Ernst Jacob Köpcke

Ernst Jacob Köpcke, auch Koepcke (* 18. Jahrhundert; † 18. oder 19. Jahrhundert), war ein deutscher Zinngießer.

Leben

Köpcke wurde als Sohn des Zinngießers Dietrich Köpcke geboren und 1756 in die Bürgerrolle der Stadt Magdeburg eingetragen. 1758 erwarb er den Meisterbrief. Im gleichen Jahr heiratete er die Witwe seines Bruders Nathan Köpcke, der ebenfalls Zinngießer war. Seine Frau starb jedoch bereits 1760. Im Jahr 1772 wurde er auch als Budenbesitzer auf der Magdeburger Herrenmesse geführt.

Werke (Auswahl)

Bekannt wurde er vor allem durch die Trenck-Becher. Diese Becher wurden von ihm gegossen und von dem in Festungshaft in der Festung Magdeburg einsitzenden Friedrich von der Trenck graviert. Trenck-Becher befinden sich in mehreren Museen.

Jahr Beschreibung ursprünglicher Nutzungsort heutiger Aufbewahrungsort Bild
1760 Trenck-Becher; 17,3 Zentimeter hoch[1] Stadtmuseum Berlin, Inventarnummer II 66/156 E
um 1760 Teller; Durchmesser 24 Zentimeter[2] Kulturhistorisches Museum Magdeburg Inventarnummer Me 1627

Literatur

  • Manfred Nehrkorn, Magdeburger Zinngießer von 1386 bis 1931, magdeburger museumshefte 6, Magdeburger Museen, Magdeburg 1996, ISBN 3-930030-21-7, Seite 45.

Einzelnachweise

  1. Manfred Nehrkorn, Magdeburger Zinngießer von 1386 bis 1931, magdeburger museumshefte 6, Magdeburger Museen, Magdeburg 1996, ISBN 3-930030-21-7, Seite 77
  2. Manfred Nehrkorn, Magdeburger Zinngießer von 1386 bis 1931, magdeburger museumshefte 6, Magdeburger Museen, Magdeburg 1996, ISBN 3-930030-21-7, Seite 78