Flashback – Mörderische Ferien
| Film | |
| Titel | Flashback – Mörderische Ferien |
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| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2000 |
| Länge | 95 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Michael Karen |
| Drehbuch | Jimmy Sangster Natalie Scharf |
| Produktion | Manfred Thurau Rikolt von Gagern Markus Zimmer |
| Musik | Siggi Mueller |
| Kamera | Peter Krause |
| Schnitt | Behruz Torbati |
| Besetzung | |
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Flashback – Mörderische Ferien ist ein deutscher Horrorthriller aus dem Jahr 2000. Regie führte Michael Karen, der Film ist sein Regiedebüt.
Handlung
Seit einem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit, bei dem ihre Eltern durch einen sichelbewaffneten Serienmörder ums Leben kamen, ist Jeanette Fielmann in einer psychiatrischen Anstalt in Behandlung. Zehn Jahre später wagt sie die ersten Schritte in ein neues Leben. Ihr Psychiater Dr. Martin vermittelt ihr einen Job als Französischlehrerin für die Geschwister Schroeder aus reichem Hause, denen sie in den Sommerferien Nachhilfe geben soll. Der Lebensstil der verwöhnten Teenager irritiert Jeanette und sie wird von dem Trio zunächst abgelehnt. Jeanette versucht jedoch mit ihrer toleranten und jugendlichen Art, deren Sympathie zu gewinnen.
Der älteste Sohn Leon flirtet bald heftig mit ihr und sie erliegt seinem Charme. Doch etwas an dieser trügerischen Idylle stimmt nicht und Jeanette macht beängstigende Beobachtungen in ihrer Umgebung. Alles weist auf ihre eigene Vergangenheit hin und mit der Zeit fürchtet sie, ihr Erlebnis doch noch nicht verarbeitet zu haben. Als nach einer Weile schließlich Morde nach dem gleichen Schema wie damals geschehen, ist Jeanette sich sicher, dass ihre Vergangenheit sie endgültig eingeholt hat und der Sichelmörder ausgebrochen und zurückgekehrt ist.
Die verängstigten Teenager wenden sich an Dr. Martin, der ihnen Aufschluss geben soll, während gleichzeitig herauskommt, dass die mysteriösen Botschaften von Jugendlichen selbst gefertigt wurden, da sie Jeanette noch immer feindlich gesinnt gegenüberstehen. Als die Teens vom Mörder gejagt versehentlich Dr. Martin schwer verletzen, klärt der sterbende Psychiater sie auf: Jeanette hat damals den Sichelmörder selbst umgebracht und daraus eine Obsession zum Töten entwickelt. Aus diesem Grund war sie in der Psychiatrie. Die jüngsten Morde wurden von ihr begangen, da die Botschaften die alten Erinnerungen hervorbrachten. Nun ist sie hinter den drei her.
Sowohl Melissa als auch Leon fallen ihr dabei zum Opfer. Der Jüngsten, Lissy, gelingt zunächst die Flucht, dann aber wird sie von Jeanette in die Enge getrieben… … an dieser Stelle springt die Handlung ins heute und Lissy wird, wie Jeanette am Anfang des Films, von ihrem Psychiater aus der Erinnerung geholt. Man sieht nicht, was letztlich geschehen ist, aber es hat den Anschein, dass Lissy Jeanette umbringen konnte und anschließend eine ähnliche Obsession wie Jeanette entwickelt hat.
Hintergrund
Das Drehbuch stammt von Jimmy Sangster, der hauptsächlich durch seine vielen Drehbücher für Hammer-Produktionen bekannt geworden ist. Mit Flashback – Mörderische Ferien legte Sangster erstmals nach zwanzig Jahren wieder ein Drehbuch für einen Kinofilm vor.
Kritik
Prisma meinte: „Der deutsche Versuch, bekannte amerikanische Horror-Muster, wie sie sich bei Filmen wie ‚Scream – Schrei des Todes‘ bewährt haben, zu kopieren, klappt nur bedingt. Denn das Problem bei einem solchen Plot besteht darin, dass einen kaum noch etwas überraschen kann. Da die Umsetzung der überkonstruierten Story auch nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, kann man dieses Werk getrost vergessen.“'[1]
Auch das Lexikon des internationalen Films bemerkte, es sei ein „misslungener Versuch eines deutschen Horrorfilms, der das Genre auf eine lustlos inszenierte Aneinanderreihung von Gewaltakten reduziert.“[2]
Cinema.de meint, es handle sich um die „kleine Schwester von Scream“, doch „anstelle der ironischen Eleganz von ‘Scream’ setzt Karen zu oft auf verstaubte Dialoge […] und bemühten Witz“.[3]
Auszeichnungen
Simone Hanselmann und Valerie Niehaus waren im Jahr 2000 als beste Nachwuchsschauspielerinnen für den New Faces Award nominiert.
Weblinks
- Flashback – Mörderische Ferien bei IMDb
- Vergleich der Schnittfassungen FSK 18 – FSK 18 Premiere von Flashback – Mörderische Ferien bei Schnittberichte.com
Einzelnachweise
- ↑ Flashback – Mörderische Ferien. In: prisma. Abgerufen am 9. April 2022.
- ↑ Flashback – Mörderische Ferien. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.
- ↑ Flashback – Mörderische Ferien. In: cinema. Abgerufen am 9. April 2022.