Eugen Hupp

Eugen Hupp
Personalia
Geburtstag 9. November 1952
Position Sturm
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
0000–1975 TSG Pfeddersheim
1975–1977 1. FSV Mainz 05 36 (3)
1977–1978 Südwest Ludwigshafen
1978–1985 VfR Bürstadt
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1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Eugen Hupp (* 9. November 1952) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang

Hupp spielte für die TSG Pfeddersheim im Amateurbereich, als er 1975 zum 1. FSV Mainz 05 in die 2. Bundesliga wechselte. Unter Cheftrainer Gerd Menne saß er zunächst nur auf der Ersatzbank, ehe er am fünften Spieltag der Spielzeit 1975/76 als Einwechselspieler für Siegfried Köstler bei einer 1:3-Auswärtsniederlage bei Eintracht Bad Kreuznach debütierte. Im weiteren Verlauf der Hinrunde rückte er in die Startelf und erzielte beim 3:3-Remis gegen den FK Pirmasens sein erstes Tor. Nach einem Trainerwechsel zu Horst Hülß rückte er jedoch wieder ins zweite Glied. Am Saisonende gab der Klub trotz sportlichen Klassenerhalts die Zweitligalizenz zurück, Hupp ging mit der Mannschaft in die 1. Amateurliga Südwest. Hier war er unter Hülß Stammspieler, ehe er sich im Oktober 1976 bei einer 0:3-Niederlage gegen Wormatia Worms verletzte. Nach der Winterpause kehrte er zurück, konnte sich aber nicht mehr dauerhaft einen Startelfplatz sichern.

1977 wechselte Hupp zum Ligakonkurrenten Südwest Ludwigshafen. Mit sechs Punkten Rückstand auf seinen Ex-Klub Mainz 05 qualifizierte er sich mit dem Klub auf dem vierten Tabellenplatz im Endklassement der Spielzeit 1977/78 für die neu eingeführte Oberliga Südwest. Er wechselte jedoch in die Oberliga Hessen zum VfR Bürstadt, wo er Anfang Juli 1978 neben Herbert Dörenberg von SV Darmstadt 98 und Hans-Dieter Zahnleiter vom griechischen Meister AEK Athen einen Vertrag unterzeichnete.[1] Mit dem Zweitligaabsteiger gelangen ihm 28 Siegen in 34 Saisonspielen der Oberliga-Spielzeit 1978/79, zwei Punkte vor dem KSV Hessen Kassel gelang damit der direkte Wiederaufstieg. Nach 24 Saisoneinsätzen in der Spielzeit 1979/80 war er in der folgenden Saison mit 34 Saisoneinsätzen Stammspieler. Trotz acht Saisontoren reichte es aufgrund der Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga nicht zum Klassenerhalt. Im Duell mit Mitabsteiger FSV Frankfurt reichte es in der Oberliga-Spielzeit 1981/82 nur zur Vizemeisterschaft, in der Deutschen Amateurmeisterschaft 1982 war er in beiden Duellen mit der Amateurmannschaft von Werder Bremen am Ball. Nach Verlängerung setzte sich der spätere norddeutsche Finalist nach zwei Unentschieden in der regulären Spielzeit durch. In den Spielzeiten 1982/83 und 1983/84 wurde Hupp jeweils Hessenmeister. Hatte der Klub 1983 die Aufstiegsrunde als Tabellendritter hinter den beiden Aufsteigern SSV Ulm 1846 und 1. FC Saarbrücken beendet, gelang 1984 unter Trainer Horst-Dieter Strich gemeinsam mit dem FC 08 Homburg die Zweitligarückkehr. Dabei war Hupp im Frühjahr 1984 nach einer Meniskusoperation und einem Kapselriss längere Zeit ausgefallen.[2]

In der zweiten Liga war Hupp in der Spielzeit 1984/85 nur noch Ergänzungsspieler unter Neutrainer Lothar Buchmann, schaffte aber im März den Sprung in der Startelf. Kurze Zeit später übernahm Norbert Wagner das Traineramt, unter dem Hupp wieder aus der Mannschaft rutschte. Nach dessen Rücktritt im Mai wurde die mit dem Wiederabstieg endende Saison unter dem Spielertrainertrio Willi Reuter, Peter Schwarz und Franz Ludwig beendet. Dabei kam Hupp am letzten Spieltag beim 1:1-Remis gegen den Mitabsteiger FC St. Pauli zu einem Abschiedsspiel nach insgesamt 73 Zweitligaspielen für den Klub, in denen er zehn Tore erzielt hatte.

Einzelnachweise

  1. Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Dritter Bürstädter Zugang“ (4. Juli 1978, S. 30)
  2. Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Alles spricht für Viktoria Aschaffenburg“ (16. März 1984, S. 57)