Familie Heinz Becker zeigt: Zwei nach Hawaii

Film
Erscheinungsjahr 2004
Besetzung

Zwei nach Hawaii“ ist ein humoristisches Theaterstück des Kabarettisten Gerd Dudenhöffer, das im Jahr 2001 im Konzerthaus Karlsruhe aufgeführt und vom SWR aufgezeichnet wurde.

Handlung

Hilde Becker hat im Radio an einem Gewinnspiel teilgenommen, bei dem sie einfach nur die Worte „zwei nach Hawaii“ ins Telefon sagen musste. Als sie in der Küche steht, schaltet sie das Radio ein, um zu hören, wer gewonnen hat. Der Radiomoderator startet den Zufallsgenerator, was dazu führt, dass plötzlich das Telefon klingelt. Die naive Hilde bringt diese beiden Ereignisse jedoch nicht miteinander in Zusammenhang und nimmt den Anruf daher nicht entgegen, da sie sich beim Hören der Radiosendung gestört fühlt und viel zu sehr wissen möchte, wer nun gewonnen hat.

Als der Radiomoderator schließlich sagt, dass er nach einem Lied noch einen zweiten Anrufversuch starten möchte, schaltet Hilde das Radio aus und verlässt die Küche, um anderswo im Haus noch etwas zu erledigen. Währenddessen kommen Heinz und sein Sohn Stefan in die Küche. Als das Telefon dann wieder klingelt, nimmt zuerst Stefan den Anruf entgegen und gibt den Hörer dann an seinen Vater weiter, der die freudige Nachricht erhält, dass Hilde eine achttägige Reise nach Hawaii für zwei Personen gewonnen hat. Als Hilde wieder in die Küche kommt und ihr die Neuigkeit mitgeteilt wird, kann sie dies zuerst gar nicht glauben, hat aber den tiefen Wunsch, die Reise, die zudem noch kostenlos ist, anzutreten. Heinz hingegen ist von der Idee wenig begeistert und sucht eine Vielzahl teils völlig obskurer Ausreden, warum er diese Reise auf gar keinen Fall antreten kann bzw. möchte.

Hierüber entspinnt sich eine Handlung, die von alltäglichen Fragen wie „Was gibt es zu essen?“ oder „Wie soll eine neue Küchenlampe aufgehängt werden?“ immer wieder auf die Diskussion der Eheleute zurückkommt. Während Heinz zunächst stur auf seiner Position beharrt, versucht Stefan, seine Mutter zu unterstützen, indem er ihr Hinweise gibt, wie sie ihren Mann auf subtile Weise überzeugen kann, die Reise doch anzutreten. Hilde versteht es jedoch nicht und ist ihrem Mann rhetorisch und argumentativ nicht gewachsen.

Am Ende schafft sie es aber doch, mit Stefans Hilfe Heinz zu überzeugen, die Reise anzutreten, der sich dann mit dem Satz „Also gut, mir fahre“ geschlagen gibt, kann es aber am Ende nicht lassen, seine Frau noch ein letztes Mal mit einer typischen Pointe auf's Korn zu nehmen.