Erlsdorf
Erlsdorf Stadt Hofheim in Unterfranken
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| Koordinaten: | 50° 10′ N, 10° 36′ O |
| Höhe: | 300 m ü. NHN |
| Einwohner: | 19 (25. Mai 1987)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 |
| Postleitzahl: | 97461 |
| Vorwahl: | 09523 |
Fachwerkhaus in Erlsdorf
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Erlsdorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Hofheim in Unterfranken im Landkreis Haßberge in Bayern.[2]
Geographie und Verkehrsanbindung
Der Weiler liegt 5,5 km nordöstlich von Hofheim. Am nördlichen Ortsrand fließt die Baunach, ein rechter Nebenfluss des Mains. Direkt im Süden verläuft die Kreisstraße HAS 40 von Hofheim nach Gemeinfeld.
Geschichte
Erlsdorf wurde 1234 erstmals bei der Lehensauftragung durch Ludwig von Raueneck an das Hochstift Würzburg erwähnt.[3] Nach 1600 konnten die Wettiner von den Fuchs von Bimbach Dorfanteile für das Amt Königsberg erwerben.[3]
Im Jahr 1910 hatte Erlsdorf neun Anwesen mit 36 Einwohnern.[3] Bis 1920 war die Siedlung eine Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha mit Zollschranken zum bayerischen Umland. 1920 kam Erlsdorf mit dem Freistaat Coburg zu Bayern. Es blieb eine selbständige Gemeinde und gehörte mit sieben Hausnummern zu den kleinsten selbständigen Gemeinden Bayerns.[3] Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde, zu der Rohrmühle gehörte, im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Hofheim eingegliedert.[4]
Baudenkmäler
Siehe: Liste der Baudenkmäler in Hofheim in Unterfranken#Erlsdorf
Weblinks
- Erlsdorf auf der Website von Hofheim
- Erlsdorf in der Ortsdatenbank von bavarikon.
Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 361 (Digitalisat).
- ↑ Stadt Hofheim i.UFr., Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 25. Dezember 2024.
- ↑ a b c d Rainer Hambrecht: Nicht durch Krieg, Kauf oder Erbschaft. (= Ausstellungskataloge der staatlichen Archive Bayerns. Nr. 34). Bayerisches Hauptstaatsarchiv, München 1995, ISBN 3-921635-34-9, S. 25.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 486.