Feuerteufel – Die Rückkehr
| Film | |
| Titel | Feuerteufel – Die Rückkehr |
|---|---|
| Originaltitel | Firestarter: Rekindled |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2002 |
| Länge | 169 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Robert Iscove |
| Drehbuch | Philip Eisner |
| Produktion | Jeff Morton |
| Musik | Randy Miller |
| Kamera | David Boyd |
| Schnitt | Casey O. Rohrs |
| Besetzung | |
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Feuerteufel – Die Rückkehr ist ein zweiteiliger Fernseh-Horrorfilm aus dem Jahr 2002. Er stellt eine Fortsetzung des Films Der Feuerteufel aus dem Jahr 1984 dar, der auf dem Roman Feuerkind von Stephen King basiert.
Handlung
Die Geschichte folgt Vincent Sforza, einem Ermittler im Auftrag einer privaten Organisation. Er soll ehemalige Teilnehmer eines geheimen wissenschaftlichen Experiments aus den 1970er-Jahren ausfindig machen. In diesem Versuch wurde einer Gruppe von Studenten eine Substanz mit der Bezeichnung Lot-6 verabreicht. Angeblich habe ein späterer Gerichtsprozess den Betroffenen eine finanzielle Entschädigung zugesprochen, weshalb ihr Aufenthaltsort von Interesse sei.
Zu den gesuchten Personen gehört auch Charlene „Charlie“ McGee, die Tochter zweier Versuchsteilnehmer. Ihre Eltern starben infolge der Ereignisse rund um das Experiment. Charlies Mutter wurde in ihrer Kindheit von Mitgliedern einer verdeckt operierenden Regierungsorganisation ermordet, während der Tod ihres Vaters auf einen Auftragskiller namens John Rainbird zurückgeht. Diese Organisation vertuschte sowohl die Verbrechen als auch die Existenz des Experiments. Seitdem lebt Charlie zurückgezogen und versucht, jeglichen Kontakt zu Behörden oder Wissenschaftlern zu vermeiden.
Im Verlauf der Handlung wird deutlich, dass der angebliche Gerichtsprozess nie stattgefunden hat. Stattdessen nutzt Rainbird die Geschichte, um ehemalige Versuchspersonen gezielt aufspüren und töten zu lassen. Entgegen früherer Annahmen lebt Rainbird noch und nimmt erneut die Verfolgung von Charlie auf.
Unterstützung erhält Charlie von James Richardson, einem weiteren Überlebenden des Experiments, der infolge von Lot-6 die Fähigkeit entwickelt hat, zukünftige Ereignisse vorherzusehen. Auch Sforza wendet sich schließlich gegen Rainbird, nachdem er erkennt, dass er manipuliert wurde.
Rainbird verfolgt inzwischen ein neues Projekt: Er experimentiert mit Kindern, denen er künstlich verstärkte mentale Fähigkeiten verleiht. Sechs Jungen entwickeln dabei unterschiedliche übernatürliche Kräfte, die Rainbird als Waffen einsetzt und in kriminellen Aktionen testet. Schließlich schickt er sie auf die Suche nach Charlie.
Am Ende steht Charlie vor der Entscheidung, weiterhin auf der Flucht zu bleiben oder sich aktiv gegen Rainbird und dessen Experimente zu stellen.
Hintergrund
Regie führte Robert Iscove und das Drehbuch schrieb Philip Eisner. In der Hauptrolle spielen Marguerite Moreau, Danny Nucci, Dennis Hopper und Malcolm McDowell.
Feuerteufel – Die Rückkehr wurde am 10. und 11. März 2002 als zweitägige Miniserie von Sci Fi Pictures auf dem Sci-Fi Channel ausgestrahlt.[2]
Kritik
„Fadenscheinige Weiterführung eines Mystery-Thrillers nach Stephen King in Form einer kaum unterhaltsamen Miniserie. Die dramaturgisch notwendig entfachten Feuersbrünste schrammen knapp am Rand der tricktechnischen Lächerlichkeit vorbei.“
Weblinks
- Feuerteufel – Die Rückkehr bei IMDb
- Feuerteufel – Die Rückkehr bei Rotten Tomatoes (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ Feuerteufel – Die Rückkehr. FSK, abgerufen am 29. Dezember 2025.
- ↑ Kathie Huddleston: Firestarter: Rekindled: Stephen King’s incendiary tale lights the torch for a brand-new adventure of Charlie McGee. Science Fiction Weekly (SciFi.com), 4. März 2002, archiviert vom am 11. Februar 2003 (englisch).
- ↑ Feuerteufel – Die Rückkehr. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 29. Dezember 2025.