Flughafen Bundaberg
| Bundaberg Regional Airport | ||
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| Aussicht auf die Hauptlandebahn, 17. Juli 2005 | ||
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| Kenndaten | ||
| ICAO-Code | YBUD | |
| IATA-Code | BDB | |
| Koordinaten | 24° 45′ 14″ S, 152° 19′ 7″ O | |
| Höhe über MSL | 33 m (108 ft) | |
| Verkehrsanbindung | ||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 4,6 km südwestlich von Bundaberg | |
| Straße | ||
| Basisdaten | ||
| Eröffnung | 12. Dezember 1931 | |
| Betreiber | Bundaberg City Council | |
| Terminals | 4 | |
| Passagiere | 140.649 (2024)[1] | |
| Flug- bewegungen |
3535 (2024)[1] | |
| Start- und Landebahnen | ||
| 14/32 | 2000 m × 30 m Asphalt | |
| 07/25 | 1128 m × 30 m Gras, Ton | |
| Webseite | ||
| Bundaberg Regional Airport | ||
Der Flughafen Bundaberg (IATA-Code: BDB, ICAO-Code: YBUD), Eigenbezeichnung Bundaberg Regional Airport, ist der Flughafen von Bundaberg, einer Stadt im australischen Bundesland Queensland. Er liegt 4,6 km südwestlich der Innenstadt von Bundaberg auf dem Ortsgebiet von Kensington.
Geschichte
Der Flughafen wurde am 12. Dezember 1931 als Zivilflughafen durch den australischen Minister für Handel und Zollangelegenheiten Frank Forde (1890–1983) eröffnet.[2] Eine Umbenennung erfolgte 1936. Ab da hieß der Flughafen Hinkler Airport nach dem Flugpionier und Testpiloten Bert Hinkler (1892–1933), der aus Bundaberg stammte und dort seine ersten Flugversuche unternahm. Der Vorschlag kam vom Stadtrat von Bundaberg, dem Bundaberg Town Council und wurde genehmigt vom australischen Verteidigungsminister Archdale Parkhill (1878–1947).[3]
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Flugplatz durch die Royal Australian Air Force genutzt, zum Beispiel als eines der 36 Ausbildungsstützpunkte in Australien im Rahmen des British Commonwealth Air Training Plans. Eine Ausbildungsschule auf dem Flughafen wurde 1941 eröffnet, dazu kamen Hangars, Werkstätten, Unterkünfte und Tarnvorrichtungen im Falle eines Angriffs, des Weiteren Gräben mit Maschinengewehrständen und Minenfallen entlang der Landebahnen. Nach dem Krieg, als der Flughafen wieder zivil genutzt wurde, gab es den Plan, die militärischen Einrichtungen in fünf Phasen abzubauen, zu der fünften Abbauphase war es jedoch nicht gekommen, so dass unter anderem das Hauptquartier, eine Garage, eine Werkstatt und die Abwasserinfrastruktur des Bellman-Hangars nie abgebaut wurden.
Ab dem 31. Juli 1946 wurde der Flughafen wieder zivil genutzt.[4] Das Bundaberg City Council übernahm den Flugplatz im Juni 1983. Ein neues Terminal wurde 1986 eröffnet und im März 2010 die Hauptlandebahn verlängert und ausgebaut.
Für den Royal Flying Doctor Service of Australia ist der Flughafen Bundaberg eine wichtige Basis für Queensland. Zum Beispiel 2024 wurden durch die Flying Doctors vom Flughafen aus 1873 Patienten transportiert mit einer Gesamtflugdistanz von 759.000 km.[5]
Flugverbindungen
Mit Stand Dezember 2025 gibt es Direktflüge zum 287 km Luftlinie entfernten Flughafen Brisbane. Diese werden durchgeführt von Link Airways mit Flugzeugen vom Typ Saab 340 und Fairchild Swearingen Metro sowie von Qantas Airways mit De Havilland DHC-8.[6]
Im Charter- und Sightseeing-Verkehr gibt es Flüge zur Lady-Elliot-Insel, der südlichsten Koralleninsel des Great Barrier Reefs, 80 km nördlich von Bundaberg.
Weblinks
- Webseite des Flughafens auf bundaberg.qld.gov.au (australisches englisch und arabisch)
- Der Flughafen im Live-Flug-Tracking
Einzelnachweise
- ↑ a b Airport traffic data des Bureau of Infrastructure and Transport Research Economics (englisch)
- ↑ Bundaberg Airport code (BDB) auf air-port-codes.com (englisch)
- ↑ HINKLER AIRPORT. Meldung vom 27. Oktober 1936 in der Tageszeitung The Daily Telegraph, S. 1 (englisch)
- ↑ Bundaberg Airport retains WWII RAAF features. Artikel vom 24. April 2024 auf der Website des Bundaberg Regional Councils (englisch)
- ↑ Bundaberg Regional Council’s ongoing support for the Flying Doctor. Artikel vom 5. August 2025 auf flyingdoctor.org.au (englisch)
- ↑ Direktflüge ab Bundaberg auf flightmapper.net (englisch)