Ermentrudis
Ermentrudis (* vor 975; † 2. Mai um 1030) war eine Äbtissin der Fraumünsterabtei in Zürich.
Ermentrudis wurde als Äbtissin der Fraumünsterabtei im Widmungsschreiben des Archidiakons Konrad (um 935–1000) von Metz erwähnt, das in der Handschrift der Moralia Gregors des Grossen (Zentralbibliothek Zürich, Ms. Car. C 27)[1] enthalten ist, die er den Zürcher Nonnen schenkte. Sie starb um 1030 an einem zweiten Mai.[2]
Ermentrudis ist wahrscheinlich die Tochter Ermentrude des Grafen Siegfried vom Moselgau aus dem Geschlecht der Karolinger, die ebenfalls als Äbtissin Ermentrudis genannt wurde.[2]
Literatur
- Helvetia Sacra, Band III/1, S. 1998–1999.
Belege
- ↑ Kein Digitalisat in e-codices; Leo Cunibert Mohlberg: Mittelalterliche Handschriften, Zürich 1951, S. 125 Nr. 242, 365 (=Katalog Der Handschriften Der Zentralbibliothek Zürich I.)-
- ↑ a b Hannes Steiner: Ermentrudis. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 22. Dezember 2015, abgerufen am 30. November 2025.