Engelhardsberg

Engelhardsberg
Koordinaten: 49° 48′ N, 11° 18′ O
Höhe: 469 m ü. NHN
Fläche: 5,19 km²[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 91346
Vorwahl: 09196
Sicht von Süden

Engelhardsberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Wiesenttal im Landkreis Forchheim (Oberfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Engelhardsberg hat eine Fläche von 5,185 km². Sie ist in 884 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5865,45 m² haben.[1][3]

Geographie und Verkehrsanbindung

Das Dorf Engelhardsberg liegt im südöstlichen Bereich des Marktes Wiesenttal an der Kreisstraße FO 39. Die Staatsstraße 2191 verläuft unweit östlich. Unweit westlich verläuft die B 470.

Geschichte

In Engelhardsberg waren seit dem Mittelalter die Herren von Streitberg begütert. Sie behaupteten den Kirchweihschutz im Ort, der sich von der nahe gelegenen Kapelle Heiliger Bühl ableitete.[4]

Am 1. Januar 1972 wurde Engelhardsberg nach Wiesenttal eingemeindet.[5]

Bau- und Naturdenkmäler

In der Liste der Baudenkmäler in Wiesenttal sind für Engelhardsberg zwei Baudenkmäler aufgeführt:

  • ein Bauernhaus (Engelhardsberg 26) aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: ein erdgeschossiger Satteldachbau, massiv mit einem Fachwerkgiebel
  • ein Steinkreuz aus Dolomit, das aus dem 17./18. Jahrhundert stammt (an der Kreisstraße gegenüber dem Dorfplatz)
  • Die Höhlenruine Riesenburg

Das Naturdenkmal und Geotop Dolomitfelsgruppe Kirchengrotten bei Engelhardsberg

Commons: Engelhardsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Gemarkung Engelhardsberg (092606). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 2. Januar 2026.
  2. Markt Wiesenttal, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 15. Dezember 2024.
  3. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Januar 2026.
  4. Dieter Zöberlein: Die von Streitberg, Geschichte einer fränkischen Adelsfamilie, Selbstverlag, Burggrub 2018, Teil 2, S. 198–199 und Teil 3, S. 76–78.
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 451.