Esma Aydemir
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| Voller Name | Esma Aydemir Apak | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | Türkei | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 1. Januar 1992 (34 Jahre) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Karakeçili, Türkei | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 160 cm | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 48 kg | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Mittelstrecken- und Langstreckenlauf | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | Bursa BBSK | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriereende | 2022 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 16. November 2025 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Esma Aydemir Apak (* 1. Januar 1992 in Karakeçili) ist eine ehemalige türkische Leichtathletin, die im Mittelstrecken- und Langstreckenlauf an den Start ging.
Sportliche Laufbahn
International
Erste internationale Erfahrungen sammelte Esma Aydemir im Jahr 2009, als sie bei den Balkan Juniorenmeisterschaften in Schimatari in 10:01,09 min die Bronzemedaille im 3000-Meter-Lauf gewann. Im Jahr darauf schied sie bei den Juniorenweltmeisterschaften im kanadischen Moncton mit 2:08,79 min im Halbfinale über 800 Meter aus und wurde in 9:43,03 min 20. über 3000 Meter. Im Dezember wurde sie bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Albufeira in 13:50 min 23. im Juniorinnenrennen. Im Jahr darauf siegte sie in 16:12,16 min im 5000-Meter-Lauf bei den Junioreneuropameisterschaften in Tallinn und gewann dort zudem in 9:19,61 min die Silbermedaille über 3000 Meter. Im Dezember belegte sie bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Velenje in 13:41 min den achten Platz im U20-Rennen und 2012 gewann sie bei den Balkan-Meisterschaften in Eskişehir in 4:25,50 min die Silbermedaille über 1500 Meter hinter der Serbin Amela Terzić und auch über 3000 Meter gewann sie in 9:28,12 min die Silbermedaille hinter Terzić. Bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Szentendre wurde sie in 22:18 min 31. im U23-Rennen. Im Jahr darauf vertrat sie die Türkei bei der Super League der Team-Europameisterschaft in Gateshead über 3000 und 5000 Meter und anschließend belegte sie bei den Mittelmeerspielen in Mersin in 4:09,06 min den fünften Platz im 1500-Meter-Lauf und kam über 5000 Meter nicht ins Ziel. Daraufhin gelangte sie bei den U23-Europameisterschaften in Tampere mit 16:28,68 min auf den elften Platz über 5000 Meter und wurde dann bei den Balkan-Meisterschaften in Stara Sagora in 2:10,04 min Vierte über 800 Meter. Im September belegte sie bei den Islamic Solidarity Games in Palembang in 4:21,49 min den fünften Platz über 1500 Meter und kam über 5000 und 10.000 Meter nicht ins Ziel. Zudem gewann sie mit der türkischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:53,26 min die Silbermedaille hinter dem marokkanischen Team. Bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Belgrad erreichte sie nach 20:50 min Rang 13 im U23-Rennen und 2014 siegte sie in 34:33,86 min im 10.000-Meter-Lauf bei den U23-Mittelmeer-Meisterschaften in Aubagne. Im Juli siegte sie bei den Balkan-Meisterschaften in Pitești in 15:58,25 min über 5000 Meter und schied daraufhin bei den Europameisterschaften in Zürich mit 4:16,90 min in der ersten Runde über 1500 Meter aus. Im Dezember wurde sie bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Samokow in 24:36 min 38. im U23-Rennen und gewann in der Teamwertung die Bronzemedaille hinter den Teams aus Russland und dem Vereinigten Königreich.
2015 vertrat sie die Türkei bei der 1. Liga der Team-Europameisterschaft in Iraklio und anschließend verteidigte sie bei den Balkan-Meisterschaften in Pitești in 15:51,27 min ihren Titel über 5000 Meter. Im Dezember gelangte sie bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Hyères nach 26:04 min auf den zwölften Platz im Einzelbewerb. Im Jahr darauf belegte sie bei den Europameisterschaften in Amsterdam in 1:11:49 h den fünften Platz im Halbmarathon und gewann in der Teamwertung die Bronzemedaille hinter den Teams aus Portugal und Italien. Daraufhin nahm sie über die volle Marathondistanz an den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro teil und landete dort nach 2:39:59 h auf Rang 58. Im Dezember erreichte sie bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Chia nach 26:52 min Rang 29 im Einzelbewerb. 2017 belegte sie bei den Islamic Solidarity Games in Baku in 32:57,57 min den fünften Platz über 10.000 Meter und anschließend trat sie bei der 1. Liga der Team-Europameisterschaft in Vaasa an. Daraufhin gewann sie bei der Sommer-Universiade in Taipeh in 1:14:28 h die Silbermedaille im Halbmarathon hinter der Japanerin Yuki Munehisa und sicherte sich in der Teamwertung ebenfalls die Silbermedaille hinter Japan. Im Dezember wurde sie bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Šamorín nach 28:17 min 27. im Einzelbewerb und sicherte sich in der Teamwertung die Bronzemedaille hinter den Teams aus dem Vereinigten Königreich und Rumänien. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften 2018 in Valencia landete sie nach 1:20:41 h auf dem 101. Platz und bei den Crosslauf-Europameisterschaften 2019 in Lissabon wurde sie in 28:43 min 14. im Einzelbewerb. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften 2020 in Gdynia klassierte sie sich mit 1:12:22 h auf dem 52. Platz und bei den Crosslauf-Europameisterschaften 2021 in Dublin landete sie nach 30:18 min auf dem 60. Platz. Im Jahr darauf beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 30 Jahren.
National
2012 wurde Aydemir türkische Meisterin im 1500-Meter-Lauf sowie 2011 und 2013 über 5000 Meter.
Persönliche Bestzeiten
- 800 Meter: 2:04,01 min, 2. Juni 2013 in Izmir
- 1500 Meter: 4:09,06 min, 19. Mai 2012 in Izmir
- Meile: 4:31,28 min, 2. Juni 2012 in Istanbul
- 3000 Meter: 9:11,28 min, 22. Juni 2013 in Gateshead
- 5000 Meter: 15:50,05 min, 23. Juni 2013 in Gateshead
- 10.000 Meter: 32:41,03 min, 10. Juni 2017 in Minsk
- Halbmarathon: 1:11:49 h, 10. Juli 2016 in Amsterdam
- Marathon: 2:35:22 h, 10. April 2016 in Rotterdam
Weblinks
- Esma Aydemir in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Esma Aydemir in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)