Fliegerhorst Fiala Fernbrugg
| Fliegerhorst Fiala Fernbrugg | ||
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| Kenndaten | ||
| ICAO-Code | LOXA | |
| Koordinaten | 47° 32′ 9″ N, 14° 8′ 31″ O | |
| Höhe über MSL | 638 m (2.093 ft) | |
| Verkehrsanbindung | ||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 1 km nördlich von Aigen im Ennstal, Österreich | |
| Basisdaten | ||
| Eröffnung | 1937 | |
| Betreiber | Bundesheer | |
| Beschäftigte | 300 | |
| Start- und Landebahn | ||
| 6/24 | 924 m × 45 m Gras | |
Der Fliegerhorst Fiala Fernbrugg (auch Fliegerhorst Aigen, ICAO-Code: LOXA) ist ein Fliegerhorst der Luftstreitkräfte des österreichischen Bundesheeres in Aigen im Ennstal im Bundesland Steiermark.
Der Fliegerhorst Aigen ist die Heimat der mittleren Mehrzeckhubschrauber-Staffel (mMzHSSta), der Fliegerwerft 4, der 3. Batterie des 2. Flugabwehrbatallions sowie der Flugbetriebskompanie Aigen. Organisatorisch sind die Verbände der Direktion 2 – Luftstreitkräfte zugeordnet. Die mMzHSSta und die Fliegerwerft 4 sind in der Brigade Luftunterstützung (LuU) eingegliedert.
Die neu aufgestellte Fliegerwerft 4 ist seit 1. Juli 2024 Teil der Garnison. Als neuer "Kleiner Verband" innerhalb des Bundesheers befindet sich diese noch im Aufbau. Ebenfalls geplant ist ein neues Werftgebäude um die gesamte Flotte des neuen Mehrzweck-Hubschraubers AW-169 "Lion" zu warten.[1]
Geschichte
Im Jahre 1937 eröffnet, wurde das Bomber-Geschwader 1 (BoGeschw 1) vom Flugplatz Wiener Neustadt/West nach Aigen verlegt.
Der Fliegerhorst wurde 1955 dem österreichischen Bundesheer zugeteilt. Der Name des Fliegerhorstes wurde 1967 in Fliegerhorst Fiala Fernbrugg umbenannt. Benno Fiala von Fernbrugg war ein Jagdflieger Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg.
Im Jänner 1968 war der Fliegerhorst Drehort der Schlussszenen des Agententhrillers Agenten sterben einsam.
Der Fliegerhorst war vom 5.–11. August 2002 Austragungsort der 11. Hubschrauber-Weltmeisterschaft. Das Bundesheer hat Pläne bekanntgegeben, den Stützpunkt zu schließen.[2]
Nutzung
Im Oktober 2008 waren in Aigen im Ennstal 24 Stück Alouette III stationiert, die ab Jänner 1967 ans Heer geliefert wurden. 8 davon wurden als Schulungshubschrauber zum Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn verlegt, nachdem (dort?) der Typ Bell 206 ausgeschieden wurde.
Mit Stand September 2017 betreibt das Bundesheer 22 Alouette III, die (Stand Dezember 2018) weiters an Stützpunkten in Klagenfurt (LOXK) und Schwaz in Tirol (LOXI) stationiert sind. Ende 2022 wurde der erste AW169M LUH in Aigen im Ennstal stationiert.[3][4]
Siehe auch
Weblinks
- Fotogalerie des Fliegerhorstes auf der Website des österreichischen Bundesheeres
- Jubiläen: "50 Jahre Alouette III" und "80 Jahre Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg" Bundesheer, Feier am 22. September 2017
- Jubiläen in Aigen im Ennstal veröffentlicht am 26. September 2017, Feier am 22. September 2017, 0:35/1:19
Einzelnachweise
- ↑ Fliegerwerft 4 bundesheer.at, abgerufen am 20. Oktober 2025.
- ↑ Fliegerhorst Aigen ist für zehn Jahre gesichert orf.at, 27. Oktober 2008, abgerufen am 11. Mai 2010.
- ↑ https://www.austrianwings.info/2022/12/erster-bundesheer-aw169-nach-aigen-ueberstellt/
- ↑ Christian Huemer: Empfang mit Ministerin: Hubschrauber "Leonardo" sichert Kaserne Aigen auf Jahrzehnte ab. In: kleinezeitung.at. 3. März 2023, abgerufen am 25. Februar 2024.