Endeavor: Die Tiefsee

Endeavor: Die Tiefsee
Daten zum Spiel
Autor Carl de Visser, Jarratt Gray
Grafik Josh Cappel, Noah Adelman
Verlag Burnt Island Games, Grand Gamers Guild,
Board Game Circus, Frosted Games u. a.
Erscheinungsjahr 2024
Art Brettspiel
Spieler 1 bis 4
Dauer 60 bis 120 Minuten
Alter ab 10 Jahren
Auszeichnungen

Endeavor: Die Tiefsee, im englischen Original Endeavor: Deep Sea, ist ein Brettspiel der Spieleautoren Carl de Visser und Jarratt Gray, das im Jahr 2024 bei den amerikanischen Verlagen Burnt Island Games und Grand Gamers Guild erschienen ist; im deutschsprachigen Raum wird es seit Erscheinen von Board Game Circus und Frosted Games verlegt. Das Spiel baut wie Endeavor: Segelschiffära auf dem Spiel Magister Navis (englisch Endeavor) von 2009 auf. Während dort Segelschiffe wie die namensgebende Endeavor, das Schiff von James Cook im Mittelpunkt standen, erkunden die Spieler hier mit Hilfe von modernen Unterseebooten die Tiefsee. Dabei kann das Spiel sowohl gegeneinander wie auch miteinander als kooperatives Spiel gespielt werden.

Das Spiel wurde 2025 von der Jury des Spiel des Jahres als Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet. Zudem war es beim International Gamers Award 2025 nominiert und wurde beim Deutschen Spielepreis 2025 auf den zweiten Platz gewählt.

Thema und Ausstattung

Bei Endeavor: Die Tiefsee übernehmen die Mitspieler jeweils mit Hilfe von modernen Unterseebooten die Tiefsee. Sie können dabei verschiedene Experten für ihre Besatzung rekrutieren, um mit ihrer Hilfe durch Sonar verschiedene Meeresregionen der Tiefsee zu entdecken und mit ihren Schiffen zu erkunden. Sie können zudem in Meeresschutz investieren, Wissen aufbauen und durch wissenschaftliche Publikationen verbreiten. Dabei haben sie immer mehrere Handlungsoptionen und können auf diese Weise Punkte erspielen, die am Ende den Sieg bringen.[1]

Das Spielmaterial besteht neben einer Spielanleitung aus:[1]

  • 37 Ozeankacheln mit fünf Tiefenstufen, die nach und nach zum Spielplan zusammengelegt werden,
  • fünf doppelseitige Szenariopläne für verschiedene Spielszenarien,
  • 51 Crewmitglieder-Karten mit 21 verschiedenen Crewmitgliedern auf einem Tableau,
  • 36 Tauchplättchen,
  • 24 Forschungsberichte,
  • acht Anker-Forschungsberichte,
  • sechs Bonusziel-Karten,
  • sechs Krisenkarten,
  • ein Wertungsblock,
  • ein Startspielermarker,
  • vier Spielertableaus,
  • vier Start-Crewmitglieder,
  • 120 Scheiben in vier Spielerfarben,
  • 80 Einflussmarker in vier Spielerfarben,
  • 20 Leistungsanzeiger in vier Spielerfarben,
  • 12 U-Boote in vier Spielerfarben.

Spielweise

Vorbereitung

Zum Spielbeginn wird ein Szenarioplan für das zu spielende Szenario ausgewählt. Der Plan legt den Spielaufbau, potenzielle Sonderregeln und Ziele für das konkrete Szenario fest. Entsprechend der Vorgabe werden Ozeankacheln als Startzonen für den sich entwickelnden Spielplan ausgelegt, zudem muss Platz für weitere Kacheln entsprechend der Vorgabe vorhanden sein. Die verbleibenden Kacheln werden nach ihren Tiefenangaben sortiert, die Stapel jeweils gemischt und als Nachziehstapel verdeckt ausgelegt. Alle Tauchplättchen werden gemischt. Danach werden auf den ausliegenden Zonen so viele Tauchplättchen verdeckt verteilt, wie die jeweiligen Kacheln angeben, der Rest kommt als verdeckter Stapel in den Vorrat. Aus den Anker-Forschungsberichten werden vier offen ausgelegt, der Rest wird aus dem Spiel genommen. Die restlichen Forschungsberichte werden gemischt und als verdeckter Nachziehstapel neben die offen ausliegenden Anker-Forschungsberichte gelegt. Das Tableau mit den sortierten Crewmitglieder-Karten wird ebenfalls bereit gelegt und ein zufällig bestimmter Startspieler bekommt den Startspielermarker.[1]

Jeder Mitspieler wählt eine Spielerfarbe und bekommt jeweils ein Spielertableau, ein Start-Crewmitglied sowie 30 Scheiben, 20 Einflussmarker, fünf Leistungsanzeiger und drei U-Boote in seiner Farbe. Vier der Leistungsanzeiger werden jeweils auf das Feld „0“ der vier Eigenschaften sowie auf den Start der Eissenleiste platziert. Das Crewmitglied wird offen vor dem Spieler ausgelegt und eine der Scheiben wird darauf platziert. Entsprechend dem Szenarioplan platzieren nun alle Spieler jeweils eines ihrer U-Boote auf die dort bezeichnete Basis auf den Ozeankacheln. Jeder Mitspieler erhält den auf der Kachel angegebenen Bonus als Startkapital. Die Einflussmarker, die restlichen Scheiben und die restlichen U-Boote bilden den Vorrat des Spielers.[1]

Spielregeln

Phasen pro Runde
  • Vorbereitung
    • Rekrutierung
    • Arbeitskraft bekommen
    • Management
  • Aktionen

Eine Partie des Spiels Endeavor: Die Tiefsee verläuft über sechs Runden, die jeweils in zwei Phasen mit verschiedenen Teilschritten gespielt werden. Jede Phase beginnt dabei mit dem Startspieler und nach ihm führen alle Spieler im Uhrzeigersinn die Aktionen durch. Die erste Phase beinhaltet Vorbereitungen auf die in der zweiten Phase stattfindenden Aktionen der Spieler.[1]

Zu Beginn jeder Runde rekrutieren die Mitspieler in Spielerreihenfolge jeweils ein neues Crewmitglied und wählen dies aus dem sortierten Tableau aus. Die Crewmitglieder sind dabei nach Qualifikationsstufen sortiert und die Spieler dürfen nur ein solches nehmen, dass der erreichten Rekrutierungsstufe ihrer Ansehensleiste entspricht und durch den Leistungsanzeiger markiert ist (am Anfang Stufe 1, später bis Stufe 5). Ein neu rekrutiertes Crew-Mitglied wird mit der blauen Seite nach oben zu den bereits vorhandenen Mitgliedern ausgelegt. Einzelne Crew-Mitglieder bringen einen Sofortbonus mit, den der Spieler mit der Rekrutierung direkt nutzen kann.[1] Im nächsten Schritt bekommen die Spieler jeweils Scheiben entsprechend der Anzeige ihrer Arbeitskraft-Leiste, die sie aus dem Vorrat in den Ladungsraum auf ihrem Tableau platzieren. Zuletzt werden auch nicht genutzte Aktionsscheiben von den Crewmitgliedern in den Ladungsraum zurückgenommen, wobei die Anzeige der Management-Leiste die maximale Anzahl dieser Scheiben bestimmt; restliche Scheiben bleiben auf den Crew-Mitgliedern, die entsprechend in der Aktionsphase nicht genutzt werden können.[1]

Die nun folgende Aktionsphase ist die Hauptphase des Spiels und die Spieler können nun verschiedene Aktionen entsprechend der Fähigkeiten ihrer Crew sowie jeweils nachfolgend aktivierte Aktivitäten durchführen. Die Möglichkeiten sind durch entsprechende Symbole auf den Crew-Mitgliedern und dem restlichen Spielmaterial gekennzeichnet. Grundsätzlich darf ein Spieler für jede Scheibe aus seinem Ladungsraum eine Aktion durchführen – er darf damit entweder ein Crew-Mitglied aktivieren oder einen anderen Effekt ausführen, der ebenfalls den Einsatz einer Scheibe erfordert. Aktionen auf einer Zone des Spielplans dürfen die Spieler dabei nur ausführen, wenn sich dort eines ihrer U-Boote befindet. Bei einigen Aktionen gibt es Sofortboni, die der Spieler direkt anwenden darf. Mit einigen Aktionen steigen auch die Markierungen auf den Eigenschaftsleisten der Spieler, wodurch verschiedene Boni aktiviert werden können. So kann etwa grundsätzlich das Ansteigen einer Eigenschaft dazu führen, dass der Spieler einen Einflussmarker auf dem Szenarioplan einsetzen darf oder ein Ansteigen der Genialitätsleiste kann dazu führen, dass ein Spieler ein weiteres U-Boot einsetzen darf.[1]

Grundsätzlich gibt es die folgenden Aktionen:[1]

Bezeichnung Symbol Aktion
Bewegung Steuerrad Mit der Aktion „Bewegung“ kann ein Spieler eines seiner U-Boote von einer Zone in horizontal oder vertikal benachbarte Zonen bewegen. Die Reichweite und auch die maximale Tiefe werden dabei durch die Technologiestufe auf der Genialitätsleiste vorgegeben. Dabei dürfen nur Zonen durchquert werden, die bekannt sind. Kommt ein Spieler auf seiner Zielzone an, erhält er den auf der entsprechenden Kachel angegebenen Ankunftsbonus.
Sonar Sonaranzeige Über die Aktion „Sonar“ kann ein Spieler neue Zonen auskundschaften. Er wählt entsprechend ein Crew-Mitglied aus und platziert eine zusätzliche Scheibe auf ein noch nicht genutztes Sonarfeld einer Zone, in der sich ein eigenes U-Boot befindet. Der Spieler zieht zwei Kacheln entsprechend der Tiefenangaben auf der aktivierten Ozankachel und wählt eine davon aus, die er entsprechend der Szenarioangaben an den Spielplan anlegt. Dabei darf der Spieler auch Zonen wählen für Tiefen, die er selbst noch nicht befahren darf.
Tauchgang Tiefenanzeige Über die Aktion „Tauchgang“ kann ein Spieler Tauchplättchen mit Wissenspunkten erhalten. Diese Aktion führt der Spieler aus, wenn sein U-Boot auf einer Zone steht, auf der sich mindestens ein Tauchplättchen befindet. Die Tauchplättchen kann der Spieler direkt einlösen oder für einen späteren Zeitpunkt aufbewahren; über die Runde hinaus darf er jedoch nur ein Tauchplättchen in seinem Lagerraum speichern. Er nimmt sich das Plättchen und bekommt entweder Wissenspunkte und rückt mit dem entsprechenden Marker voran oder kann sich für einen alternativen Bonus entscheiden, wenn einer angegeben ist.
Meeresschutz Schildkröte Über die Aktion „Meeresschutz“ kann ein Spieler weitere Boni erhalten. Er platziert eine zusätzliche Scheibe auf ein noch nicht genutztes Meeresschutzfeld einer Zone und zahlt zudem die notwendigen Wissenkosten. Er erhält den Sofortbonus des Feldes und, wenn beide Felder einer Verbindung besetzt sind, bekommen die Besitzer der jeweiligen Scheiben zusätzlich den Verbindungsbonus.
Publikation Schreibutensil Über die Aktion „Publikation“ kann ein Spieler sein Wissen publizieren und dafür Forschungsberichte erhalten. Er platziert eine zusätzliche Scheibe auf ein noch nicht genutztes Publikationsfeld einer Zone und zahlt zudem die notwendigen Wissenkosten. Dann kann er sich einen Forschungsbericht einer der dem Publikationsfeld entsprechenden Farbe nehmen und dessen Boni nutzen. Dabei gibt es Boni, die für die Wertung für das Spielende relevant sind, sowie Boni für den Spieler selbst und/oder für alle anderen Spieler. Zudem gibt es Forschungsberichte mit zusätzlichen Aktivierungsfeldern, die genutzt werden können.

Bei den verschiedenen Boni, die durch Aktionen freigeschaltet werden, handelt es sich sehr häufig um Aufstiegsboni für eine der Eigenschaften oder das Wissen des Spielers, die er entsprechend auf seinem Tableau markiert. Zudem kann er über Boni zusätzliche Scheiben bekommen oder zusätzliche Aktionen durchführen. Ein spezieller Bonus ist die Beförderung eines Crew-Mitgliedes, das bei Aktivierung von der blauen auf die goldene Seite gedreht wird und dort andere oder mehr Aktionen durchführen kann oder Siegpunkte in der Endabrechnung bringt. Außerdem können die Spieler durch die Boni Einflussmarker im Einflussbereich des Szenarioplans platzieren und damit weitere Boni und Siegpunkte erhalten.[1]

Eine Runde endet, sobald alle Spieler gepasst haben und entsprechend keine Aktionen mehr durchführen wollen oder können. Wenn es sich dabei nicht um das Ende der sechsten Runde handelt, wird der Startspielermarker weitergegeben und eine neue Runde beginnt.[1]

Spielende und Wertung

Das Spiel endet nach sechs Runden und wird dann ausgewertet. Dafür werden alle erhaltenen Siegpunkte gezählt und auf dem Wertungsblock notiert. Punkte gibt es:[1]

  • entsprechend der Punkteleiste auf dem Spielertableau für den erreichten Fortschritt auf den einzelnen Eigenschaftenleisten,
  • für die Summe der angegebenen Punkte der Einflussmarker auf dem Szenarioplan,
  • für Endwertungen auf den Forschungsberichten,
  • für Entwertungen beförderter Stufe-5-Crewmitglieder,
  • für die auf dem Szenarioplan angegebenen Szenario-Ziele,
  • sowie je einen Punkte für je drei ungenutzte Scheiben und Wissenspunkte auf dem Spielertableau.

Gewinner des Spiels ist der Spieler mit den meisten Siegpunkten; bei einem Gleichstand gibt es mehrere Gewinner.[1]

Kooperatives Spiel und Solospiel

Für die kooperative Variante des Spiels werden einige Regeln modifiziert. In diesem Modus kann ein einzelner Spieler im Solospiel oder eine Gruppe kooperativ miteinander spielen. Die Gruppe oder der Solospieler müssen sich hier für eine Schwierigkeitsstufe entscheiden, die vorgibt, wie viele Ziele (bis zu sieben) sie erreichen müssen.

Beim Spielaufbau werden zusätzlich die die Krisenkarten gemischt und drei von ihnen als verdeckter Nachziehstapel ausgelegt. Im Solospiel werden vier dieser Karten genutzt. Auch die Bonusziel-Karten werden gemischt und drei von ihnen werden verdeckt oben auf den Krisenstapel gelegt, der Rest kommt aus dem Spiel. Zu Beginn jeder Runde wird die oberste Karte von dem Nachziehstapel aufgedeckt. Die Spieler versuchen nun gemeinsam, die dadurch vorgegebenen Bonusziele zu erreichen und die Krisen abzuwehren.[1]

Insgesamt gibt es im Spiel sieben Ziele, die erreicht werden können:[1]

  • ein Koop-Ziel im Einflussbereich des Szenarioplans,
  • drei Koop-Ziele bei den Szenariozielen, und
  • drei Koop-Ziele aus den Bonusziel-Karten.

Nach der sechsten Runde bzw. der siebten Runde im Solospiel endet das Spiel und wird ausgewertet. Haben die Spieler so viele Ziele erreicht, wie sie für den von ihnen gewählten Schwierigkeitsgrad brauchen, haben sie das Spiel gewonnen.[1]

Entwicklung und Veröffentlichung

Das Spiel Endeavor: Die Tiefsee wurde von den Spieleautoren Carl de Visser, Jarratt Gray entwickelt. Das Spiel erschien 2024 in Zusammenarbeit der amerikanischen Verlage Burnt Island Games und Grand Gamers Guild in einer englischsprachigen Version, im gleichen Jahr erschien auch eine deutschsprachige Version bei Board Game Circus und Frosted Games. Weitere Versionen erschienen 2024 auf Italienisch, Französisch, Japanisch sowie 2025 auf Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch, Russisch, Tschechisch und Chinesisch.[2]

Rezeption

Bewertungen
Medium Bewertung
Rezensionen für Millionen
(Udo Bartsch)[3]
5 von 7 Punkten
gamesweplay
(Harald Schrapers)[4]
5 von 6 Punkten
BoardGameGeek
(Stand: 12. Dezember 2025)
8,2 von 10 Punkten

Endeavor: Die Tiefsee wurde in zahlreichen Rezensionen und Besprechungen weitestgehend positiv bewertet. 2025 wurde es von der Jury des Spiel des Jahres als Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet und setzte sich damit gegen Neuland und Faraway durch. In der Jurybegründung wird ausgeführt:[5]

„Das anspruchsvolle Endeavor: Die Tiefsee zeigt, wie mitreißend und vielfältig moderne Gesellschaftsspiele sein können. Eine ausgezeichnete thematische Ausarbeitung trifft auf prachtvolles Material und einen lebendigen Spielverlauf mit spannenden Entscheidungen. In den Tiefen des Ozeans geht man auch den eigenen taktischen Fähigkeiten auf den Grund. Wer mehr will, versucht sich an der besonders fordernden kooperativen Version.“

Laut Udo Bartsch ist es „ein rundum gelungenes Spiel“. Im Vergleich zu seinem Vorgänger Magister Navis hat es „das deutlich schönere Thema (Meeresforschung statt Kolonialismus), alle aggressiven Elemente des Originals wurden entfernt“ und es „legt mehr Fokus auf Entdeckungen und auf Variabilität“. Auch „redaktionell“ findet er „das Spiel sehr gut gemacht“, „es entstehen keine Fragen, die Anleitung und die Symbolsprache sind klar, alles sieht ansprechend aus und ist trotzdem funktionell.“ Eine leichte Kritik äußert er: Das Spiel habe für ihn „nicht genug Spannung oder Reibung. Das Spiel fließt, alles ist schön und stimmig und klar. Aber eben auch gut berechenbar und erwartbar.“[3]

Spiel-des-Jahres-Jurymitglied Harald Schrapers bewertete das Spiel auf seinem Blog „Games we Play“ mit fünf von sechs möglichen Punkten. Nach seiner Ansicht sei das „neue, bildschön ausgestattete Endeavor […] sicherlich nicht innovativ, [biete] aber eine große Vielfalt nahezu perfekt aufeinander abgestimmter Spielelemente.“[4] Die unterschiedlichen Szenarien machen es abwechslungsreich, obwohl es „schon mit einem Szenario auf Dauer unterhaltsam“ wäre und er lobt zudem die kooperative Option des Spiels.[4] Auch Tobias Franke lobt die Vielfalt der Szenarien, die „jeweils einen anderen Twist reingeben“. Das Spiel habe „relativ hohe Zufallsanteile, was auch gar nicht so schlecht ist“ und das Spiel „[auflockert], aber es [sei] nicht so, dass dadurch eine Unwucht im Spiel ist. Da geht es nur darum, dass das Spiel nicht komplett durchplanbar ist.“ Zur kooperativen Option sagt er: „Wenn ich mit einem anderen Mindset reingehe, spiele ich gefühlt ein anderes Spiel. Mit dem gleichen Material, mit den gleichen Regeln. Das ist genial“.[6][7]

Belege

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p Spielanleitung e-Mission, Schmidt Spiele 2023
  2. Endeavor: Deep Sea, Versionen bei BoardGameGeek. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
  3. a b Udo Bartsch: Endeavor: Die Tiefsee, Rezension auf „Rezensionen für Millionen“, 19. Dezember 2024; abgerufen am 11. Dezember 2025.
  4. a b c Harald Schrapers: Endeavor: Die Tiefsee, Rezension auf „Games we Play“; abgerufen am 11. Dezember 2025.
  5. Endeavor: Die Tiefsee auf der Website des Spiel des Jahres e.V.; abgerufen am 29. Dezember 2024.
  6. Tobias Franke: Cocktails for Meeples Folge 23: Campus Tiefsee, Rezension auf fjelfras.de, 10. Dezember 2024; abgerufen am 12. Dezember 2025.
  7. Kritikenrundschau: Endeavor – Tauchgänge in die Spieltiefe, Kritikerrundschau auf spiel-des-jahres.de, 7. Januar 2025; abgerufen am 11. Dezember 2025.