrichtete an der Carl-von-Ossietzky-Schule und der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule in Wiesbaden in den Fächern Biologie und Sport.

Ehrungen

Für seine zahlreichen Siege als Schwimmer erhielt er am 30. November 1970 das Silberne Lorbeerblatt.[5]

Einzelnachweise

  1. deutschlandfunk.de: Zurück zur Baumwollbadehose. 30. Juli 2009, abgerufen am 25. November 2025.
  2. Folkert MEEUW | Medals | World Aquatics Official. Abgerufen am 25. November 2025 (englisch).
  3. Erfolgreiche Sportler aus dem Rhein-Main-Gebiet: Helge Meeuw | Rhein-Main Kurier. 6. November 2024, abgerufen am 25. November 2025 (deutsch).
  4. Schüler und Lehrer der Deutschen Höheren Privatschule Windhoek (DHPS) 1912-1997
  5. Sportbericht der Bundesregierung vom 26. September 1973 an den Bundestag - Drucksache 7/1040 - Seite 76

Literatur

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: München Kiel 1972. Die Olympiamannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt am Main 1972