Europa-Biennale Niederlausitz
Die Europa-Biennale Niederlausitz war eine internationale Kunstprojektreihe, die im Jahr 1991 am Tagebau Cottbus-Nord und in den Jahren 1993 und 1995 am Rande des zu diesem Zeitpunkt auslaufenden Tagebaus Greifenhain in Pritzen im Land Brandenburg durchgeführt wurde. Im Rahmen der Biennale entstanden insgesamt 47 Kunstobjekte, die sich mit den Themen Bergbau, Landschaftszerstörung und Landschaftswandel auseinandersetzen. Einige der Kunstwerke sind bis heute in der „Kunstlandschaft Pritzen“ erhalten.
Die Kommission der europäischen Gemeinschaft zeichnete das Projekt des 1. Symposiums für eine Biennale mit dem Preis „Kulturbühne Europa 1991“ aus.[1]
Hintergrund und Anliegen
Mitte der 1880er-Jahre wurden in der Niederlausitz die ersten Tagebaue zur Förderung von Braunkohle aufgeschlossen. Die in den folgenden Jahrzehnten kontinuierliche Steigerung der Förderleistung führte zu einer großräumigen Vernichtung gewachsener Natur- und Kulturlandschaften. So entstanden „‚wüstenähnliche‘ Flächen inmitten einer zivilisatorisch voll erschlossenen und besiedelten Landschaft“[2]. Eine besondere Herausforderung stellte die Stilllegung zahlreicher Tagebaue infolge der Deutschen Wiedervereinigung und die daraus folgende Notwendigkeit der Rekultivierung großer Flächen dar.
Parallel zu den damit verbundenen massiven Strukturveränderungen entstanden im Sommer 1990 Bestrebungen, die entstehenden Bergbaufolgelandschaften kulturell und künstlerisch zu beleben, unter anderem mit dem Ziel, der Heimat eine andere Perspektive zu geben als die einer Kohleregion.[3] Am 16. April 1991 wurde der Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. gegründet. Zu seinem Ehrenvorsitzenden ernannte der Verein den Landschaftsarchitekten Otto Rindt, einen der Nestoren der Landschaftsplanung.[1] Um den mehrere Jahre umfassenden Übergang von der Industrielandschaft zur Kulturlandschaft sichtbar zu machen, initiierte der Förderverein die Idee einer internationalen Biennale.[3]
Die Biennale sollte Bestandteil des langfristigen Großvorhabens Kulturlandschaft Niederlausitz sein, dessen Träger der gleichnamige Förderverein in Zusammenarbeit mit der Regierung des Landes Brandenburg, der Lausitzer Braunkohle AG (LAUBAG), der Technischen Universität Cottbus und weiteren Partner war. Grundidee des Großvorhabens war, die Zerstörung der Landschaft als Möglichkeit der Neukonzeptionierung und Neugestaltung zu nutzen und eine „humanisierte, voll funktionsfähige Landschaft in der Vielfalt von Natur und Siedlung, Wirtschaft, Verkehr, Erholung und Kultur“[4] zu schaffen. Das Ziel, eine Kulturlandschaft zu gestalten, beschränkte sich dabei nicht auf einen der genannten Bereiche, sondern verfolgte den Anspruch, die kulturelle Entwicklung in sämtlichen genannten Feldern zu fördern.[5]
Die als internationale Veranstaltung konzipierte Biennale war mit dem Großvorhaben Kulturlandschaft Niederlausitz durch die folgenden Hauptgedanken inhaltlich verbunden: der Gesamtsicht auf die Problematik von Mensch und Umwelt, einer aktiven und konstruktiven Haltung gegenüber den Einzelproblemen des Beziehungsgefüges Natur – Mensch – Zivilisation – Kultur, dem Europa-Gedanken sowie der europäischen künstlerischen Bewegung Arte Nella Natura/Kunst in der Natur/Art in nature bzw. Land Art.[2] In diesem Sinn verstand sich die Biennale „auf künstlerisch schöpferischem (wie auf intellektuellem) Gebiet als regelmäßig wiederkehrender Appell an Vernunft und Verantwortungsbewußtsein aller an der Entstehung von Umweltproblemen Beteiligten [...], indem sie die Gegensätze zwischen natürlicher und zivilisierter Umwelt reflektiert, gegebenenfalls verdeutlicht“[2].
1. Symposium/I. Biennale 1991, Tagebau Cottbus-Nord
Vom 26. August bis zum 15. September 1991 wurde als Auftakt das 1. Symposium der Biennale Europäischer Länder für Land Art, Objektkunst und Multimedia in der Niederlausitz mit 29 Künstlerinnen und Künstlern aus neun Ländern durchgeführt. Veranstaltungsort war der Südost-Bereich des Tagebaus Cottbus-Nord am heutigen „Südkap“, Veranstalter der Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e. V. und die Lausitzer Braunkohle AG. Es wurden mehr als 8000 Besucher gezählt.[3] Das Symposium wurde im Jahr 1993 rückblickend als I. Europa-Biennale bezeichnet.[6]
Einen Schwerpunkt bildete die Kunstform Art in nature, die mit ihren Werken in der Natur mit den Mitteln der Natur auf ein erneuerungsbedürftiges Verhältnis zwischen Mensch und Natur aufmerksam und zu seiner Neugestaltung beitragen wollte.[7] Die Arbeiten waren großflächige Installationen in der Landschaft, Aktionen, Performances und experimentelle Musik – nicht als homogenes Ganzes konzipiert, sondern als eine Reihe souveräner einzelner künstlerischer Arbeiten.[8] Aktions- und Ausstellungsfläche war in der Anmutung eines großen Amphietheaters der Tagebau selbst.[9] Teil des Symposiums war die Dokumentation desselben.
Am Symposium bzw. der Biennale wirkten mit:
- Kategorie Objekte und Installationen in der Landschaft: Claudio D'Ambrosio (Viterbo/Italien), Solveig Bolduan (Spremberg), Vladimír Broniševský (Kosice/CSFR), Kazimierz Kowalczyk (Danzig/Polen), Marlen Liebau (Berlin), Zenon Polus (Zielona Góra/Polen), Samuel La Roze (Chabeuil/Frankreich);
- Kategorie Landschaftsgestaltung: Ben Wagin (ORT) unter Mitarbeit von Manfred Karsch (Berlin);
- Kategorie Aktionen, Multimedia und Performance: AUDIO-GRUPPE (Benoît Maubrey, Vereinigte Staaten; Gerrit de Vries, Niederlande; Manfred Thiem, Deutschland; vorgeführt von Studenten der Pädagogischen Hochschule Cottbus), Stefan Schiske (Berlin) und Marlen Liebau (Berlin), Frank Petzold (Cottbus), Hermann Prigann (Portals Nous/Spanien);
- Kategorie Sicht und Reflexion (Dokumentation): Maria Otte (Melle), Thomas Kläber (Cottbus), Wolfgang Dressel (Berlin), Mischa Kuball (Düsseldorf), Jan Cyž (Bautzen) und Ars Video (Cottbus; Roswitha Kleitz, Dieter Heinz, Regina Siewert, Andreas Wirth, Jan Cyž).
Die Vorbereitung und Durchführung des Symposiums wurde von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe beider Veranstalter getragen. Die Konzeption und künstlerische Leitung des Symposiums hatte Bettina Winkler, die Gesamtregie lag in den Händen von Heinrich Schierz (gest. am 28. November 2020), Geschäftsführer des genannten Fördervereins und Gründungsdirektor der damaligen Galerie Kunstsammlung des Bezirksmuseums Cottbus, heute Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst.
II. Biennale 1993, Pritzen
Die II. Biennale der Europa-Biennale Niederlausitz wurde vom 22. August bis zum 12. September 1993 durchgeführt. Veranstalter waren der Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e. V., die LAUBAG, die Association Art in Nature (Paris), die Hochschule der Künste in Berlin, die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste, die Technische Universität Cottbus, die Pädagogische Hochschule Zielona Góra und das Staatstheater Cottbus.
Veranstaltungsort war der Ort Pritzen und sein landschaftliches Umfeld. In den 1970er-Jahren näherte sich der Tagebau Greifenhain dem Dorf zunächst von Osten und schwenkte dann nördlich um die Ortslage. Die Tagesanlagen befanden sich am südlichen Ortsrand.[10] Aufgrund der dadurch entstandenen und bis heute erhaltenen Lage des Ortes am Ende einer in den Tagebau hineinreichenden Landzunge wurde 1973 die Umsiedlung des Ortes beschlossen und große Teile in den Jahren 1982 und 1989 abgebrochen.[11] In der Folge wurden 188 Einwohner umgesiedelt. Im Jahr 1992 wurde der Tagebau vorzeitig stillgelegt, die Abbaggerung Pritzens abgewendet und Pläne für eine Revitalisierung des Dorfes entworfen. Zum Zeitpunkt der II. Biennale befand sich Pritzen daher in einem ruinösen Zustand; von 400 Einwohnern lebten nur noch 30 im Dorf.[12]
Im Gegensatz zur I. Biennale entstanden auf längerfristige Erhaltung ausgerichtete Arbeiten, die nicht lediglich in einem „Schauraum“ installiert werden sollten, sondern den Anspruch hatten, Beiträge zur Landschaftsgestaltung in einem Rekultivierungsgebiet und Maßnahmen zur Neugestaltung einer zerstörten Landschaft zu leisten.[13]
In einer ergänzenden Ausstellung in einer ehemaligen Halle der Tagesanlagen Greifenhain wurden Skizzen, Entwürfe, Modelle und Überlegungen der Künstler und ihrer Arbeiten geboten.[14]
An der II. Biennale wirkten mit:
- Kategorie Objekte und Installationen in der Landschaft: Marc Babarit und Gilles Bruni (Nuaillé/Frankreich), Solveig Bolduan (Spremberg), Mercedes Engelhardt (Berlin), Mikael Hansen (Albertslund/Dänemark), Pit Kroke (Berlin), Giuliano Mauri (Lodi/Italien), Nils-Udo (Riedering), Eiji Okubo (Inagawa/Japan), Zenon Polus (Zielona Góra/Polen), die Grupe POST ARS (Aleksas Andriuškevičius, Robertas Antinis, Česlovas Lukenskas-Čezius; Kaunas/Litauen), Hermann Prigann (Portals Nous/Spanien) mit einer Studentengruppe der Technischen Universität München-Weihenstephan in Freising (Udo Weilacker, Klaus Overmeyer, Gitti Dorfstätter, Stefanie Arneht, Siri Frech, Thomas Jakob, Reiner Mertins), Peter F. Strauss (Bad Endorf-Hemhof) und Rolf Viva (Saarbrücken);
- Kategorie Aktionen, Konzeptionen, Performance und Konzerte: Marlen Liebau und Stefan Schiske (Berlin), Frank Petzold (Cottbus), Mauro Staccioli (Mailand/Italien).
Die Hauptpreise gingen an die Gruppe POST ARS und an Solveig Bolduan. Die Lausitzer Rundschau verlieh ihren Sonderpreis an Marc Babarit und Gilles Bruni.
Das Leitungsgremium bestand aus einem von den acht Veranstaltern berufenen zehnköpfigen Kuratorium, das Projektmanagement hatte der Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e. V. als Initiator und regieführender Veranstalter inne. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Heinrich Schierz.
III. Biennale 1995, Pritzen
Die III. Biennale der Europa-Biennale Niederlausitz fand in der Zeit vom 19. Juni bis zum 9. Juli 1995, wiederum in der Ortslage von Pritzen und dem landschaftlichen Umfeld am auslaufenden Tagebau Greifenhain, statt. In Kontinuität zur II. Biennale wurde dieser Ort aufgrund seiner besonderen Lage und seiner anfanghaften Transformation von einer Kohle- zu einer Bergbaufolgelandschaft mit einem sich langsam füllenden Tagebaurestloch bewusst gewählt.[15] Auf die Ausschreibung hin hatten sich 270 Künstlerinnen und Künstler aus 30 Ländern beworben.[16][17]
Veranstalter waren der Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e. V., die Lausitzer Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LBV mbH), die Lausitzer Braunkohle AG (LAUBAG), die Bergbausanierung und Landschaftsgestaltung GmbH (BUL) Sachsen, die Association Art in Nature (Paris), die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste, die Associazione Arte Natura Sardegna, die Hochschule der Künste in Berlin, die Technische Universität Cottbus und das Staatstheater Cottbus.
An der Biennale wirkten mit:
- Kategorie Objekte und Installationen in der Landschaft: Adam Wojciech Baginski (Zielona Góra/Polen), Birgit Cauer (Frankfurt) und Jürgen Engel (Bremen), Raimund Driesen mit Feridun Zaimoğlu und Minako Seki (Heikendorf), Kristaps Gulbis (Riga/Lettland), Albert Huber (Rastatt), Klaas Kamphuis (Amsterdam/Niederlande), Eberhard Krüger (Komptendorf), Mintscho Minev (Sofia/Bulgarien), Hiroshi Teshima (Düsseldorf), Hermann Prigann, Nils-Udo, Pinuccio Sciola (Italien);
- Kategorie Performance und Konzerte: Stefan Schiske und Marlen Liebau (Berlin).
Die Trilogie „Requiem über eine Landschaft“ fand nach Aufführung der Teile I und II bei den Biennalen 1991 und 1993 ihren Abschluss. Abgeschlossen wurden zudem die bei der II. Biennale begonnenen Projekte von Nils-Udo („Landschaft mit See – Sumpf“) und Hermann Prigann („Gelbe Rampe“).
Die Hauptpreise gingen an Klaas Kamphus sowie Stefan Schiske und Marlen Liebau. Die Lausitzer Rundschau verlieh ihren Sonderpreis an Eberhard Krüger.
Das Direktorium bestand aus Heinrich Schierz als Direktor, Dietmar Beutler, Reiner Dähnert und Volker Kinnius als Co-Direktoren sowie Bettina Winkler (künstlerische Leitung). Im Kuratorium waren zwölf Personen sowie zwei weitere Personen mit beratender Stimme vertreten.
Rezeption und Nachwirkungen
Der Braunkohletagebau im Lausitzer Revier stand aufgrund der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen Anfang der 1990er-Jahre vor einem tiefen Umbruch. Das Interesse von Gesellschaft, Politik und Bergbautreibenden, die sich in diesem Wirtschaftszweig ergebenden Veränderungen zu gestalten, führten zu einer Bereitschaft, kulturelle Initiativen wie das 1. Symposium finanziell zu fördern.[3]
Eine Besonderheit im Selbstverständnis war, dass der Tagebau Cottbus-Nord und der Ort Pritzen nicht als industrielle Kulisse für die Installation von Kunstobjekten verstanden wurden, sondern als Orte künstlerischer Intervention und als Impulsgeber für anstehende Veränderungen. Der interdisziplinäre Ansatz einer Verbindung von Kunst, Landschafts-/Strukturwandel und regionaler Identität führte ebenso zu einem besonderen Interesse der Öffentlichkeit wie der Europagedanke, der sich in der Vielfalt der Nationalität der Künstlerinnen und Künstler abbildete.
Keine Beachtung im Konzept der Biennale und in der Umsetzung der Werke und Aktionen fand der Umstand, dass die Tagebaue in Siedlungsgebiete der Sorben und damit in niedersorbische Kulturlandschaften eingriffen.
Aus der Verbindung von materiellen Ressourcen und institutioneller Zustimmung entwickelte sich die Idee einer künftigen Biennale. So formulierte Direktor Heinrich Schierz im Jahr 1993 Erwartungen, die sich rückblickend nicht erfüllt haben.
„Die Biennale, haben die Veranstalter beschlossen, bleibt bis auf weiteres in diesem Raum, also auch 1995, 1997, ... Das führt zu weiteren Auswirkungen, die ein Stück direkte Existenzsicherung der Bewohner durch die Biennale mit sich bringen: Aus der Addition der Arbeiten im Landschaftsraum entsteht im Prozeß mehrerer Jahre ein großes Open-Air-Museum für Kunst in der Landschaft. Das bringt Kulturtourismus nach Pritzen und in das landschaftliche Umfeld des Ortes.“
Die TAZ schrieb über die 3. Biennale 1995:
„Im Tagebau Greifenhain, inmitten endloser Abraumhalden, wirken die Kunstobjekte jedoch allzu hilflos und berechenbar – wie mit der Wurst zur Speckseite geworfen. Sie wirken nur im Ausstellungskatalog, verfehlen die wirklichen – menschlichen – Probleme der Region aber völlig. Dieser Eindruck wird nur dort ein wenig korrigiert, wo die Künstler die Technik in Bewegung und Geräuschen, in Aktion, miteinbezogen haben.“
Fünf Jahre nach der letzten Biennale wurde die „Kunstlandschaft Pritzen“ ein Teilprojekt der Internationalen Bauausstellung Fürst‑Pückler‑Land (IBA) 2000–2010, die die noch vorhandenen Kunstwerke in ihr Konzept integrierte.[20] In diesem Rahmen wurde im Jahr 2002 ein vorhandenes Gebäude als Bürgerhaus, kulturelles Zentrum und Ausstellungsraum umgebaut und ein Jahr später der Verein Kunsscheune Pritzen e.V. gegründet.[21][22] Die im Rahmen der IBA entwickelten Konzepte eines schwimmenden Stegs von Pritzen nach Altdöbern und das vom amerikanischen Landschaftsarchitekten Charles Jencks konzipierte LandArt-Projekt einer sich vom Nordufer erstreckenden Erdskulptur in Form einer überdimensionalen menschlichen Hand wurden dagegen nicht verwirklicht,[23][24] ebenso wie die Idee, nach der Bauausstellung eine neue Biennale zu initiieren.[25]
Bei der II. Biennale schuf der dänische Künstler Mikael Hansen im Tagebau Greifenhain ein 300 × 300 Meter großes Kreuz aus Erde und Gummimatten. Das Symbol des Kreuzes, das heute vom Wasser des Altdöbener Sees überdeckt ist, wurde von im Jahr 2016 von einer Bürgerinitiative aufgegriffen, die gegen die Nutzung des Sees als Endlager für Eisenhydroxid-Schlämme protestierte.[3]
Der Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e. V. fusionierte im Mai 2022 mit dem „Förderverein IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland e. V.“ zum „Förderverein Kulturlandschaft Lausitz im IBA Studierhaus e. V.“[26] und führt in dieser Weise das immaterielle Erbe der Biennale fort.
Aus dem Verein „Verein Kunstscheune Pritzen e.V.“ ging im Jahr 2019 der Verein „Kunstlandschaft Pritzen e. V.“ hervor. Dem Verein wurde im Jahr 2023 der Engagementpreis im Rahmen der Auszeichnung mit dem Brandenburgischen Baukulturkreis verliehen. Damit würdigte die Brandenburgische Architektenkammer und die Brandenburgische Ingenieurkammer mit Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung den Einsatz des Vereins für die kulturelle Weiterentwicklung des einstigen Tagebaugeländes.[27]
Im Jahr 2025 ist die Mehrzahl der in den Jahren 1991 bis 1995 entstandenen Kunstwerken verwittert, abgebaut oder aufgrund ihrer ursprünglichen Lage im Tagebau-Restloch im heutigen Altdöbener-See verschwunden.[3][28] Als materielles Erbe des 1. Symposiums bzw. der I. Biennale sind lediglich Elemente des Landschaftsraumes von Ben Wagin mit Findlingen, Schachtelhalmen, Farnen und Bäumen am Grubenrand bzw. heutigem Uferbereich des Cottbuser Ostsees noch auffindbar. Von der II. Biennale haben die Kunstwerke von Pit Kroke („Die Arche“), Nils-Udo („Landschaft mit See - Sumpf“), Eiji Okubo („Strom der Natur im Tagebau Greifenhain 1993“), der Gruppe POST ARS („Die Partitur“) und von Hermann Prigann zusammen mit der Studentengruppe („Zeichen + Landschaft e. V.“) die Zeit überdauert. Auffindbar und als Objekte und Installationen noch erkennbar sind aus der III. Biennale die Arbeiten Sonnenchronometer (Birgit Cauer und Jürgen Engel), Feurige Köpfe Land (Klass Kamphuis), Grüner Dom (Eberhard Krüger), Gelbe Rampe (Hermann Prigann) und Landschaft mit See-Sumpf (Nils-Udo). Zum Erhalt der verbliebenen Kunstwerke trug u. a. bei, dass der Sanierungsplan für das Tagebaugebiet die Bewahrung der noch vorhandenen Kunstwerke ausdrücklich anordnete.[29]
Übersicht über die Werke
| Biennale | Künstler | Name des Werks | Beschreibung | Lage | Zustand Ende 2025 |
|---|---|---|---|---|---|
| I. | Claudio D'Ambrosio | Blaues Band | blaues Band (2,50 × 2,50 m), verlegt von der Sole der Tagebaugrube über alle Ebenen bis in den oben außerhalb des Tagebaus liegenden Randbereich | 51° 45′ 2″ N, 14° 26′ 37″ O | entfernt aufgrund Rekultivierung und Flutung des Sees |
| I. | Solveig Bolduan | Tore | elf torartige Holzkonstruktionen aus Balken, verklammert, hintereinander auf wallartiger Aufschüttung angeordnet; Größe der vorderen Holzkonstruktion: 11,00 × 5,50 m, Format der folgenden jeweils kleiner werdenden bis zu einer Größe von 1,90 × 1,50 m; Gesamtlänge 65 m | 51° 45′ 5″ N, 14° 26′ 25″ O | entfernt aufgrund Rekultivierung |
| I. | Vladimir Broniševsky | Kolonnade der Emotionen | Installation von 22 entrindeten und umgedrehten Baumstämmen an einer unbefestigten Fahrstraße innerhalb der Tagebaugrube; einer der Stämme trägt einen Findling | 51° 45′ 5″ N, 14° 26′ 49″ O | entfernt aufgrund Rekultivierung und Flutung des Sees |
| I. | Kazimierz Kowalczyk | Figürliche Bodeninstallation. Schriftzug am Seitenrand benachbarter Aufschüttungen | Mann mit Karabiner aus Stroh, Müll und anderen Fundmaterialien, ca. 20 × 200 m. Parallel dazu an Böschung eingegrabene Inschrift JESUS IST IN UNS. Größe der Buchstaben: ca. 10 m, Gräben: c. 50 × 40 cm[30] | 51° 45′ 10″ N, 14° 26′ 40″ O | entfernt aufgrund Rekultivierung und Flutung des Sees |
| I. | Marlen Liebau | Lausitzer Zeichen | drei Zeichen nach prähistorischen Vorbildern aus der Region, vertiefte und mit Erden der Landschaft und Farbpigmenten getönte Konturen in Rot, Ocker und Kobalt/Ultramarin, Gesamtfläche ca. 2000 Quadratkilometer; auch beteiligt an der „Lausitzer Sinfonie“[31][32] | 51° 45′ 6″ N, 14° 26′ 32″ O | entfernt aufgrund Rekultivierung |
| I. | Zenon Polus | Stollenartiges Objekt aus Balken | Eingangssituation: 3,70 × 3,70 m, sich auf 25 Länge auf Nullpunkt verjüngend | 51° 45′ 9″ N, 14° 26′ 44″ O | entfernt aufgrund Rekultivierung |
| I. | Samuel La Roze | Black Holiday | Kohlenstaub in Rinnen, Wasserläufe assoziierend und vertieftem, beckenartigem Carre im hellen sandigen Untergrund. Bauwagen. Größe des Beckens: 484 m², Gesamtfläche der Arbeit: ca. 4000 m² | 51° 45′ 8″ N, 14° 26′ 45″ O | entfernt aufgrund Rekultivierung und Flutung des Sees |
| I. | Ben Wagin unter Mitarbeit von Manfred Karsch | Erde – Werde – Erde | Gestaltung einer Freifläche von ca. 60 × 60 m mit Findlingen aus dem Tagebau Cottbus-Nord und anderen Pflanzen, bevorzugt Pflanzen, deren Existenz bereits für das Tertiär belegt und charakteristisch ist (Assoziation zur erdgeschichtlichen Herkunft der abgebauten Kohle). Die Reihenanordnung der Findlinge in sich rechtwinklig kreuzenden Achsen lässt die drei Wort des Titels der Arbeit erkennen. | 51° 44′ 58″ N, 14° 26′ 48″ O | Reste noch erkennbar |
| I. | Studentengruppe der TU Cottbus, Fachbereich Architektur | Schaffung eines künstlichen Hügels mit zweiseitig angelegten Treppen als potentieller Aussichtspunkt in einem Gelände | Unmittelbar neben dem Hügel: Gestaltung (Simulation), die Reste eines Dorfes assoziierend; Bahnschwellen und Fundmaterial. Fläche: ca. 40 × 60 m | 51° 44′ 57″ N, 14° 26′ 45″ O | entfernt aufgrund Rekultivierung |
| I. | Die Audio-Gruppe | Die Audio-Ballerinas | Performance mit elektronischer Kleidung und elektronischen Klängen, aufgeführt am 14. und 15. September 1991, vorgeführt von Studenten der Pädagogischen Schule für Kindergärtnerinnen, Cottbus; die elektronische Kleidung nutzt Sonnenlicht als Energie- und als Klangquelle. | im Gesamtgelände des Tagebaus | |
| I. | Stefan Schiske, Marlen Liebau | Lausitzer Sinfonie | Konzert für Abraumbagger, hängenden Flügel und obligate Violine; aufgeführt am 14. September 1991, Aktionspartitur für Violine, Schlagwerk, Maschinen und Geräte des Tagebaus, Tonband und präparierten Flügel; 1. Teil der Trilogie;[33][34][32] Musik: Stefan Schiske, Szenerie: Marlen Liebau, Inszenierung: Stefan Schiske und Marlen Liebau, Dramaturgie: Herbert Erlinghagen | 51° 45′ 5″ N, 14° 26′ 40″ O | |
| I. | Frank Petzold | Grubenmusik I für Tenorsaxophon, Violoncello, elektronische Klänge, Wind und Kohlenstaub | ein- oder zweimalige Aufführung, Inszenierung/Tonregie: Frank Petzold, Violoncello: Frank Wiethaus, Tenorsaxophon: Helmut Forsthoff, Tontechnik: Haus der Bauarbeiter/Cottbus | 51° 45′ 5″ N, 14° 26′ 42″ O | |
| I. | Hermann Prigann | Feuerlinie (aus der Aktionsreihe Feuerstürme –Brandstätten) | 50 Aufschichtungen aus trockenen Ästen und Zweigen, je etwa 5 m hoch, Gesamtlänge 1,5 km. Die Zündung aller Aufschichtungen erfolgte auf ein akustisches Signal in der Schlussphase von Frank Petzolds Grubenmusik I am 14. September 1991 als Finale der Biennale | 51° 45′ 13″ N, 14° 26′ 23″ O bis 51° 45′ 26″ N, 14° 26′ 18″ O auf einer Länge von 1,5 km | |
| I. | Maria Otte | Fotografische Dokumentation des Symposiums | siehe Katalog | ||
| I. | Thomas Kläber | Fotografische Dokumentation des Symposiums | siehe Katalog | ||
| I. | Wolfgang Dressel | Videodokumentation | Video mit dem besonderen Anliegen, Situation und Atmosphäre künstlerischer Arbeitsprozesse in den Wochen des Symposiums mit den videospezifischen Möglichkeiten zu gestalten und nacherlebbar zu machen; Länge: 25 Minuten | 51° 45′ 2″ N, 14° 26′ 47″ O | |
| I. | Mischa Kuball | Installation mit Diaprojektoren | 51° 45′ 1″ N, 14° 26′ 52″ O | ||
| I. | Jan Cyz | Situa(k)tionen für elektronische Klänge | musikalische Sequenzen zum Videofilm des Studios ARS VIDEO über das Symposium | ||
| I. | ARS VIDEO | Videofilm über das Symposium | Länge: 45 Minuten; Buch und Regie: Roswitha Kleitz, Kamera und Schnitt: Dieter Heinz, Produktionsassistenz: Regina Siewert, Redaktion und Produktionsleitung: Andreas Wirth, Musik: Jan Dyz | ||
| II. | Marc Babarit, Gilles Bruni | Die Treppe | 44 Stufen, um von der Kohle ins Dorf zu steigen (Treppe zum Paradies), 44 Stufen, um eine Baumgruppe in den Tagebau hinabzubringen und sie dort zu pflanzen (Treppe zur Hölle); die Stufen bestehen aus Bündeln aus Holz; Länge: 150 m, Breite: 6–16 m, Höhe: 40 m. Ausgezeichnet mit dem Sonderpreis der Lausitzer Rundschau. | 51° 38′ 58″ N, 14° 4′ 25″ O | entfernt aufgrund Rekultivierung |
| II. | Solveig Bolduan | Feld der Knebelsteine | Findlinge aus dem Tagebau, eingeschlagen, eingenäht und zuletzt eingeknebelt in Kohleförderbänder, symbolische Inbeschlagnahme des Steines, der Natur, durch den Menschen; die Steine sind eingeknebelt in ein rund 90 × 20 Meter großes Steinfeld. Hauptpreis der II. Biennnale zusammen mit POST ARS. | 51° 38′ 25,4″ N, 14° 5′ 40,3″ O | Findlinge am ursprünglichen Ort noch vorhanden |
| II. | Mercedes Engelhardt | Spiegelstein | Zwischen zwei Spiegel eingeklemmter, leicht geneigter und in sich leicht verdrehter Spiegel. Im Auge des Betrachters verbinden die beidseitigen Spiegelungen Land und Himmel | 51° 39′ 10,7″ N, 14° 4′ 34,8″ O (vermutet) | entfernt aufgrund Rekultivierung |
| II. | Mikael Hansen | Kreuz des Südens | ein großes Kreuz am Grunde des Tagebaus, wie ein Bleistiftkreuz auf einer Landkarte, die diesen besonderen Ort markiert. Materialien: Erde, Gummimatte, 300 × 300 × 1,50 m;[35] Namensgebung durch die Arbeiter | 51° 38′ 51,8″ N, 14° 3′ 42,8″ O | überdeckt vom Wasser des Altdöbeners Sees |
| II. | Pit Kroke | Die Arche | Metallskulptur, die symbolisch eine Arche darstellt, u. a. als Symbol für ein zukunftsweisendes Umweltdenken und als „Denk-Mal“ für den Versuch einer Rettung in ein neues Jahrtausend; die Beständigkeit des Materials als Ausdruck der Hoffnung der Menschen auf Beständigkeit[36] | 51° 39′ 6,8″ N, 14° 4′ 42,1″ O (um einige Meter vom ursprünglichen Standort verrückt) | vorhanden |
| II. | Stefan Schiske, Marlen Liebau | Großintervall Absetzer zu Kleingerät im Pas de deux, Posaune in der Luft und Cello im Sand | Szenische Sinfonie für Tagebaugerät, Instrumentalisten, Stimme, Elektronik und Landschaft; 2. Teil der Trilogie, aufgeführt am 10. September 1993 im Tagebau Greifenhain; Gesang: Lori Mc Cann, Cello: Katharina Hager, Schlagwerk: Wolfgang Thierfeldt, Schlagzeug: Werner Wonneberger[32][33][34] | ||
| II. | Giuliano Mauri | Kathedrale des Lebens | Konstruktion aus langen, dünnen Stämmen, den Eindruck einer dreischiffigen gotischen Kathedrale assoziierend, grün berankt; Höhe: 16–20 m, Tiefe: 25–30 m | unbekannt | unbekannt |
| II. | Nils-Udo | Landschaft mit See - Sumpf | Ringwall auf dem Grundriss einer Eiform, Keimzelle des Lebens. Am spitzen Ende wird in den Ringwall ein zweiflügeliges Tor eingesetzt. Ist der See gefüllt, wird das Tor geschlossen. Fortführung in der III. Biennale. | 51° 39′ 7,2″ N, 14° 4′ 37,3″ O | vorhanden |
| II. | Eiji Okuba | Strom der Natur im Tagebau Greifenhain 1993 | Installation auf dem Boden mit ehemaligen Bahnschwellen, bestehend aus fünf geometrischen Symbolen (Erde, Wasser, Feuer, Wind und Himmel), entwickelt aus Symbolen, die man in Japan auf Friedhöfen oder bei Steinlaternen sieht, gefüllt mit Braunkohle | 51° 38′ 35″ N, 14° 5′ 17″ O (ursprünglich); 51° 39′ 7,1″ N, 14° 4′ 44,8″ O (heutiger Standort) | vorhanden (neuer Standort)[37] |
| II. | Frank Petzold | Grubenmusik II | Grubenlieder nach Texten von Sarah Kirsch, für Singstimme (Sopran), Sprechstimme (Alt), Violoncello und Kontrabass; Ausführende: Cornelia Schubert (Sopran), Gina Pitsch (Sprechstimme, Alt), Frank Wiethaus (Violoncello), Masatoshi Saito (Kontrabass) | ||
| II. | Zenon Polus | Sentimentale Brücke | freistehende Brücke aus Holzelementen auf fünf hölzernen Trägern in symbolischer Bedeutung für zeitliche Transmission, Verständigung, Verbindung und atavistische Bindung an die Natur, ausgelegt auf den Verfall des Kunstwerks | unbekannt | unbekannt |
| II. | Gruppe POST ARS | Partitur | Eine Partitur mit fünf Linien auf der Oberfläche der Erde, symbolisiert durch senkrecht im Boden stehende und waagerecht liegende Holzbalken; Birken stehen wie Notenschlüssel auf der Fläche. Das Werk spielt im Puls, im Rhythmus von Wind, Wasser und Erde.[38] Hauptpreis der II. Biennale zusammen mit Solveig Bolduan. | 51° 38′ 31,2″ N, 14° 5′ 53,3″ O | vorhanden |
| II. | Hermann Prigann | Gelbe Rampe | Spitzförmige, begehbare Erhebung am Rande der Abbruchkante, errichtet nach den Regeln der neolythischen Orte, bedeckt mit Betonplatten und Findlingen; Höhe etwa 25 m, Winkel: 37°; auf dem Plateau Umschließung aus Betonblöcken mit Sichtspalten, die den Sonnenwendtagen zugeordnet sind; zwei Schwarzkiefern stehen am Eingang der Rampe; der Name ist von der ursprünglichen Bepflanzung mit verschiedenen Ginsterarten und gelben Rosen abgeleitet[39] | 51° 38′ 36,6″ N, 14° 4′ 40,7″ O | vorhanden, begehbar |
| II. | Studentengruppe der TU München-Weihenstephan in Freising, Initiative „Zeichen + Landschaft e. V.“ | Mitwirkung am Werk Gelbe Rampe von Hermann Prigann | Mitwirkende: Udo Weilacher, Klaus Overmeyer, Gitti Dorfstätter, Stefanie Arneth, Siri Frech, Thomas Jakob, Reiner Mertins | siehe Eintrag bei Gelber Rampe | siehe Eintrag bei Gelber Rampe |
| II. | Mauro Staccioli | Beteiligung mit einer Zahl von Entwürfen, die in der Ausstellung in Pritzen als mögliche Varianten für eine spätere Realisierung gezeigt wurden | keine spätere Realisierung erfolgt | ||
| II. | Peter F. Strauss | Energie-Balance | Anlage eines rechteckigen Feldes, an den Längsseiten kleinere Findlinge in regelmäßigen Abständen, an den beiden kurzen Seiten aufrecht stehende, nach oben ragende Findlinge; inhaltlicher Bezug zu nichtsichtbaren Strukturen der Umwelt, z. B. die energetische Strömung von Wasseradern | 51° 38′ 41,7″ N, 14° 5′ 57,1″ O | Findlinge in ursprünglicher Aufstellung noch vorhanden |
| II. | Rolf Viva | Zeit – Kreis | zwei Halbkreise, leicht auseinandergezogen, eingefasst in Pallisaden aus Rundhölzern (in ursprünglicher Planung Klinker – aus Kostengründen nicht realisiert), eine Hälfte gefüllt mit Braunkohle, in die andere sind Pappeln gepflanzt; im Mittelgang wächst Gras, welches sich als Weg nach Norden und Süden forsetzt. | 51° 38′ 44″ N, 14° 5′ 2″ O | Wiesenfläche, nichts mehr zu erkennen |
| III. | Adam Wojciech Baginski | Veränderlichkeit | 7 Dreieckskonstruktionen mit Balken von 8 m Länge, aufrecht stehend, Häuser mit Satteldächern symbolisierend | unbekannt | entfernt |
| III. | Birgit Cauer und Jürgen Engel | Sonnenchronometer | 12 horizontal aufgestellte Schattenwerfer aus ehemaligen Rohrabschnitten (Cortenstahl) der Tagebauentwässerung (6,12 m, abfallend bis 0,51 m)[40] | 51° 38′ 28″ N, 14° 5′ 9,3″ O | vorhanden |
| III. | Raimund Driesen, Feridun Zaimoglu, Minako Seki | Wandelgrat | aufgeschüttete Pyramidialform und ein ausgehobenes Erdloch; tiefster und höchster Punkt sind durch ein fußgängigen Grat verbunden; an einer Seite ein von einem Schwerthieb gekapptes und aufgerichtetes Baumbündel, gestaltet als Assoziationsfeld; durch das Begehen entwickeln sich verschiedene Ansichten und Perspektiven | 51° 38′ 48,6″ N, 14° 6′ 27,1″ O | einer der aufgerichteten Baumstämme noch zu erkennen, Rest des Kunstwerkes bewaldet |
| III. | Kristaps Gulbis | Gefangene Steine | turmartige Holzkonstruktion; ein Drahtnetz, in dem kleine Steine gefangen sind, geht vom Boden wie ein Schornstein nach oben | unbekannt, vermutlich östlich von Pritzen | entfernt |
| III. | Albert Huber | Sechsfüssler | zwei Konstruktionen aus Holz auf jeweils sechs Holzstelzen, die eine mit einem hausähnlichen Aufbau, die andere mit einer Platte, der Gräser gepflanzt sind | 51° 38′ 56,3″ N, 14° 4′ 34,8″ O | entfernt |
| III. | Klaas Kamphuis | Feurige Köpfe Land | zwei Skulpturen aus alten, behauenen Eisenbahnschwellen, eines torartige, das andere als Fünfeck, als neue Bestimmung für diese alten Bäume der Niederlausitz. Hauptpreisträger der III. Biennale (zusammen mit Stefan Schiske und Marlen Liebau). | 51° 38′ 49,2″ N, 14° 4′ 31,7″ O | vorhanden, Skulpturen jedoch am Boden liegend und von Vegatation überwachsen[41] |
| III. | Eberhard Krüger | Der Grüne Dom | Zwölf Bäume, gepflanzt in einem Kreis, dem Lauf der Zeit nachempfunden; im Inneren des Kreises zwölf Findlinge und eine Fläche mit hellem Kies; auf einem äußeren Erdwall 12 Holzpfähle, untereinander mit Hanfseilen verbunden.[42] Preisträger des Sonderpreises der Lausitzer Rundschau. | 51° 38′ 27,9″ N, 14° 5′ 37,1″ O | vorhanden, entfernt wurde den die Holzpfähle und das Seil |
| III. | Mintscho Minev | Sonne | konzentrische Kreise, in der Mitte ein aufrechter Holzpfahl, umgeben von symmetrisch angeordneten, auf die Kreise zulaufenden liegenden Holzpfählen | unbekannt (vollständiges Werk); 51° 38′ 55,5″ N, 14° 4′ 49,4″ O (neuer Standort des bearbeiteten Pfahls aus der Mitte der Sonne) | vorhanden (nur ein Element), an neuem Standort |
| III. | Stefan Schiske, Marlen Liebau | Direktsturzkombination – Intermezzo brachiale mit pastoralen Szenen (Requiem über eine Landschaft) | Fortsetzung der Aufführungen der I. und II. Biennale, Abschluss der Trilogie. Szenische Sinfonie für Tagebaugeräte, Instrumentalisten, Stimme, Elektronik und Landschaft, aufgeführt am 8. Juli 1995 an der Station Groß Jauer des Tagebaus Greifenhain unweit der Ortschaft Altdöbern. Hauptpreisträger der III. Biennale für die Direktsturzkombination und die Trilogie insgesamt (zusammen mit Klaas Kamphus)[32][33][34][43] | 51° 38′ 20″ N, 14° 2′ 34″ O (vermutet) | |
| III. | Hieroshi Teshima | Zwischen Himmel und Erde | an der Straße von Pritzen nach Göritz links ein flacher Kubus, rechts ein aufrecht stehender Kubus mit festerartigem Einschnitt, beide aus blau angestrichenem Holz | 51° 38′ 50,5″ N, 14° 6′ 30,2″ O (linker Kubus; der rechte befand sich auf gleicher Höhe auf der anderen Straßenseite) | entfernt |
| III. | Projekt Hermann Prigann | Gelbe Rampe | Ein Erdwerk (Geoglyph) in Form einer Rampe mit einem Kegel, der im Frontalbereich wie eine Stufenpyramide aufgebaut ist. Auf dem Kegel ist ein Observatorium errichtet; die aufgestellten Steine sind Betonplatten aus der ehemaligen Straße des Tagebaus. In der Mitte des Platzes ruhen zwei aufeinandergestellte große Findlinge. An der Seite der Rampe und vor dem Kegel liegen Findlinge. In diesem Steinmaterial reflektiert sich die Geschichte des Ortes. Die Findlinge verweisen auf die Erdzeit (Ausgang der Braunkohleentstehung), die Betonplatten erinnern an den Tagebau. Großflächige Veränderung des Oberflächenreliefs, daher als Einzelprojekt außerhalb der Biennale beantragt und gefördert. Grundfläche: 12.000 m²; Höhe: 12 m[39] | 51° 38′ 36,6″ N, 14° 4′ 40,7″ O | vorhanden, begehbar[44] |
| III. | Nils-Udo | Landschaft mit See - Sumpf | Fortführung des Projekts der II. Biennale; Tore, die die Landschaft hinter dem Wall unbegehbar machen; Ringförmiger Wall, nach Südosten in Richtung der Ortschaft Pritzen geöffnet. Durch einen Cortenstahl-Rahmen wird die Wallöffnung als Durchgang inszeniert. | 51° 39′ 7,2″ N, 14° 4′ 37,3″ O | vorhanden, zugewachsen[45] |
| III. | Pinuccio Sciola | Stein-Zeichen aus Sardinien | zehn Steinskulpturen, an prähistorische Megalithe erinnernde und bearbeitete Zeugen aus Sardinien | 51° 39′ 26,3″ N, 14° 6′ 25,9″ O | vorhanden |
Literatur
- Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. (Hrsg.): Kunstszene Tagebau. Dokumentation eines ungewöhnlichen Kunstereignisses. 1. Symposium der Biennale Europäischer Länder für Land Art, Objektkunst und Multimedia in der Niederlausitz/Land Brandenburg, 26. August bis 15. September 1991 Tagebau Cottbus-Nord. Verlag Ed. Braus, Heidelberg, 1992.
- Udo Weilacher: Europa-Biennale Niederlausitz II – Kunst an den Wundrändern der Landschaft. In: Die Gartenkunst, 1993/02.
- Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. und Direktorium der Europa-Biennale Niederlausitz (Hrsg.): 2. Biennale 1993, Euroa-Biennale Niederlausitz, 22. August – 12. September in Pritzen, Niederlausitz/Land Brandenburg. Verlag Niederlausitz-Ed., Cottbus, 1994.
- Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. (Hrsg.): III. Europa-Biennale Niederlausitz, 19. Juni bis 9. Juli 1995 in Pritzen, Niederlausitz/Land Brandenburg. Cottbus, 1995. ISBN 3-00-002567-7.
Weblinks
- Offizielle Seite Kunstlandschaft Pritzen – LandArt Europa-Biennalen mit zahlreichen Fotos der ursprünglichen Kunstwerke
- KuLaDig: Kunstlandschaft Pritzen
- Dorf und Kunstlandschaft Pritzen auf der Website Zugang zu modernen Skulpturen
Einzelnachweise
- ↑ a b Heinrich Schierz: Rückblende und Zukunftsvision. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. (Hrsg.): Kunstszene Tagebau. Dokumentation eines ungewöhnlichen Kunstereignisses. 1. Symposium der Biennale Europäischer Länder für Land Art, Objektkunst und Multimedia in der Niederlausitz/Land Brandenburg, 26. August bis 15. September 1991 Tagebau Cottbus-Nord. Ed. Braus, Heidelberg 1992, S. 11.
- ↑ a b c Konzeption des 1. Symposiums der Biennale europäischer Länder für Land Art, Objektkunst und Multimedia in der Niederlausitz. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. (Hrsg.): Kunstszene Tagebau. Dokumentation eines ungewöhnlichen Kunstereignisses. 1. Symposium der Biennale Europäischer Länder für Land Art, Objektkunst und Multimedia in der Niederlausitz/Land Brandenburg, 26. August bis 15. September 1991 Tagebau Cottbus-Nord. Ed. Braus, Heidelberg 1992, S. 94.
- ↑ a b c d e f Landart-Europa-Biennalen. Kunstlandschaft Pritzen e.V., abgerufen am 26. Oktober 2025.
- ↑ Kurzkonzeption für das Großprojekt „Kulturlandschaft Niederlausitz“. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. (Hrsg.): Kunstszene Tagebau. Dokumentation eines ungewöhnlichen Kunstereignisses. 1. Symposium der Biennale Europäischer Länder für Land Art, Objektkunst und Multimedia in der Niederlausitz/Land Brandenburg, 26. August bis 15. September 1991 Tagebau Cottbus-Nord. Ed. Braus, Heidelberg 1992, S. 96.
- ↑ Heinrich Schierz: Neue Sichten für neues Handeln. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. und Direktorium der Europa-Biennale Niederlausitz (Hrsg.): 2. Biennale 1993, Europa-Biennale Niederlausitz, 22. August – 12. September in Pritzen, Niederlausitz/Land Brandenburg. Niederlausitz-Ed., Cottbus 1994, S. 9.
- ↑ Hinrich Enderlein: Beitrag zur Humanisierung der Umwelt. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. und Direktorium der Europa-Biennale Niederlausitz (Hrsg.): 2. Biennale 1993, Europa-Biennale Niederlausitz, 22. August – 12. September in Pritzen, Niederlausitz/Land Brandenburg. Niederlausitz-Ed., Cottbus 1994, S. 6.
- ↑ Heinrich Schierz: Rückblende und Zukunftsvision. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. (Hrsg.): Kunstszene Tagebau. Dokumentation eines ungewöhnlichen Kunstereignisses. 1. Symposium der Biennale Europäischer Länder für Land Art, Objektkunst und Multimedia in der Niederlausitz/Land Brandenburg, 26. August bis 15. September 1991 Tagebau Cottbus-Nord. Ed. Braus, Heidelberg 1992, S. 12.
- ↑ Prolog. In: Förderverein Niederlausitz e. V. (Hrsg.): Kunstszene Tagebau. Dokumentation eines ungewöhnlichen Kunstereignisses. 1. Symposium der Biennale Europäischer Länder für Land Art, Objektkunst und Multimedia in der Niederlausitz/Land Brandenburg, 26. August bis 15. September 1991 Tagebau Cottbus-Nord. Ed. Braus, Heidelberg 1992, S. 7.
- ↑ Heinrich Schierz: Neue Sicht für neues Handeln. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. und Direktorium der Europa-Biennale Niederlausitz (Hrsg.): 2. Biennale 1993, Europa-Biennale Niederlausitz, 22. August – 12. September in Pritzen, Niederlausitz/Land Brandenburg. Niederlausitz-Ed., Cottbus 1994, S. 10.
- ↑ Tagesanlagen Pritzen. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH: Greifenhain/Gräbendorf (Wandlungen und Perspektiven 2). Senftenberg 2025, S. 37 (lmbv.de [PDF]).
- ↑ Heinrich Schierz: Neue Sicht für neues Handeln. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. und Direktorium der Europa-Biennale Niederlausitz (Hrsg.): 2. Biennale 1993, Europa-Biennale Niederlausitz, 22. August – 12. September in Pritzen, Niederlausitz/Land Brandenburg. Niederlausitz-Ed., Cottbus 1994, S. 11.
- ↑ Heinrich Schierz: Neue Sicht für neues Handeln. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. und Direktorium der Europa-Biennale Niederlausitz (Hrsg.): 2. Biennale 1993, Europa-Biennale Niederlausitz, 22. August – 12. September in Pritzen, Niederlausitz/Land Brandenburg. Niederlausitz-Ed., Cottbus 1994, S. 11 f.
- ↑ Ausstellung der II. Biennale. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. und Direktorium der Europa-Biennale Niederlausitz (Hrsg.): 2. Biennale 1993, Europa-Biennale Niederlausitz, 22. August – 12. September in Pritzen, Niederlausitz/Land Brandenburg. Niederlausitz-Ed., Cottbus 1994, S. 82.
- ↑ Prolog. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e.V. (Hrsg.): III. Europa-Biennale Niederlausitz, 19. Juni bis 9. Juli 1995 in Pritzen, Niederlausitz/Land Brandenburg. Cottbus 1995, S. 4.
- ↑ Steffen Reiche: Grußwort. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e. V. (Hrsg.): III. Europa-Biennale Niederlausitz, 19. Juni bis 9. Juli 1995 in Pritzen, Niederlausitz/Land Brandenburg. Cottbus 1995, S. 10.
- ↑ Aktionen, Pläne & Projekte. In: www.kunstforum.de. Abgerufen am 25. Oktober 2025 (deutsch).
- ↑ Neue Sicht für neues Handeln. In: Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz e. V. und Direktorium der Europa-Biennale Niederlausitz (Hrsg.): 2. Biennale 1993, Europa-Biennale Niederlausitz, 22. August - 12. September in Pritzen, Niederlausitz/Land Brandenburg. Niederlausitz-Ed., Cottbus 1994, S. 12
- ↑ Helmut Höge: Eine Frau wird von Baggern bedrängt. TAZ.de, 8. August 1995, abgerufen am 01.11.2025, https://taz.de/Eine-Frau-wird-von-Baggern-bedraengt/!1497756/
- ↑ Kunstlandschaft Pritzen. Kunst von der Insel. Ein Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land 2000–2010. In: Iba-See 2010. Abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ Kunstscheune Pritzen. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. Abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ Bürgerhaus Pritzen. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg: MAsterplan Altdöbener See. Berlin/Senftenberg 2015, S. 14 (altdoeberner-see.de [PDF]).
- ↑ Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH: Landschaft nach dem Bergbau. Von Tagebauen zu Seen. Senftenberg 2016, S. 48 (lmbv.de [PDF]).
- ↑ Projekt 28: Kunstlandschaft Pritzen. Kunst von der Insel. In: IBA-See 2010. Abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land 2000 - 2010 - Studierhaus - | Verein. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
- ↑ Engagementpreis im Rahmen der Auszeichnung mit dem Brandenburgischen Baukulturpreis 2023. In: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Brandenburgische Ingenierkammer, Brandenburgische Architektenkammer (Hrsg.): Brandenburgischer Baukulturpreis. Potsdam 2023, S. 22 (bbik.de [PDF]).
- ↑ Torsten Richter-Zippack: Keine Hoffnung mehr für Biennale-Objekte. In: Lausitzer Rundschau. 6. Januar 2022 (lr-online.de).
- ↑ Die Landesregierung des Landes Brandenburg, Der Minister für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung: Verordnung über die Verbindlichkeit des Sanierungsplanes Greifenhain vom 2. September 1994. In: GVBl.II/94, Nr. 62. S. 749 (brandenburg.de).
- ↑ Skulpturen Kazimierz Kowalczyk. Abgerufen am 13. November 2025.
- ↑ Landart. In: Marlen Liebau. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ a b c d Start. In: Marlen Liebau – Bildende Künstlerin. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ a b c Kunst und Energie - Energie und Kunst - Marlen Liebau -. In: Marlen Liebau. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ a b c Inszenierung. In: Marlen Liebau. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ Mikael Hansen | Kreuz des Südens | 1993 | Pollock Krasner Image Collection. Abgerufen am 13. November 2025 (englisch).
- ↑ Die Arche. In: KuLaDig. Kultur.Landschaft.Digital. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ Strom der Natur. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ Die Partitur. In: KuLaDig. Kultur.Landschaft.Digital. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ a b Hermann Prigann, Kunstwerke. In: hermannprigann.com. S. 16–19 (hermanprigann.com [PDF]).
- ↑ Sonnenchronometer. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ Feurige Köpfe Land. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ EGK Kirchen-Kunst. Abgerufen am 13. November 2025.
- ↑ Requiem über eine Landschaft. In: Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Abgerufen am 13. November 2025.
- ↑ Gelbe Rampe. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. Abgerufen am 14. November 2025.
- ↑ Landschaft mit See Sumpf. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. Abgerufen am 14. November 2025.