Felix Prinz (Kunsthistoriker)

Felix Prinz (* 1978 in Bietigheim-Bissingen) ist ein deutscher Kunsthistoriker und Museumsdirektor.

Nach dem Studium der Kunstgeschichte in München, Amsterdam und Berlin wurde er 2014 mit einer Arbeit zu gemalten Skulpturenretabeln an der Freien Universität Berlin promoviert. In der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München kuratierte er mehrere Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst. Seit 2015 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dommuseum Hildesheim tätig, das er seit 2025 in der Nachfolge von Claudia Höhl leitet.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • (Bearb.): Texte zu Rupprecht Geiger. München 2007.
  • mit Matthias Mühling: Favoriten 08. Neue Kunst in München. München 2008.
  • mit Gerhard Lutz: Drachenlandung. Ein Hildesheimer Drachenaquamanile des 12. Jahrhunderts (= Kunststücke. Band 1). Schnell & Steiner, Regensburg 2016.
  • Gemalte Skulpturenretabel. Zur Intermedialität mitteleuropäischer Tafelmalerei des 15. Jahrhunderts. De Gruyter, Berlin / Boston 2018.
  • Transfer Bernwardsäule (= Quellen und Studien zur Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim. Band 12). Schnell & Steiner, Regensburg 2018.
  • mit Claudia Höhl, Gerhard Lutz (Hrsg.): ZeitenWende 1400. Hildesheim als europäische Metropole. Schnell & Steiner, Regensburg 2019.
  • mit Claudia Höhl, Pavla Ralcheva (Hrsg.): Islam in Europa 1000–1250. Schnell & Steiner, Regensburg 2022.
  • Das Retabel der St. Matthäus-Kirche in Gronau an der Leine. Fragen zur Objektbiographie. In: Gerhard Lutz, Angela Weyer (Hrsg.): 850 Jahre St. Godehard in Hildesheim. Kirche – Kloster – Ausstattung (= Schriften des Hornemann-Instituts. Band 23). Michael Imhof Verlag, Petersberg 2023, S. 179–190.
  • mit Claudia Höhl (Hrsg.): Oh my gold! Die Große Goldene Madonna im Wandel. Schnell & Steiner, Regensburg 2024.

Einzelnachweise

  1. Dr. Felix Prinz ist neuer Direktor des Dommuseums Hildesheim. Dommuseum Hildesheim, 1. April 2025, abgerufen am 27. Dezember 2025.