Federica Gärtner

Federica Gärtner (* 28. Juni 1949 in Luzern) ist eine Schweizer Künstlerin.

Leben

Herkunft, Bildung

Gärtner unterrichtete an der Schule für Gestaltung Zürich.[1]

Werk

Gärtner begann ihr Werk in der Ölmalerei, wandte sich später allerdings immer mehr der Installationskunst zu.[2] Bei einer Ausstellung mit Christoph Storz produzierte sie beispielsweise Aquarien aus PVC mit gefärbtem Wasser.[3][4]

2003 schuf sie zusammen mit Luigi Archetti das Werk «Pfütze», was in der Wohnsiedlung Wässeri II in Zürich-Albisrieden zu sehen ist.[5]

Ihren Anspruch als Künstlerin beschrieb sie 2008 so:

«Ich habe keine Botschaft [...] Und ich will auch nicht laut sein und irgendwelche Anliegen in die Welt hinausschreien. Ich will lieber subversiv und leise sein. Ich stecke nur den Rahmen ab: Jeder kommt mit seinem eigenen Vorstellungsvermögen und soll sich selber einbringen.»

Federica Gärtner[6]

2019 stellte sie im Zuger Kantonsspital unter dem Titel «Was war ist» Zeichnungen und Fotografien aus.[7] Die entsprechenden Werke, die als Kombination von Fotografie und Zeichnung eingestuft wurden, waren zwischen 2016 und 2018 entstanden. In der Ausstellung vermische sich Realität mit künstlerischer Fantasie, hiess es in einem Ausstellungshinweis der Zuger Zeitung.[8]

Privates

Gärtner lebt und arbeitet in Zürich.[9]

Auszeichnung

  • Werkbeitrag des Kantons Zürich: 2015,[10] 2009[11]
  • Preis der Jury (Preis der Zentralschweizer Kantone): 2008[12]
  • Atelierstipendium des Kantons Zürich: 2005[13]
  • Stipendium für Bildende Kunst der Stadt Zürich: 2004[14]
  • Werkbeitrag der Esther-Matossi-Stiftung: 1993

Literatur

  • Eva Beschstein: La nature de la peinture par la nature. Ein Essay zum Werk von Federica Gärtner. In: Schweizer Kunst. 1998, S. 16–19 (e-periodica.ch).
  • Gärtner, Federica. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 47, Saur, München u. a. 2005, ISBN 3-598-22787-6, S. 157.

Einzelnachweise

  1. Federica Gärtner. In: eMuseum. Museum für Gestaltung Zürich, abgerufen am 24. November 2025.
  2. Eva Beschstein: La nature de la peinture par la nature. Ein Essay zum Werk von Federica Gärtner. In: Schweizer Kunst. 1998, S. 16–19 (e-periodica.ch).
  3. Annelise Zwez: Federica Gärtner und Christoph Storz in der Stiftung Trudelhaus. In: Kunstbulletin.ch. 31. August 1998, abgerufen am 24. November 2025.
  4. Phänomen Farbe, Phänomen Wort. In: Tages-Anzeiger. 29. September 1998, S. 29.
  5. Luigi Archetti / Federica Gärtner, «Die Pfütze», 2003. In: Stadt Zürich. Abgerufen am 24. November 2025.
  6. Urs Bugmann: «Ein Werk muss auch für mich rätselhaft bleiben». In: Zentralschweiz am Sonntag. 3. Januar 2009, S. 11.
  7. Susanne Holz: Zuger Spital wird zur Galerie: Federica Gärtner packt die Zeit in ihre Kunst. In: Luzerner Zeitung. 12. Juli 2019, abgerufen am 24. November 2025.
  8. Zeichnungen mit fotorealistischer Genauigkeit im Zuger Kantonsspital. In: Zuger Zeitung. 7. Juni 2019, abgerufen am 24. November 2025.
  9. About. In: federica-gaertner.com. Abgerufen am 24. November 2025.
  10. Zürcher Werkbeiträge im Haus Konstruktiv vergeben. In: Tages-Anzeiger. 23. September 2015, S. 36.
  11. Ausstellung. In: Neue Zürcher Zeitung. 7. Oktober 2009, S. 19.
  12. Urs Bugmann: «Für viele beginnt hier ihre Existenz als Künstler». In: Zentralschweiz am Sonntag. 6. Dezember 2008, S. 13: „Federica Gärtner, die mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde, setzt zwei mit Spiegelgläsern verschlossene Sichtrohre neben eine blaue Farbfläche an die Wand und zeigt auf einem kleinen Schwarzweissfoto zwei Gestalten in Schutzanzügen. Auch dies ein sowohl aufmerksamkeitstheoretisches wie politisches Bild über Beobachtung und Beobachtetwerden.“
  13. Stipendien und Ateliers für bildende Kunst. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. Juli 2004, S. 52.
  14. Pariser Atelier für vier Zürcher Künstlerinnen. In: Neue Zürcher Zeitung. 5. März 2004, S. 54.