Ernst Haccius

Ernst Haccius (* 11. Dezember 1893 in Hannover; † 11. Februar 1943 im Nordkaukasus) war ein deutscher Generalleutnant der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Leben

Ernst Haccius trat am 9. Februar 1914 als Fahnenjunker in die Kaiserliche Armee ein. Am 10. Juni 1914 wurde er mit Patent vom 23. Juni 1913 im Jäger-Bataillon 10 zum Leutnant befördert.

Nach dem Krieg wurde er in die Reichswehr übernommen. Am 1. April 1937 wurde er Oberstleutnant. Ab dem 1. Oktober 1937 war er Adjutant im X. Armeekorps und wurde in dieser Position am 1. April 1940 zum Oberst befördert. Am 23. Mai 1940 wurde er Kommandeur des Infanterie-Regiments 65.

Ab 5. April 1942 führte er, ab 1. April 1942 Generalmajor, die 46. Infanteriedivision und fiel in dieser Position am 11. Februar 1943 im nördlichen Kaukasus. Posthum wurde er mit Rangdienstalter zum 1. Januar 1943 zum Generalleutnant befördert. Am 29. Mai 1943 wurde ihm auch das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.[1]

Werke (Auswahl)

Literatur

  • Walther-Peer Fellgiebel: Die Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes 1939–1945 – Die Inhaber der höchsten Auszeichnung des Zweiten Weltkrieges aller Wehrmachtteile. Podzun-Pallas, Friedberg 1986, ISBN 978-3-7909-0284-6.
  • Wolfgang Keilig: Die Generale des Heeres 1939–1945. Podzun-Pallas-Verlag, Friedberg 1956, 213, S. 115.

Einzelnachweise

  1. Das Archiv; Nachschlagewerk für Politik, Wirtschaft, Kultur. Band 109-114, S. 96.