Energie-Versorgung Schwaben

Energie-Versorgung Schwaben AG

Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1. Januar 1935 (als Energie-Versorgung Württemberg)
1. April 1939 (Energie-Versorgung Schwaben)
Auflösung 31. Dezember 1996
Auflösungsgrund Fusion zur EnBW
Sitz Stuttgart
Branche Energieversorgung

Die Energie-Versorgung Schwaben AG (EVS) war ein Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Stuttgart. Es wurde 1935 als Energie-Versorgung Württemberg gegründet und 1939 in Energie-Versorgung Schwaben umbenannt. Sein Versorgungsgebiet umfasste große Teile Württembergs bzw. des württembergischen Teils des späteren Bundeslands Baden-Württemberg. Die Landeshauptstadt Stuttgart selbst sowie einige Gebiete um sie herum wurden nicht von der EVS, sondern durch andere EVU's (TWS, Neckarwerke, KAWAG) beliefert. 1997 fusionierte sie mit dem Badenwerk zur Energie Baden-Württemberg (EnBW), die regionale Stromversorgung beider Unternehmen wurde erst 1999 zusammengeführt.

Eine Besonderheit der EVS war ihre Unternehmensstruktur: Da sich Württemberg, anders als das benachbarte Baden, lange Zeit nicht an einer flächendeckenden Elektrifizierung des Landes beteiligen wollte, übernahmen in der Anfangszeit dies zahlreiche private und kommunale Unternehmen, indem sich Kreise und Gemeinden zu Zweckverbänden zusammenschlossen. 1918 bzw. 1923 kam es zur Gründung zweier, untereinander konkurrierender Gesellschaften, von denen eine größtenteils im Besitz des Reichs und eine mit Beteiligung des Landes Württemberg privatwirtschaftlich-kommunal dominiert war. In der Zeit des Nationalsozialismus kam es zum 1. Januar 1935 zur Vereinigung beider Gesellschaften zu einer gemeinsamen, zu der 1939 der größte württembergische Elektrizitäts-Zweckverband beitrat. Auch nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Aufbau der Gesellschaft auf Basis der nach wie vor bestehenden Gemeinde- und Bezirksverbände als Hauptaktionäre zusammen mit einer geringen Beteiligung des Landes Baden-Württemberg beibehalten. Die Kraftwerke waren also in erster Linie Eigentum des jeweiligen Gemeindeverbands bzw. Überlandwerks, genauso wie das bis zur Unternehmensgründung errichtete Leitungsnetz. Ab den 1960er Jahren baute die EVS ein eigenes Hoch- und Höchstspannungsnetz auf, das in seiner Struktur dasjenige des RWE ergänzte.

Geschichte

Elektrifizierung in Württemberg

Die erste kommerzielle Elektrizitätserzeugung in Württemberg geht auf das Jahr 1882 zurück, als der Stuttgarter Unternehmer Paul Reißer eine Demonstrationsanlage errichtete.[1] Zu dieser Zeit kam es im Stuttgarter Raum zur Ansiedlung zahlreicher Unternehmen auf dem damals neuen Gebiet der Elektrotechnik.[2] 1889 plante die württembergische Portland Cement AG in Lauffen am Neckar die Versorgung der nahegelegenen Stadt Heilbronn mit der selbst erzeugten elektrischen Energie. Auf der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung 1891 in Frankfurt am Main wurde 1891 die weltweit erste erfolgreiche Drehstromübertragung von Lauffen nach Frankfurt durchgeführt.[3] Zum 16. Januar 1892 wurde der Generator in Lauffen dann für die Versorgung Heilbronns als weltweit erste Stromfernversorgung der Welt genutzt.[4] Im Februar 1892 wurde dann in Stuttgart eine elektrotechnische Ausstellung abgehalten,[5] ehe 1895 in Stuttgart und Ulm die ersten Elektrizitätswerke gegründet wurden und daraufhin in beiden Städten eine elektrische Straßenbahn fuhr.[6]

Die rasche Elektrifizierung Württembergs wurde bis 1914 durch ca. 300 Elektrizitätswerke bewerkstelligt. Dabei handelte es sich zunächst ausschließlich um private, später auch um kommunale Gesellschaften. Bei den Stromnetzen handelte es sich teils um Gleich-, teils um Drehstromnetze.[7] Letztlich setzte sich Drehstrom nicht nur in Württemberg, sondern auch weltweit als Standard durch. Den privatwirtschaftlich geführten Elektrizitätswerken und Überlandzentralen folgten ab 1906 Bezirke und Gemeinden – ab diesem Jahr regelte die württembergische Gemeinde- und Bezirksordnung die Zusammenarbeit von Gemeinden und Bezirksverbänden die Zusammenarbeit von Gemeinden, Bezirksverbanden und Oberämtern. Grundsätze waren die Dienstleistung für die Allgemeinheit und die Gemeinnützigkeit.[8] Das erste kommunale Überlandwerk Württembergs auf genossenschaftlicher Grundlage war noch 1905 die „Elektrische Kraftübertragung Herrenberg eGmbH“.[9] Ab 1909 kam es zur Gründung weiterer Überlandwerke und Gemeinde-Elektrizitätswerke. Der württembergische Staat zeigte in dieser Anfangsphasen noch kein Interesse an einer Beteiligung, sondern überließ diese Aufgabe Bezirks- und Gemeindeverbänden. Der Anreiz für private Kapitalgeber war im ländlichen Württemberg wegen der wirtschaftlichen und geografischen Verhältnisse ohnehin gering.[8]

In Oberschwaben sah man das größte Potential in der Nutzung der Wasserkräfte der Iller sowie einiger weiterer kleinerer Flüsse. Auf Basis des 1892 gegründeten Elektrizitätswerk Argen AG[10] planten die Bezirksräte von Ravensburg, Tettnang und Wangen ebenfalls den Bau von Kraftwerken an der Argen. In Rißtissen gründete sich auf Initiative Franz Schenk von Stauffenbergs eine Betriebsgenossenschaft um ein 1903 errichtetes Elektrizitätswerk.[11] Die geplante Nutzung der Wasserkraft der Donau durch die Baumwollspinnerei Ehingen und das Vorhaben der Wasserkraftnutzung der Iller bei Dietenheim durch die Gebrüder Otto veranlasste örtliche Bezirksämter zur Gründung einer Genossenschaft.[11] Dies umfasste die Oberämter Biberach, Blaubeuren, Ehingen, Laupheim, Leutkirch, Münsingen, Riedlingen, Saulgau und Waldsee. Zum 20. Dezember 1909 wurde auf Initiative der beiden Gruppen der Bezirksverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) gegründet.[11][12] Neben den zahlreichen württembergischen Oberämtern schlossen sich auch die preußischen Oberämter Gammertingen, Hechingen und Sigmaringen vertraglich an.[11] Bis 1918 traten weitere Stadtwerke, Gemeindeverbände und Elektrizitätswerke bei.

Die Württembergische Landeselektrizitäts-AG

Der 1912 gegründete Zweckverband Landeswasserversorgung plante eine Trinkwasserversorgung des Großraums Stuttgart aus den Donauauen bei Niederstotzingen und eine Hauptwasserleitung über die Schwäbische Alb. Die Stromversorgung der hierfür benötigten Pumpwerke sollte ursprünglich durch die OEW bewerkstelligt werden, jedoch wollte die Stadt Stuttgart, die über diese Leitung versorgt werden würde, die Elektrizitätslieferung der Versorgungsanlagen selbst durchführen.[13] Die Stadt sah hierin auch eine Möglichkeit, mit ihrem städtischen Elektrizitätswerk außerhalb des Stadtgebiets zu expandieren. Zugute kam ein Erlass aus dem Jahr 1911, mit dem alle Durchleitungsverbote für fremde Energieversorgungsunternehmen gekippt wurden – die 1899 gegründeten Neckarwerke expandierten von Altbach aus immer weiter ins Stuttgarter Umland. Die Genehmigung für die Leitung von Stuttgart nach Niederstotzingen wurde am 24. September 1914 durch das königliche Ministerium der Innern erteilt, der Bau allerdings aufgrund des Ersten Weltkriegs vorerst zurückgestellt.[14]

1917 wurden die Verhandlungen für den Bau der Leitung über die Alb wieder aufgenommen. Zum Bau und Betrieb der Hochspannungsleitung sollte eine gemeinsame Gesellschaft in Form einer GmbH gegründet werden, an der anliegende Städte und Elektrizitätswerke beteiligt werden sollten.[15] Die Stadt Ulm und das OEW zogen sich sehr bald zurück, sodass an der Gründung der neuen Gesellschaft am 12. Oktober 1918 Anteil hatten:

  • Stadt Stuttgart
  • Verband Württembergischer Industrieller
  • Neckarwerke AG
  • Alb-Elektrizitätswerke

Der Name der Gesellschaft war zunächst „Württembergische Elektrizitäts-Gesellschaft mbH“, ab 1919 firmierte sie unter „Württembergische Landeselektrizitäts-GmbH“, kurz WLG. Der Zweck der Gesellschaft wurde im Gesellschaftsvertrag wie folgt angegeben:[16]

„§ 2: Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und Betrieb einer Elektrizitätsleitung von Münster bei Stuttgart über Altbach nach Heuchlingen oder von Teilstrecken dieser Verbindung sowie der Betrieb von sonstigen der Erzeugung, Vermittlung oder Verwertung von Elektrizität in Württemberg dienenden Geschäften.“

Im Juni 1919 trat das Deutsche Reich der Gesellschaft bei und hielt 10,6 % der Anteile. Ab Dezember 1919 waren es dann 95 %. Die erste württembergische Hochspannungsleitung mit 110 kV Spannung von Stuttgart-Obertürkheim nach Niederstotzingen ging 1921 in Betrieb.[17] Ende 192 gaben die Stadt Stuttgart und die Neckarwerke ihre Anteile an der WLG ans Reich ab, jedoch zeigte Württemberg nach wie vor kein Interesse an einer Unternehmensbeteiligung.[18] Anders als etwa die benachbarten Energieversorgungsunternehmen in Baden (Badenwerk) und Bayern (Bayernwerk) hatte die WLG keine eigene Energieerzeugung, sondern beschränkte sich ausschließlich auf den Stromtransport. Eine Verlängerung nach Osten zum Bayernwerk sowie nach Westen zum Badenwerk waren in Planung, woraus sich im Endausbau ein süddeutsches Verbundsystem ergeben sollte.

Durch einen „Neckar-Donau-Staatsvertrag“ beteiligte sich die WLG 1922 an der Gründung der Neckar AG, die den Bau von Staustufen und Wasserkraftwerken entlang des Neckars zwischen Plochingen und Mannheim initiierte. Hierdurch sollte der Neckar zur Großschifffahrtsstraße ausgebaut werden. Zum 3. Februar 1923 wurde die WLG in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und firmierte fortan als Württembergische Landeselektrizitäts-AG, kurz WLAG.[18]

Da das Land Württemberg die Genehmigung für den Bau einer Leitung zwischen Stuttgart und Schwenningen zum Anschluss ans Badenwerk nicht erteilte,[19] wurde stattdessen ein Freundschaftsvertrag zwischen WLAG, Badenwerk und Bayernwerk über das gemeinsame Vorgehen in elektrizitätswirtschaftlichen Fragen verabschiedet.[20] Die Verbindung von Niederstotzingen zum Bayernwerk war bereits im Bau, der Verbundbetrieb zwischen beiden Unternehmen konnte am 30. November 1924 aufgenommen werden.[21] Zusätzlich wurde Strom an das 55-kV-Netz der OEW abgegeben, das seit ca. 1915 in der Realisierung war. Das Umspannwerk Niederstotzingen entwickelte sich zu einer zentralen Einspeisestelle, die für den Austausch von bis zu 40.000 kW an elektrischer Energie ausgelegt war,[22] weshalb dort auch eine Schaltwarte eingerichtet wurde.[23] Von Obertürkheim aus entstanden 1923 eine 35-kV-Leitung über Münster zu den Neckarwerken nach Bietigheim sowie eine weitere zur Elektrischen Kraftübertragung Herrenberg nach Sindelfingen.[22]

Die WLAG selbst baute bis 1926 noch eine eigene 55-kV-Leitung von Niederstotzingen über Herbrechtingen nach Ellwangen zum Anschluss ans Ueberlandwerk Jagstkreis.[24] Letztere nahm 1924 in kleinerem Rahmen bereits einen Verbundbetrieb mit dem benachbarten Badenwerk auf, woraufhin die erzeugte Energie des Dampfkraftwerks in Ellwangen nicht mehr ausreichte.[8] Gleichzeitig konnte dadurch ein Ringsystem aus 55- bzw. 60-kV-Leitungen hergestellt werden, der allerdings durch mehrere württembergische Unternehmen – WLAG, OEW, WÜSAG, KAWAG – realisiert wurde.[25] Die 110-kV-Verbindung mit dem Badenwerk folgte etwas später auf geänderter Trasse: Nachdem 1927 ein Stromliefervertrag abgeschlossen wurde, konnte am 1. August die Leitungsverbindung von Obertürkheim nach Pforzheim aufgenommen werden. Bis zur badisch-württembergischen Landesgrenze bei Pinache baute die WLAG, von dort an das Badenwerk diese Leitung.[26] Zum 1. März 1929 ging das Elektrizitätswerk Schwenningen in den Besitz der WLAG über.[27] Gemeinsam mit der Stadt Stuttgart, den Neckarwerken und den OEW wurde gemeinsam mit der Lonza AG die Erschließung von Wasserkraftanlagen am Rhein bei Waldshut beschlossen.[27]

Auf Basis eines Ende 1930 abgeschlossenen Vertrags mit den Neckarwerken baute die WLAG eine 60-kV-Leitung von Bieringen über Tübingen nach Pfullingen, womit eine Verbindung zwischen Neckarwerken und OEW hergestellt wurde.[28] Somit konnte zusätzlich elektrische Energie aus dem Kraftwerk Stuttgart-Münster des Elektrizitätswerks Stuttgart an die Neckarwerke, die Stadt Tübingen und die OEW abgegeben werden. Dieses Leitungssystem ging am 31. April 1931 in Betrieb.[29] Auch an der Elektrifizierung der Bahnstrecke Stuttgart–Ulm beteiligte sich die WLAG auf Basis eines Vertrags mit der Deutschen Reichsbahn, der Stadt Stuttgart und den Neckarwerken: Sie errichtete ein Unterwerk am Kraftwerk Münster[29] und übernahm die Trassierungs- und Bauarbeiten für einen 60 km langen Abschnitt der nach München-Pasing führenden 110-kV-Bahnstromleitung zwischen Münster und Plochingen.[30] Das Unterwerk und die Bahnstromleitung gingen am 1. Mai 1933 in Betrieb.[31]

Die Württembergische Sammelschienen AG

Mit der Württembergischen Sammelschienen AG (kurz WÜSAG) wurde am 23. Juli 1923 in Stuttgart eine weitere Gesellschaft gegründet, die mehrere Elektrizitätsverbände und private Unternehmen vereinte. Sie entstand als Reaktion auf die Beteiligung des Deutschen Reichs an der WLAG und wurde als Antwort des württembergischen Staats hierauf verstanden. Vermutlich spielte auch der Einfluss des RWE, das zu dieser Zeit mit dem Kauf der Elektrizitäts-AG vormals W. Lahmeyer & Co. über ihre neu gewonnenen Tochtergesellschaften nach Süddeutschland expandierte.[32]

Gründungsmitglieder waren:[33]

Als vorrangiges Projekt plante die WÜSAG ein Leitungssystem zur Verbindung der einzelnen Elektrizitätswerke der Gemeindeverbände sowie der RWE-Gesellschaften untereinander. Hierzu wurden Stromlieferverträge mit den OEW, dem Bezirksverband Heimbachkraftwerk Freudenstadt, den Gemeindeverbänden Teinach und Enzberg sowie der GROWAG abgeschlossen. Die Projektierung wurde im Wesentlichen im Juli 1924 abgeschlossen. Diese 60-kV-Leitung wurde am 3. Februar 1926 zwischen Bieringen, Teinach und Enzberg und am 11. Oktober 1926 bis Heilbronn in Betrieb genommen. Dort bestanden bereits Leitungen der KAWAG, die von Heilbronn zum Wasserkraftwerk Pleidelsheim bzw. nach Öhringen führten. Zusammen mit den Leitungen der WLAG und der OEW war ein sich durch Württemberg ziehendes 60-kV-Ringsystem geschaffen worden.

Ein weiteres Augenmerk der WÜSAG lag in der Erschließung und Nutzung alpiner Wasserkräfte. Die OEW als Tochtergesellschaft der WÜSAG schloss im Herbst 1923 einen Vertrag mit den Bündner Kraftwerken und dem Land Vorarlberg über die Errichtung von Wasserkraftwerken an der Ill und am Lünersee ab. Im April 1924 zogen sich die Bündner Kraftwerke aus finanziellen Gründen aus dem Projekt zurück, stattdessen stieg die GROWAG mit ein. Am 5. November 1924 gründeten RWE, OEW, das Land Württemberg und das Land Vorarlberg die Vorarlberger Illwerke AG. Das RWE begann zu dieser Zeit mit der Realisierung ihrer 220-kV-Verbundleitung zwischen den rheinischen Braunkohlekraftwerken und Süddeutschland.[34] Ein im Juli 1927 abgeschlossener Abgrenzungsvertrag mit dem RWE verpflichtete letzteres, ihren Strom ausschließlich an die WÜSAG zu liefern. Das hierfür gebaute Umspannwerk Hoheneck bei Ludwigsburg bildete daher eine Übergabestelle zwischen den Leitungen der RWE, KAWAG und WÜSAG, während die Leitung der WLAG ohne Verbindung südlich daran vorbeilief. Daneben baute die WÜSAG noch eine Gemeinschaftsleitung mit dem RWE von Hoheneck über Ellwangen nach Harburg, wo Anschluss an die Lechwerke bestand.[35]

Zusammenschluss zur Energie-Versorgung Württemberg

Etwa ab 1928 war die Bildung einer Dachgesellschaft unter Führung des Landes Württemberg angestrebt, um die widerstrebenden Interessen von WLAG und WÜSAG zu befrieden.[36] Initiator hiervon war der damalige OEW-Direktor Adolf Pirrung, der hierfür den Begriff „Schwabenwerk“ verwendete – analog zum benachbarten Badenwerk oder Bayernwerk. Am 5. Juli 1928 bildeten die OEW, die Neckarwerke und die Stadt Stuttgart eine Interessensgemeinschaft.[37]

Im Januar 1931 tritt auf Einladung der OEW der Vorsitzende der Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen auf, dessen Unternehmen ebenso auf Initiative von Städten und Landkreisen gegründet wurde. Er rief, analog zu dieser, zur Bildung einer Dachgesellschaft unter Verschmelzung der Gemeinde- und Bezirksverbände auf.[37] Mit Erwerb des Elektrizitätswerks Schwenningen durch die WLAG kamen Spannungen mit den OEW um Einflussgebiete auf, nachdem letztere durch den Anschluss des Heimbachkraftwerke sowie Erwerb von Anteilen der Mittelschwäbischen Ueberlandzentrale und des Elektrizitätswerks Oberndorf dort ebenfalls expandierte.[38] Die WÜSAG wiederum bildete 1930 zusammen mit mehreren Gemeindeverbänden im Jahr 1930 eine zweite Interessensgemeinschaft, um sich dem Einfluss der OEW entgegenzustellen.[39]

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 änderte zunächst noch nichts an der Struktur der württembergischen Elektrizitätswirtschaft.[40] Oswald Lehnich, württembergischer Wirtschaftsminister von 1933 bis 1936, wird Aufsichtsratsvorsitzender von WLAG und WÜSAG. Obwohl NSDAP-Politiker, beauftragt er den seit 10. April 1933 zwangsbeurlaubten NS-Gegner Pirrung mit dem Entwurf eines Gutachtens über die zukünftige Struktur der Energieversorgung Württembergs.[41] Es kam zur Entscheidung, WLAG und WÜSAG zu einem Unternehmen zusammenzulegen. Zum 1. Januar 1935 fusionierten WLAG und WÜSAG zur neuen „Energieversorgung Württemberg AG“, kurz EVW. Formal wurde dabei das Vermögen der WÜSAG auf die WLAG übertragen.[42] Rückblickend auf das Jahr 1934 wurde bereits ein Geschäftsbericht erstellt.[43][44] Mit Unterzeichnung eines Konsortialvertrags durch alle an der EVW beteiligten Elektrizitätswerke die Aufgabe eines Landesversorgungsunternehmens.[43]

An der EVW beteiligt waren:[45]

  • Land Württemberg
  • Vereinigte Industrieunternehmungen AG als Beteiligung des Reiches
  • Neckarwerke AG
  • Bezirksverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke
  • Stromverband Jagstkreis AG
  • Großkraftwerk Württemberg AG
  • Kraftwerk Altwürttemberg AG
  • Gemeindeverband Hohenlohe-Öhringen
  • Gemeindeverband Enzberg
  • Gemeindeverband Teinach
  • Gemeindeverband Tuttlingen
  • Gemeindeverband Aistaig
  • Elektrische Kraftübertragung Herrenberg eGmbH
  • Neckar-Elektrizitätsverband
  • Stadt Ulm
  • Elektrizitätswerk Heilbronn
  • Stadt Heidenheim an der Brenz
  • Verband Württembergischer Industrieller
  • Stadt Tübingen
  • Mittelschwäbische Überlandzentrale
  • Alb-Elektrizitätswerk
  • Elektrizitätswerk Reutlingen GmbH
  • Stadt Schwenningen am Neckar
  • Gemeindeverband Ingelfingen-Hohebach

Dies umfasste ca. 85 % des Gesamtumsatzes aller Elektrizitätswerke in Württemberg.[45]

Von der Energie-Versorgung Württemberg zur Energie-Versorgung Schwaben

1936 verhandelten EVW und OEW über eine Betriebsgemeinschaft. Letztere plante, die Gemeindeverbände innerhalb der EVW mit dem OEW zu einem Zweckverband zusammenzuschließen. Das Land Württemberg unterstützte dieses Vorhaben. Unklarheit herrschte über die Rechtsform dieses Zusammengehens: Während die OEW auch weiter einem Zweckverband angehören wollte, bevorzugte die EVW die Form einer Aktiengesellschaft.[46] Ende 1938 vereinbarten EVW und OEW schließlich den Zusammenschluss zu einer Aktiengesellschaft.[47]

Zum 1. April 1939 trat auf Basis einer Vorlage des Reichsstatthalters von Württemberg, Wilhelm Murr, die Vereinigung in Kraft: Die OEW und die Gemeindeverbände Aistaig, Enzberg-Mühlhausen, Ingelfingen-Hohebach, Kocherstetten, Teinach und Tuttlingen übertrugen ihr gesamtes Vermögen an die EVW. Im Zuge dessen wurde diese in Energie-Versorgung Schwaben, kurz EVS, umbenannt.[48][49] Hauptverwaltungen wurden in Stuttgart und Biberach eingerichtet.[50] Das Unternehmen befand sich nun im Besitz von 44 Wasserkraftwerken, einem Dampfkraftwerk und 20 Umspannwerken des Hochspannungsnetzes.[49] Ein Grundvertrag regelte die Beziehung der EVS zur Stadt Stuttgart: Dessen Stadtgebiet durfte nur durch die TWS, also die Stadt selbst, versorgt werden, auch wenn der Strom von der EVS erzeugt und geliefert wurde.[51] Relevanz erhielt dieser Vertrag, als 1942 Vaihingen auf den Fildern nach Stuttgart eingemeindet wurde, das zuvor durch das EVS-Unternehmen Elektrische Kraftübertragung Herrenberg versorgt wurde.[52]

Das Unternehmen selbst sah damals die Gründung nicht als Neugründung an, wie es die damaligen Machthaber beabsichtigt hatten, als sie eine Namensänderung in Energie-Versorgung Schwaben forderten. So wurde der erste Geschäftsbericht als Bericht über das 18. Geschäftsjahr bezeichnet, was den Ursprung in der Umwandlung der WLAG in eine Aktiengesellschaft sieht. Auch in weiteren früheren Darstellungen der EVS wurde auf das Gründungsjahr 1918 verweisen.

Im Mai 1939 übernahm auf staatliche Anordnung die EVS das gerade im Bau befindliche und im Februar 1942 in Betrieb genommene Kraftwerk Marbach von den TWS.[53] Aufgrund des Zweiten Weltkriegs kam es darüber hinaus nicht mehr zum Bau neuer Anlagen in größerem Umfang. Ebenfalls 1942 wurde die Abteilung Biberach aufgelöst und mit der Hauptverwaltung Stuttgart zusammengefasst. Zum 1. April 1943 wurden dann alle Bezirks- und Gemeindeverbände der EVS aufgelöst und zu einem einzigen neuen Zweckverband zusammengefasst. Aufgrund eines Führererlasses wurden fünf der sechs Kreisleiter im Aufsichtsrat abgesetzt, sodass Württemberg nun erheblich größeren Einfluss innerhalb der Gesellschaft hatte.[54] 1944 wurde das Verwaltungsgebäude in Stuttgart völlig zerstört, ebenso wurden Kraftwerke und Leitungen durch Kriegshandlungen beschädigt.[55]

Entwicklung nach 1945

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wird Württemberg auf die amerikanische und die französische Besatzungszone aufgeteilt. Dementsprechend spaltet sich auch der Landeselektrizitätsverband Württemberg in eine Nord- und eine Südgruppe.[56] Ab 1948 kommt es zur Neugründung der aufgelösten Bezirks- und Gemeindeverbände, sodass 1951 die Mehrheit dieser im Aufsichtsrat wiederhergestellt wurde.[57] Ebenfalls 1948 beteiligte sich die EVS an der Gründung der Deutschen Verbundgesellschaft, die den Aufbau eines gemeinsamen (west)deutschen Höchstspannungsnetzes planen und koordinieren sollte. 1950 wurde das Ueberlandwerk Jagstkreis vollständig übernommen. Die Gründung des Bundeslands Baden-Württemberg 1952 durch den Zusammenschluss der vormaligen Länder Baden, Württemberg und dem preußischen Hohenzollern änderte nichts an der nach wie vor zwischen Badenwerk und EVS getrennten Struktur der Elektrizitätswirtschaft.

Zum 1. Januar 1954 wurde die Großkraftwerk Württemberg AG (GROWAG) vollständig von der EVS übernommen und liquidiert, anstelle des alten Kraftwerks dieser Gesellschaft baute die EVS das Kraftwerk Heilbronn als erstes Dampfkraftwerk nach dem Krieg. Zur Anbindung von diesem und des Wasserkraftwerks Pleidelsheim der KAWAG baute die EVS eine Gemeinschaftsleitung mit dem RWE. Zu dieser Zeit beteiligte sich die EVS zusammen mit dem Bayernwerk an der Planung der ersten 380-kV-Leitung Deutschlands zwischen Rommerskirchen und Hoheneck, die bis 1957 durch das RWE realisiert wurde.[58] Auch das eigene Leistungsnetz wuchs sehr stark, zunächst fand der Ausbau auf der 110-kV-Ebene statt. Das erste neue Umspannwerk mit Kupplung ans 220-kV-Netz des RWE entstand in Wendlingen. Dort wurde 1961 auch die Lastverteilung der EVS eingerichtet.[59] Nachdem einige weitere 220-kV-Umspannwerke mit Anschluss ans RWE-Netz entstanden, baute die EVS eigene 220-kV-Leitungen. 1974 wurde die erste 380-kV-Leitung zwischen Hoheneck, Pulverdingen und Oberjettingen fertiggestellt.[59] Das Leitungsnetz bildete eine Ergänzung zu dem des RWE und erschloss auch periphere Gebiete Württembergs, zudem entstanden Netzkupplungen mit dem Badenwerk, den Vorarlberger Illwerken und dem Bayernwerk.

In den 1960er Jahren stieg die EVS in die Kernenergie ein. Im Herbst 1964 gründete sie mit dem Badenwerk und 12 weiteren Gesellschaftern die Kernkraftwerk Obrigheim GmbH, an der sie 35 % der Anteile hielt, die bis 1968 das gleichnamige Kernkraftwerk errichtete und in Betrieb nahm. Der dort produzierte Strom wurde sowohl ins Netz der EVS als auch das des Badenwerks abgegeben. Am ebenfalls in Württemberg liegenden Kernkraftwerk Neckarwestheim beteiligte sich die EVS nicht, dieses wurde durch die Neckarwerke, die TWS, die Elektrizitätswerke Heilbronn und die Deutsche Bundesbahn realisiert. Auch das Steinkohlekraftwerk Heilbronn wurde im Laufe der Zeit immer weiter ausgebaut und gehörte zu den wichtigsten Erzeugungsanlagen. Dennoch bezog die EVS einen relativ großen Teil der elektrischen Energie von außerhalb, vertraglich gesichert war der Strombezug vom RWE aus dem Kraftwerk Ensdorf, dem Donaukraftwerk Aschach der Österreichischen Donaukraftwerke sowie der Kraftwerksgruppe Zemm-Ziller der Tauernkraftwerke.[8]

Zuletzt lieferte das Unternehmen für 3,5 Mio. Menschen Großteil des württembergischen Gebiets Elektrizität, im östlichen Teil auch Fernwärme und Gas. Neben dem Übertragungs- und Verteilnetz betrieb es in ländlichen Gebieten auch das Ortsnetz, daneben existierten rund 130 kleinere Verteilnetzbetreiber.[8] Für das Versorgungsgebiet von 12.500 km² benötigte die EVS jährlich rund 23.000 GWh elektrischer Energie, von denen das Unternehmen zuletzt 90 % selbst produzierte, der Rest wurde aus dem Umland bzw. Ausland bezogen.

Fusion mit dem Badenwerk

Pläne für eine Fusion der EVS mit dem Badenwerk bestanden seit den 1980er Jahren. 1989 gründeten beide Unternehmen im Hinblick auf die Liberalisierung des europäischen Energiemarkts die Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg. Konkret wurde der Zusammenschluss 1993, damals zeigten auch die TWS Interesse an einem Beitritt. Die Arbeitsnehmervertretung des Badenwerks stimmte im November 1993 jedoch mehrheitlich gegen einen Zusammenschluss, stattdessen sollten „alle Möglichkeiten unterhalb einer Fusion“ überprüft werden. Grund war auch ein Streit über den zukünftigen Konzernsitz.[60]

Ein neuer Anlauf folgte, nachdem das Bundeskartellamt am 14. Juli 1995 eine mögliche Fusion genehmigte.[61] Am 1. Oktober 1995 wurde die „Energieverbund Baden-Württemberg GmbH“ als Stimmrechtsbindungsgesellschaft gegründet und eine Fusion von Badenwerk und EVS bis Ende 1998 angestrebt. Als Sitz des neuen Unternehmens wurde sich für Karlsruhe entschieden, die Stromnetze sollten mit den Neckarwerken, der MVV und der TWS zusammen in einem gemeinsamen operativen Unternehmen mit Sitz in Stuttgart aufgehen.[62] Die Beteiligung des Landes Baden-Württemberg – zuletzt 50 % beim Badenwerk und 10,4 %[63] bei der EVS – sollte verkauft werden.[64]

Schon am 12. Mai 1997 wurde der Vertrag über die Fusion in Stuttgart unterzeichnet, diese wurde rückwirkend zum 1. Januar 1997 gültig.[65][66] Am 20. August wurde diese auf den Hauptversammlungen beider Unternehmen jeweils gebilligt. Der bisherige EVS-Chef Wilhelm Steuer kandidierte nicht zum Vorstand, diesen Posten übernahm daher der bisherige Badenwerk-Chef Gerhard Goll.[67] Die neue Gesellschaft, die den Namen Energie Baden-Württemberg, kurz EnBW bekam, wurde in die Sparten Kraftwerke (EnBW Kraftwerke AG), Leitungsnetz (EnBW Transportnetze AG), Stromhandel (EnBW Gesellschaft für Stromhandel mbH) und Vertrieb (EnBW Energie Vertriebs GmbH) aufgeteilt.[63] Unternehmenssitz wurde Karlsruhe, die EnBW Transportnetze AG, seit 2012 TransnetBW, blieb in Stuttgart. Die OEW brachten ihre sämtlichen Anlagen, das Personal sowie Bezugs- und Lieferverträge in die neue Gesellschaft ein und erhielt dafür den entsprechenden Gegenwert in Aktien des neuen Unternehmens EVS, was den Grundstock für die heutige 45,01-prozentige Beteiligung an der EnBW darstellt.[68] Die Regionalgesellschaften beider Unternehmen wurden erst 1999 zur EnBW Regional AG zusammengefasst,[63][66] diese heißt seit 2014 Netze BW.[63]

Gleichzeitig fusionierten TWS und Neckarwerke zur neuen Gesellschaft Neckarwerke Stuttgart,[69] die zum 1. Oktober 2003 von der EnBW übernommen wurde.

Leitungsnetz

Zum Zeitpunkt der Unternehmensgründung umfasste das Leitungsnetz der EVW bzw. ab 1939 EVS die Leitungen der WLAG, WÜSAG und OEW. Dabei handelte es sich um einzelne 110-kV-Verbindungen sowie ein stärker vermaschtes 60-kV-Ringnetz (anfangs auch als 55 kV angegeben). Verbindungen bestanden zum benachbarten Bayernwerk, Badenwerk und den Lechwerken. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden einheitliche Standards beim Bau neuer Leitungen verwendet, die meisten neuen Leitungen wurden – wie in Deutschland üblich – auf Donaumasten verlegt, später auch auf Einebenenmasten. Die Funktion des überlagerten Höchstspannungsnetzes übernahm in der Anfangszeit das RWE, das mehrere bedeutende Fernleitungen durch Württemberg und einige Umspannwerke baute. Die Standardform der Deutschen Verbundgesellschaft, deren Gründungsmitglied die EVS 1948 war, waren ebenfalls Donaumasten, weshalb diese auch im ab ca. 1960 entstehenden 220-kV- und 380-kV-Netz der EVS am häufigsten angewendet wurden. Einige 380-kV-Leitungen (Hoheneck – Pulverdingen, Philippsburg – Pulverdingen, Engstlatt – Laufenburg) wurden für die Aufnahme von vier Stromkreisen dimensioniert.

Girlandenkabel

Von den 1950er bis Mitte der 1980er Jahre wurden entlang zahlreicher 110-, 220- und 380-kV-Leitungen der EVS Luftkabel zur Übermittlung interner Nachrichten verlegt. Diese wurden meistens girlandenförmig am Erdseil aufgehängt. Einige dieser Kabel wurden nach 1989 durch freitragende Luftkabel ersetzt, doch sind auch heute noch entlang vieler dieser Leitungen die girlandenförmigen Luftkabel vorhanden. Zur Niederführung der Kabel von Mast zum Erdboden werden Spanngewichte eingesetzt.

Literatur

  • Kurt Diemer: Stromversorgung in Baden-Württemberg. Erfolgsgeschichte einer kommunalen Idee, Oberschwäbische Elektrizitätswerke, Ulm 2000
  • Achtzig Jahre Kraftwerk Kiebingen, hrsg. von Energieversorgung Schwaben, Stuttgart 1983
  • Vor fünfzig Jahren: Gründung der EKH, hrsg. von Energieversorgung Schwaben, Herrenberg 1955
Commons: Energie-Versorgung Schwaben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 125ff
  2. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 151ff
  3. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 190f
  4. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 193f
  5. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 200f
  6. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 202f
  7. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 45
  8. a b c d e Dr.-Ing. Georg Boll: Entstehung und Entwicklung des Verbundbetriebs in der deutschen Elektrizitätswirtschaft bis zum europäischen Verbund. Verlags- und Wirtschaftsgesellschaft der Elektrizitätswerke m.b.H. Frankfurt/Main 1969, S. 22ff.
  9. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 74f
  10. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 169ff
  11. a b c d Kurt Diemer: „Gemeinnützige Versorgung mit Elektrizität “Der Bezirksverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) 1909–1939. (PDF) Abgerufen am 17. Oktober 2025.
  12. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 180ff
  13. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 274f
  14. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 278
  15. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 281ff
  16. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 283
  17. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 363
  18. a b Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 364
  19. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 375
  20. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 369
  21. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 370
  22. a b Geschäftsbericht über das 2. Geschäftsjahr vom 1. April 1923 bis 31. Dezember 1923. Württembergische Landeselektrizitäts-Aktien-Gesellschaft Stuttgart 1924
  23. Eberhard Herter: Elektrotechnik in Württemberg. Vieweg+Teubner, Wiesbaden 1998, ISBN 3-322-91841-6, S. 132, urn:nbn:de:1111-20120512519 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  24. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 372
  25. Geschäftsbericht über das 6. Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 1927. Württembergische Landeselektrizitäts-Aktien-Gesellschaft Stuttgart 1928
  26. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,1. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 373f
  27. a b Geschäftsbericht über das 6. Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 1929. Württembergische Landeselektrizitäts-Aktien-Gesellschaft Stuttgart 1930
  28. Geschäftsbericht über das 6. Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 1930. Württembergische Landeselektrizitäts-Aktien-Gesellschaft Stuttgart 1931
  29. a b Geschäftsbericht über das 6. Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 1931. Württembergische Landeselektrizitäts-Aktien-Gesellschaft Stuttgart 1932
  30. Geschäftsbericht über das 6. Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 1932. Württembergische Landeselektrizitäts-Aktien-Gesellschaft Stuttgart 1933
  31. Geschäftsbericht über das 6. Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 1933. Württembergische Landeselektrizitäts-Aktien-Gesellschaft Stuttgart 1934
  32. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 378ff
  33. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 380f
  34. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 326ff
  35. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 382
  36. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 386
  37. a b Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 387
  38. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 388
  39. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 389
  40. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 392
  41. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 393f
  42. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 399f
  43. a b Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 401
  44. Geschäftsbericht über das 2. Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 1934. Elektrizitäts-Versorgung Württemberg Aktiengesellschaft Stuttgart 1935
  45. a b Geschäftsbericht über das 2. Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 1936. Elektrizitäts-Versorgung Württemberg Aktiengesellschaft Stuttgart 1937
  46. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 410
  47. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 408
  48. Stuttgarter NS-Kurier vom 15. Juni 1940, Seite 13, abgerufen über deutsche-digitale-bibliothek.de am 21. April 2025, Direktlink.
  49. a b Geschäftsbericht über das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 1939. Elektrizitäts-Versorgung Württemberg Aktiengesellschaft Stuttgart 1940
  50. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 411
  51. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 418
  52. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 420
  53. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 416
  54. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 424f
  55. Geschäftsbericht über das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 1944. Elektrizitäts-Versorgung Württemberg Aktiengesellschaft Stuttgart 1945
  56. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 426
  57. Wolfgang Leiner: Geschichte der Elektrizitätswirtschaft in Württemberg, Band 2,2. Energie-Versorgung Schwaben AG, Stuttgart 1985, S. 428f
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  64. Energie-Chronik.de: Baden-württembergische Energieversorger sollen nach Fusion privatisiert werden. Abgerufen am 22. Oktober 2025.
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