Fahrenbühl (Kirchenlamitz)
Fahrenbühl Stadt Kirchenlamitz
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|---|---|
| Koordinaten: | 50° 11′ N, 11° 58′ O |
| Höhe: | 558 m ü. NHN |
| Einwohner: | 21 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95355 |
| Vorwahl: | 09222 |
Fahrenbühl ist ein Gemeindeteil der Stadt Kirchenlamitz im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[2] Fahrenbühl liegt in der Gemarkung Dörflas bei Kirchenlamitz.[3]
Geographie
Der aus drei Siedlungen bestehende Weiler Fahrenbühl und die benachbarte Einöde Neuenhammer liegen in einer Rodungsinsel nördlich des Kleinen Kornbergs (678 m ü. NHN). Die Bahnstrecke Weiden–Oberkotzau und die Lamitz führen östlich an Fahrenbühl vorbei. Die Kreisstraße WUN 5/HO 43 führt nach Schwarzenbach an der Saale (4,3 km nördlich) bzw. nach Niederlamitz (2,5 km südöstlich).[4]
Geschichte
Fahrenbühl lag im Fraischbezirk des brandenburg-kulmbachischen Amtes Kirchenlamitz.
Von 1797 bis 1810 unterstand Fahrenbühl dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Kirchenlamitz und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Dörflas zugeordnet. In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstand der Ort dem Patrimonialgericht Schwarzenbach an der Saale.[5] Am 1. Januar 1978 wurde Fahrenbühl im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Kirchenlamitz eingemeindet.[6]
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | *29 | 36 | 39 | 46 | 28 | 54 | 98 | 75 | 27 | 21 |
| Häuser[7] | 7 | 7 | 7 | 6 | 10 | 7 | ||||
| Quelle | [5] | [8] | [9] | [10] | [11] | [12] | [13] | [14] | [15] | [1] |
Religion
Fahrenbühl ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michael (Kirchenlamitz) gepfarrt.[14]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Fahrenbühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 117 (Digitalisat).
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 147 f.
Weblinks
- Fahrenbühl. In: kirchenlamitz.de. Abgerufen am 27. Oktober 2025.
- Fahrenbühl in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 27. Oktober 2025.
- Fahrenbühl in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 27. Oktober 2025.
- Fahrenbühl im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 27. Oktober 2025.
Fußnoten
- ↑ a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 319 (Digitalisat).
- ↑ Stadt Kirchenlamitz, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 18. Dezember 2024.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 27. Oktober 2025.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 27. Oktober 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ a b A. H. Hoenig (Hrsg.): Topographisch-alphabetisches Handbuch über die in dem Ober-Mainkreise befindlichen Städte, Märkte, Dörfer, Weiler, Mühlen und Einöden. Bayreuth 1820, OCLC 165644543, S. 27 (Digitalisat). Dort als Farrenbühl aufgelistet.
- ↑ Kirchenlamitz > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 27. Oktober 2025.
- ↑ Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
- ↑ Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 960, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
- ↑ Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1132, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1073 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1133 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1169 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1004 (Digitalisat).
- ↑ a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 738 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 164 (Digitalisat).