Ernesto Harder

Ernesto Harder (* 27. Dezember 1977 in Aurich[1]) ist ein deutscher Gewerkschaftsfunktionär. Er ist seit Dezember 2025 Vorsitzender des DGB-Bezirkes Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt.

Leben

Familie und Ausbildung

Harder wuchs in Bonn-Bad Godesberg auf und legte am dortigen Aloisiuskolleg das Abitur ab. Danach studierte er an der Universität Bonn Politikwissenschaften, Geschichte und Staatsrecht und schloss 2005 als Magister Artium ab.[1] Zwischen 2000 und 2012 war er bei der Friedrich-Ebert-Stiftung beschäftigt.

2013 promovierte Harder im Bereich der Sozialgeschichte/Geschichte der Arbeiterbewegung.

Harder ist verheiratet mit Claudia Bogedan[2] und hat zwei Kinder.[3]

Gewerkschafter

Von Oktober 2015 bis Dezember 2021 war er politischer Sekretär bei der IG Metall Bremen. Danach wechselte er als DGB-Landesleiter Bremen und Regionsgeschäftsführer Bremen-Elbe-Weser.[3]

Seit Dezember 2025 ist Harder Bezirksvorsitzender des DGB-Bezirkes Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt.[4] Er ist der Nachfolger von Mehrdad Payandeh, der aus Altersgründen nicht zur Wiederwahl antrat.[5]

Weitere Mitgliedschaften

Werke

  • Vordenker der "ethischen Revolution" Willi Eichler und das Godesberger Programm der SPD. Promotion 2013.

Einzelnachweise

  1. a b c Vita Ernesto Harder. SPD Bonn, August 2008, abgerufen am 22. Dezember 2025.
  2. SPD-Fraktionsvorsitzenden Ernesto Harder zieht es nach Bremen. SPD Bonn, 15. Juli 2015, abgerufen am 22. Dezember 2025.
  3. a b Vita Dr. Ernesto Harder. (pdf) DGB Niedersachsen, 2. September 2025, abgerufen am 22. Dezember 2025.
  4. Dr. Ernesto Harder und Katrin Skirlo neue DGB-Führungsspitze. DGB Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt, abgerufen am 22. Dezember 2025.
  5. Ernesto Harder zum neuen DGB-Bezirkschef gewählt. NDR, 6. Dezember 2025, abgerufen am 22. Dezember 2025.