Esi Buobasa
Esi Buobasa ist eine ghanaische Fischhändlerin und Klimaschützerin.[1] Für ihren Einsatz wurde sie 2023 in die BBC-Liste 100 Women aufgenommen.[2]
Leben
Buobasa stammt aus dem Küstenort Fuveme in der Volta-Region.[1] Der Ort gilt im Rahmen der Klimakrise als weitgehend verloren, weil Küstenerosion und Sturmfluten Häuser und Infrastruktur zerstört haben.[3] Sie erlebte die Zerstörung ihres Heimatortes aus nächster Nähe und war zur Neuorganisierung ihres Leben im Landesinneren gezwungen.[4] Die besonders dynamische Erosion im Südosten Ghanas um Keta und Dzakplagbe macht Orte wie Fuveme seit Jahren verwundbar.[5]
Wirken
Als Reaktion auf die sozialen und wirtschaftlichen Folgen half Buobasa beim Aufbau einer Vereinigung von Fischhändlerinnen in der Region, die betroffene Frauen vernetzt und unterstützt.[6] Die Gruppe umfasst zahlreiche Mitglieder, trifft sich wöchentlich und leistet auch monetäre Hilfe für Familien in Not.[2] Ihr Einsatz wurde mit der Aufnahme in die BBC-Liste 100 Women des Jahres 2023 gewürdigt.[6] Er steht beispielhaft für lokale Anpassungsinitiativen an die Erosion an Westafrikas Küste.[7]
Einzelnachweise
- ↑ a b Esi Buobasa, native of Fuveme, among BBC’s 100 most influential women. In: Ghana News Agency. 24. November 2023, abgerufen am 20. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ a b Meet the 13 African women named among BBC 100 women in 2023. In: Business Insider Africa. 24. November 2023, abgerufen am 20. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Swallowed by the Sea: The sad reality of Kporkporgbor and Fuveme. In: MyJoyOnline. 24. November 2025, abgerufen am 20. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Women Who Break Barriers Make the World Better. In: EarthDay.org. 4. März 2025, abgerufen am 20. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Eroding homes: Ghana’s disappearing coastal communities. In: PreventionWeb. 17. Januar 2025, abgerufen am 20. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ a b Mental health advocate, Uchendu shines with other African trailblazers in BBC 100 Women List. In: The Guardian Nigeria. 22. November 2023, abgerufen am 20. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Climate change drowning West African coastline. In: Deutsche Welle. 22. Juli 2022, abgerufen am 20. Dezember 2025 (englisch).