Ernst Hartwig von Legat

Ernst Hartwig von Legat (geb. 25. September 1692 in Halle (Saale); gest. 18. März 1759 in Klein-Ottersleben) war ein preußischer Rittmeister und Landrat.

Herkunft

Ernst Hartwig von Legat war der Sohn von Hartwig Leberecht von Legat (1651–1728), Erbherr auf Frasdorf, sowie Salzjunker und preußischer Oberst der Garde zu Fuß. Seine Mutter war Sophia Auguste (1657–1696), geb. von Krosigk.[1]

Leben

Von Legat diente im preußischen Heer und stieg dort im Regiment Gens d’armes bis zum Rang eines Rittmeisters auf. Nach seiner Verabschiedung ließ er sich im I. Distrikt des Holzkreises nieder. Dort wurde er von den Ständen nach vorausgegangener Wahl am 17. Mai 1753 als Landrat bestallt. Damit löste er den bisherigen Amtsinhaber Johann Christian von der Asseburg ab, der zuvor verabschiedet worden war. Das Amt als Landrat übte er bis seinem Tod im Jahr 1759 aus. Nachfolger wurde sein Sohn Abraham Hartwig (* 1. Dezember 1733), der ihm bereits seit 1753 assistierend zur Seite gestanden hatte.

Persönliches

Im Jahr 1735 erwarb er vom Magdeburger Domherr Heinrich Friedrich von Platen das Gut Lütgen Ottersleben im Wert von 35.000 Talern.

Familie

Ernst Hartwig von Legat war seit dem 1. Januar 1725 in Staßfurt in erster Ehe mit Anna Sabine (1705–1741), Tochter des preußischen Generalfeldmarschalls Georg Abraham von Arnim aus dem Hause Boitzenburg, und dessen zweiter Ehefrau Anna Sophia (1687–1713), geb. von Pannewitz, verheiratet. Die Kinder aus dieser Ehe waren:[1]

  • Sofia Charlotte (* 1725)
  • Ernestina Sabine (* 1731)
  • Abraham Hartwig (* 1733), Landrat im Holzkreis, wanderte 1763 nach Ost-Indien aus.[1]
  • Anna Louise (* 1735)
  • Georg Leberecht Gottlob (*/† 1736)
  • Elisabeth Sofia (* 1737; † 1738)

In zweiter Ehe vermählte er sich am 29. November 1744 mit Christofora Elisabeth (* 7. November 1719), geb. von Naumeister.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. a b c d Handbuch des preussischen Adels, Band 2, von Marcelli Janecki, Berlin, 1893, Ernst Siegfried Mittler und Sohn in der Google-Buchsuche S. 406 f.