Erik Andersen (Politiker)

Erik Andersen (* 25. September 1919 in Kollemorten, Øster Nykirke Sogn; † 19. Januar 2001) war ein dänischer Politiker der Socialdemokraterne, der unter anderem zwischen 1971 und 1984 Mitglied des Folketing sowie von 1977 bis 1979 Mitglied des Europäischen Parlamentes war.

Leben

Erik Andersen, Sohn des Kaufmanns Chr. Andersen, absolvierte nach dem Schulbesuch von 1936 bis 1938 eine kaufmännische Ausbildung. Er war zwischen 1946 und 1960 Mitarbeiter der Tageszeitung „Social-Demokraten“, der heutigen „Aktuelt“, und absolvierte 1953 die Reserveoffiziersschule der Infanterie. Er war zwischen 1962 und 1968 im Range eines Majors Chef des Heimwehrbezirks 33 (hjemmeværnsdistrikt 33) in Haderslev. Daneben engagierte er sich als Vorsitzender der Dänischen Verteidigungsgesellschaft (Det danske Forsvarsselskab) in Haderslev und als Bezirksvorsitzender der Dänischen Verteidigungsbruderschaften DFB (De samvirkende danske Forsvarsbroderselskaber) im XI. Bezirk. Am 21. September 1971 wurde er für die Sozialdemokratische Partei (Socialdemokraterne) im Wahlkreis „Sønderjyllands Amtskreds“ erstmals Mitglied des dänischen Parlaments (Folketing) und gehörte diesem bis zum 10. Januar 1984 an. Daneben vertrat er das Folketing zwischen dem 15. August 1977 und dem 16. Juli 1979 Mitglied des Europäischen Parlamentes und schloss sich dort der Sozialistischen Fraktion als Mitglied an.[1] Daneben wurde er 1977 Mitglied des Präsidiums und des Exekutivkomitees der Entwicklungshilfsorganisation Volk zu Volk UFF (U-landshjælp fra Folk til Folk).

Erik Andersen (S). Folketing, abgerufen am 7. Dezember 2025 (dänisch).

Einzelnachweise

  1. Danske medlemmer af Europa-Parlamentet (1.1.1973–1.9.2009). Europäisches Parlament, abgerufen am 7. Dezember 2025 (dänisch).