Erich Max Benedikt von Goldschmidt-Rothschild

Erich Max Benedikt von Goldschmidt-Rothschild (geboren 14. Januar 1899 in Frankfurt am Main; gestorben 13. März 1987 in Rom) war ein deutscher Bankier und Kunstsammler.

Er war eines von fünf Kindern von Maximilian von Goldschmidt-Rothschild (1843–1940). Sie wuchsen im Rothschild-Palais an der Bockenheimer Landstraße 10 in Frankfurt auf.[1] Im Jahre 1920 gehörte er zu den Mitgründern des Bankhauses Goldschmidt-Rothschild (zuvor Bankhaus A. Falkenberger). Er heiratete am 3. November 1925 in Berlin seine Frau Veronika Katharina Eleonore Irma Luise Henckel von Donnersmarck (1902–1964).[2][3][4][5][6]

Am 24. März 1939 erhielt er den Zwangsnamen „Israel“ eingetragen. Ab 27. Mai 1941 war er wohnhaft in New York.[7] Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er bei der der Egoro Corporation of America in Rom. Er wurde 1976 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Park Bridge Egoro Corporation New York.[8]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Deutsches Zentrum für Kulturverluste: Raub und Restitution der Sammlung Goldschmidt-Rothschild.
  2. Berlin StA III (Tiergarten) Heiraten, RegNr.=1925/615
  3. Wikitree: Erich Max Benedikt von Goldschmidt-Rothschild.
  4. Jürgen Steen: Die Verfolgungsgeschichte der jüdischen Frankfurter Familie Goldschmidt-Rothschild. 2019
  5. Christie's: Erich Max Benedikt von Goldschmidt-Rothschild.
  6. gettyimages.de: Erich Max Benedikt von Goldschmidt-Rothschild
  7. New York Einbürgerungsregister 1794–1943, zitiert nach Ingo Paul
  8. Bruno Jahn: Der Kaiser Friedrich Museumsverein (KFMV)und seine ehemaligen jüdischen Mitglieder / Mitglieder jüdischer Herkunft.