Flughafen Andal
| Flughafen Andal / Durgapur | ||
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| Kenndaten | ||
| ICAO-Code | VEDG | |
| IATA-Code | RDP | |
| Koordinaten | 23° 37′ 17″ N, 87° 14′ 36″ O | |
| Höhe über MSL | 92 m (302 ft) | |
| Basisdaten | ||
| Eröffnung | 2013 | |
| Betreiber | Bengal Aerotropolis Projects Ltd (BAPL) | |
| Start- und Landebahn | ||
| 16/34 | 2800 m × 45 m | |
| Webseite | ||
| Andal/Durgapur Airport | ||
Der Flughafen Andal (englisch Andal Airport, auch: Durgapur Airport oder Kazi Nazrul Islam Airport, IATA-Code: RDP, ICAO-Code: VEDG) ist ein nationaler Flughafen in Andal im Distrikt Bardhaman im nordostindischen Bundesstaat Westbengalen. Er ist nach dem bengalischen Dichter Kazi Nazrul Islam benannt und dient den Städten Durgapur (ca. 20 km südöstlich) und Asansol (ca. 34 km nordwestlich) als Flughafen.
Das Hinterland des Flughafens umfasst die Städte Bardhaman, Bankura, Bishnupur, Purulia, Sainthia, Suri, Bolpur und Rampurhat in Westbengalen sowie Dhanbad und Bokaro Steel City in Jharkhand. Er ist Teil der ersten privaten Aerotropolis des Landes, die von Bengal Aerotropolis Projects Limited entwickelt wurde.
Geschichte
Die Planungen für den neuen Flughafen begannen im Jahr 2006; sieben Jahre später war er fertiggestellt. Der kommerzielle Flugbetrieb begann im Mai 2015; im Lauf der Zeit kamen mehrere Ziele hinzu.
Flugverbindungen
Der Flughafen wird von mehreren indischen Fluggesellschaften angeflogen. Nationale Flüge verbinden Andal / Durgapur mit Delhi, Hyderabad, Bangalore, Chennai, Bhubaneswar und Mumbai; weniger bedeutende Destinationen sind Shiliguri und Varanasi.[1][2]
Sonstiges
- Betreiber des Flughafens ist die Bengal Aerotropolis Projects Ltd (BAPL), an der die Regierung von Westbengalen beteiligt ist; einen weiteren Anteil hält die Changi Airports International (CAI) aus Singapur.
- Die ca. 2800 m lange Landebahn (die auf 3315 m erweiterbar ist) ist mit einem CAT-I-Instrumentenlandesystem (ILS) ausgestattet und kann Flugzeuge wie Airbus A320 und Boeing 737 aufnehmen.
Zwischenfall
Am 1. Mai 2022 geriet eine Boeing 737-800 beim Landeanflug in schwere Turbulenzen, durch welche 17 von insgesamt 195 Personen verletzt wurden. Ein Passagier starb fünf Monate später an den Folgen einer Rückgratverletzung.