Ernst Friedrich Bussler

Ernst Friedrich Bussler, auch Bußler, (* 25. November 1773 in Berlin; † 29. November 1840 in Berlin) war ein preußischer Hofbeamter, Maler und Kupferstecher.

Leben

Ernst Friedrich Bussler nahm 1798 am Zeichenunterricht an der Akademie in Berlin teil, nahm aber dann 1798 eine Stellung am königlichen Hofmarschallamt als Hofstaatssekretär an. Neben seinem Amt betätigte er sich aus Liebhaberei als Kupferstecher. Darüber hinaus widmete er sich der Ölmalerei und malte Historienbilder. In den Jahren 1812, 1816, 1818, 1820, 1822 und 1824 beteiligte er sich an den Akademieausstellungen. 1810 wurde er zum Hofrat befördert. 1815 war er als einer der verantwortlichen Kommissare in Paris, um die Bilder und Antiken auszusuchen, die von den Franzosen bei der Besetzung Berlins nach Paris gebracht wurden und nun wieder rückgeführt werden mussten. 1840 wurde er zum Geheimen Hofrat ernannt.

Vereinsmitgliedschaften

(Quelle: [1])

Ehrungen

  • 1819: Ehrenmitglied der Akademie
  • 1826: Roter Adlerorden 3. Klasse
  • 1835: Schleife zum Adlerorden

Veröffentlichungen

  • 1802: Illustrationen zu Moral in Beispielen für die Jugend
  • 1805–1809: Als Herausgeber: Verzierungen aus dem Alterthume, 21 Hefte mit 108 Tafeln, von denen 27 Vorzeichnungen von Schinkel beigetragen wurden.[2] Viele Platten wurden von Bussler selbst gestochen.

Literatur

Commons: Ernst Friedrich Bussler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Uta Motschmann: Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815. de Gruyter, Berlin/München/Boston 2015, ISBN 978-3-05-006015-6, S. 192, 292, 501 und 520.
  2. Hein-Th. Schulze Altcappenberg u. a. (Hrsg.): Karl Friedrich Schinkel - Geschichte und Poesie. Hirmer Verlag, München 2012, ISBN 978-3-7774-5421-4, S. 97.