Enchiridion des Epiktet

Das Enchiridion oder Handbuch des Epiktet (altgriechisch Ἐγχειρίδιον Ἐπικτήτου, Encheirídion Epiktḗtou) ist eine kurze Anleitung stoischer ethischer Ratschläge, zusammengestellt von Arrian, einem Schüler des griechischen Philosophen Epiktet aus dem 2. Jahrhundert. Obwohl der Inhalt größtenteils aus den Lehrgesprächen (altgriechisch διατριβαί diatribaí, lateinisch Dissertationes) des Epiktet stammt, handelt es sich nicht um eine Zusammenfassung der Lehrgespräche, sondern um eine Sammlung praktischer Grundsätze. Arrian konzentriert sich, Metaphysik vermeidend, auf Epiktets Ansatz, Philosophie im täglichen Leben anzuwenden. So ist das Buch ein Leitfaden, wie man geistige Freiheit und Glück in allen Lebensumständen erlangen kann.

Das Enchiridion war im Mittelalter weithin bekannt und wurde speziell für den Gebrauch in griechischsprachigen Klöstern angepasst. Im 15. Jahrhundert wurde es ins Lateinische und dann, mit dem Aufkommen des Buchdrucks, in zahlreiche europäische Sprachen übersetzt. Es erreichte den Höhepunkt seiner Popularität im 17. Jahrhundert, parallel zur Bewegung des Neostoizismus.

Inhalt

Das Wort Enchiridion (altgriechisch ἐγχειρίδιον) ist ein Adjektiv, das „in der Hand“ oder „griffbereit“ bedeutet.[1.1] Das Wort bezeichnete manchmal ein handliches Schwert oder einen Dolch, aber in Verbindung mit dem Wort „Buch“ (biblion, altgriechisch βιβλίον) bedeutet es ein handliches Buch oder Handbuch.[1.1] Epiktet spricht in den Lehrgesprächen oft von Prinzipien, die seine Schüler „griffbereit“ (altgriechisch πρόχειρα) haben sollten.[1.1] Gängige deutsche Übersetzungen des Titels sind Handbuch oder Leitfaden.[2]

Das Enchiridion besteht aus dreiundfünfzig kurzen Kapiteln, die typischerweise einen oder zwei Absätze umfassen, und scheint eine lose strukturierte Auswahl von Maximen zu sein.[3.1], Es wurde irgendwann zu Beginn des 2. Jahrhunderts zusammengestellt. Etwa die Hälfte des Materials im Enchiridion lässt sich aus den erhaltenen vier Büchern der Lehrgespräche ableiten, wurde jedoch unterschiedlich modifiziert.[4.1] Einige Kapitel scheinen Neuformulierungen von Ideen zu sein, die in den Lehrgesprächen überall auftauchen.[5.1] Andere Teile stammen vermutlich aus den verlorenen Lehrgesprächen.[5.1]

Der Philosoph Simplikios, 6. Jahrhundert, bezieht sich in seinem Kommentar zu dem Werk auf einen Brief Arrians, der dem Text vorangestellt war.[6.1] In diesem Brief erklärte Arrian, dass das Enchiridion aus den Lehrgesprächen des Epiktet nach dem ausgewählt wurde, was er für das Nützlichste, Notwendigste und Geeignetste hielt, die Gemüter der Menschen zu bewegen.[7.1] In seinem Kommentar unterteilte Simplikios den Text in vier verschiedene Abschnitte, was auf einen gestuften Zugang zur Philosophie hindeutet:[3.1]

  1. Kapitel 1–21: Was in unserer Macht steht und was nicht, und wie man mit äußeren Dingen umgeht.
    1. Kap. 1–2: Was in unserer Macht steht und was nicht, und die Folgen der Wahl des einen oder anderen.
    2. Kap. 3–14: Wie man mit äußeren Dingen umgeht (den Leser von ihnen zurückhaltend).
    3. Kap. 15–21: Wie man äußere Dinge korrekt und ohne Störung nutzt.
  2. Kapitel 22–28: Ratschläge für fortgeschrittene Studenten.
    1. Kap. 22–25: Die Probleme, mit denen fortgeschrittene Studenten konfrontiert sind.
    2. Kap. 26–28: Verschiedenes: die allgemeinen Vorstellungen, Schlechtigkeit und Scham.
  3. Kapitel 30–47: Ratschläge zur Entdeckung angemessener Handlungen.
    1. Kap. 30–33: Angemessene Handlungen gegenüber (a) anderen Menschen, (b) Gott, (c) Weissagung, (d) dem eigenen Selbst.
    2. Kap. 34–47: Verschiedene Vorschriften zur Gerechtigkeit (richtige Handlungen).
  4. Kapitel 48–53: Schlussfolgerungen zur Anwendung der Vorschriften.
    1. Kap. 48: Abschließender Rat und seine Einteilung der Menschentypen.
    2. Kap. 49–52: Die Anwendung der Vorschriften.
    3. Kap. 53: Zitate zum Auswendiglernen.

Es gibt einige Unklarheiten bezüglich der Aufnahme zweier Kapitel. Kapitel 29, ein Text von einer Buchseite, das die für einen Stoiker notwendige Ausbildung mit dem rigorosen Ansatz vergleicht, der für einen Sieger bei den olympischen Spielen erforderlich ist,[5.2] ist fast wörtlich identisch mit den Lehrgesprächen Buch III, 15.[8.1] Da es in einer der frühen christlichen Ausgaben (Par) weggelassen und von Simplikios nicht kommentiert wurde, war es möglicherweise nicht in der Originalausgabe enthalten.[8.1][6.2] Kapitel 33 besteht aus einer Liste moralischer Anweisungen, die „nicht offensichtlich mit Epiktets normalem stoischen Ansatz zusammenhängen“.[5.1]

Themen

Das Enchiridion fängt mit der Aussage an, „Von den Dingen sind einige abhängig von uns selbst, andere sind nicht abhängig von uns selbst.“[9.1] Es beginnt also damit, dass die Aufgabe und das Anliegen des wahren Selbst in Angelegenheiten liegt, die seiner eigenen Kontrolle unterliegen und von äußeren Zufällen oder Veränderungen unbeeinflusst bleiben.[9.2] Epiktet unterscheidet scharf zwischen unserer eigenen inneren Welt geistiger Vorteile und Schäden und der äußeren Welt jenseits unserer Kontrolle.[10.1] Freiheit bedeutet, nichts zu wünschen, was nicht von uns selbst abhängt.[10.2] Wenn wir vom Unglück geprüft werden, sollen wir niemals zulassen, dass unser Leiden unseren Sinn für innere Herrschaft und Freiheit überwältigt.[9.2]

Eine ständige Wachsamkeit ist erforderlich, und man sollte niemals in der Aufmerksamkeit für die eigene Vernunft nachlassen, denn es sind Urteile und nicht Dinge, welche die Menschen stören.[11.1]

„5. Nicht die Dinge selbst, sondern die Meinungen über dieselben beunruhigen die Menschen. So ist der Tod an und für sich nichts Schreckliches, sonst wäre er auch dem Sokrates so vorgekommen;[…]“

Carl Hilty: Glück. Hinrichs’sche Buchhandlung, Leipzig 1907, S. 39

Die Vernunft ist das entscheidende Prinzip in allem.[10.1] Wir müssen daher unsere Macht über die Zustimmung zu Eindrücken ausüben und nichts wünschen oder vermeiden, was von anderen abhängt.[10.3]

Das Enchiridion unterdrückt weitgehend viele der milderen Ansichten des Epiktet, die in den Lehrgesprächen zu finden sind, aber dies spiegelt die Art der Zusammenstellung wider.[4.2] Einige glauben, dass das Enchiridion im Gegensatz zu den Lehrgesprächen, die den Schüler durch Argumentation und Logik ermutigen wollen, größtenteils aus einer Reihe von Regeln zum Befolgen besteht.[12.1] Andere stellen diese Ansicht in Frage und argumentieren, dass die Kapitel des Enchiridion so interpretiert werden können, dass sie Argumente enthalten und Konzepte artikulieren, die sich im Laufe des Werks schrittweise entwickeln.[13.1] Das Werk basiert auf der Vorstellung, dass der weise Mensch mithilfe der Philosophie aus jeder Erfahrung im Leben Nutzen ziehen kann.[9.3] Mit der richtigen Ausbildung kann der Schüler sowohl in widrigen als auch in günstigen Situationen gedeihen.[10.4] Der menschliche Geist hat noch unentwickelte Fähigkeiten, deren Entfaltung uns jedoch zugutekommt.[9.4] Das Buch ist somit ein Handbuch, das zeigt, wie man in Richtung dessen fortschreitet, was für das Glück notwendig und ausreichend ist.[10.5]

Epiktet macht lebhaften Gebrauch von Bildern und Analogien, welche das Leben darstellen als: eine Seereise (Kap. 7), ein Gasthaus (Kap. 11), ein Bankett (Kap. 15, 36) und das Spielen einer Rolle in einem Theaterstück (Kap. 17, 37).[3.2] Er nimmt viele Beispiele aus dem Alltag, darunter: ein zerbrochener Krug (Kap. 3), ein Badehausbesuch (Kap. 4, 43), seine eigene Lahmheit (Kap. 9), der Verlust eines Kindes (Kap. 11) und der Preis für Salat (Kap. 25).[3.2]

Rezeption

Über viele Jahrhunderte hinweg behielt das Enchiridion sein Ansehen sowohl bei Heiden als auch bei Christen.[14.1]

Kommentar des Simplikios

Im 6. Jahrhundert verfasste der neuplatonische Philosoph Simplikios einen umfangreichen Kommentar zum Enchiridion, der mehr als das Zehnfache des ursprünglichen Textes umfasst.[8.2] Kapitel für Kapitel des Enchiridion wird zergliedert, diskutiert und seine Lehren mit einer gewissen Mühe herausgearbeitet.[9.5] Der Kommentar des Simplikios bietet eine ausgesprochen platonistische Sicht der Welt,[3.3] die oft im Widerspruch zum stoischen Inhalt des Enchiridion steht.[3.4] Manchmal überschreitet Simplikios die Grenzen eines Kommentars; so wird seine Erläuterung zu Enchiridion, Kapitel 27 (Simplikios Kap. 35), zu einer Widerlegung des Manichäismus.[6.3]

Christliche Bearbeitungen

Das Enchiridion wurde dreimal von griechischen christlichen Autoren bearbeitet. Das älteste Manuskript, Paraphrasis Christiana (Par), stammt aus dem 10. Jahrhundert.[6.4] Ein weiteres Manuskript, fälschlicherweise Nilus dem Älteren zugeschrieben (Nil), stammt aus dem 11. Jahrhundert,[6.4] ein drittes Manuskript, Vaticanus gr. 2231 (Vat), aus dem 14. Jahrhundert.[6.4] Es ist nicht bekannt, wann die Originalversionen dieser Manuskripte erstmals erstellt wurden.[6.4] Diese Leitfäden dienten als Regel und Anleitung für das klösterliche Leben.[4.3] Die offensichtlichsten Änderungen betreffen die Verwendung von Eigennamen: So wird der Name Sokrates manchmal in Paulus geändert.[9.6][4.3] Alle drei Texte folgen dem Enchiridion ziemlich genau, obwohl das Par Manuskript stärker verändert ist: es fügt Wörter hinzu oder lässt sie aus, kürzt oder erweitert Textabschnitte und erfindet gelegentlich neue.[6.5]

Überlieferung

Über hundert Manuskripte des Enchiridion sind erhalten.[15] Die ältesten erhaltenen Manuskripte des unveränderten Enchiridion stammen aus dem 14. Jahrhundert, aber die ältesten christianisierten stammen aus dem 10. und 11. Jahrhundert, was möglicherweise auf eine Vorliebe der byzantinischen Welt für die christlichen Ausgaben hindeutet.[6.6] Das Enchiridion wurde 1450 erstmals von Niccolò Perotti und dann 1479 von Angelo Poliziano ins Lateinische übersetzt.[6.6] Die erste gedruckte Ausgabe war Polizianos lateinische Übersetzung, die 1497 veröffentlicht wurde.[6.6] Das griechische Original, etwas abgekürzt, wurde 1528 erstmals mit dem Kommentar des Simplikios veröffentlicht.[6.6] Die von Johann Schweighäuser 1798 veröffentlichte Ausgabe war die maßgebliche Ausgabe für die nächsten zweihundert Jahre.[6.6][4.4] Eine kritische Ausgabe wurde 1999 von Gerard Boter erstellt.[6.7]

Es gibt sehr viele verschiedene Ausgaben und Übersetzungen des Enchiridion.[4.5] Das Enchiridion erreichte den Höhepunkt seiner Beliebtheit in der Zeit von 1550 bis 1750.[11.2] Es wurde in die meisten europäischen Sprachen übersetzt, und es gab mehrere Übersetzungen ins Englische, Französische und Deutsche.[11.2] Die erste englische Übersetzung stammt von James Sandford aus dem Jahr 1567, eine Übersetzung einer französischen Ausgabe, gefolgt von einer Übersetzung aus dem Griechischen von John Healey im Jahr 1610.[12.2][11.2] Die Beliebtheit des Werks wurde durch den Neostoizismus gefördert, der im 16. Jahrhundert von Justus Lipsius ausgelöst wurde.[11.3] Ein weiterer Neostoiker, Guillaume du Vair, übersetzte das Buch 1586 ins Französische und machte es in seiner La Philosophie morale des Stoiques bekannt.[11.4]

Moderne Ära

Im 17. Jahrhundert stellte der deutsche Mönch Matthias Mittner einen Leitfaden zur geistigen Gelassenheit für den Kartäuserorden zusammen, indem er die ersten fünfunddreißig seiner fünfzig Vorschriften aus dem Enchiridion entnahm.[4.6]

In der englischsprachigen Welt war es im 17. Jahrhundert besonders bekannt: Zu dieser Zeit wurde meist das Enchiridion und nicht die Lehrgespräche gelesen.[12.3] Es gehörte zu den Büchern, die John Harvard dem neu gegründeten Harvard College im Jahr 1638 vermachte.[11.5] Das in einem klaren, deutlichen Stil geschriebene Werk war Lesern ohne förmliche philosophische Ausbildung zugänglich, und es gab eine breite Leserschaft unter Frauen in England.[12.4] Die Schriftstellerin Mary Wortley Montagu fertigte 1710 im Alter von einundzwanzig Jahren ihre eigene Übersetzung des Enchiridion an.[16] Das Enchiridion war während der schottischen Aufklärung ein gängiger Schultext in Schottland. Adam Smith hatte eine Ausgabe von 1670 in seiner Bibliothek, die er als Schuljunge erworben hatte.[17]

Am Ende des 18. Jahrhunderts ist das Vorhandensein des Enchiridion in den persönlichen Bibliotheken von Benjamin Franklin[18] und Thomas Jefferson[19] belegt.

Der Kommentar des Simplikios erfreute sich im 17. und 18. Jahrhundert seiner eigenen Beliebtheit. Eine englische Übersetzung von George Stanhope aus dem Jahr 1694 erlebte Anfang des 18. Jahrhunderts vier Auflagen.[12.4] Edward Gibbon bemerkte in seinem Verfall und Untergang des Römischen Reiches, dass der Kommentar zu Epiktet des Simplikios „in der Bibliothek der Nationen als klassisches Buch aufbewahrt wird“, im Gegensatz zu den Kommentaren zu Aristoteles, „die mit der Mode der Zeit vergangen sind“.[3.3]

Die heutige Einteilung des Werks in dreiundfünfzig Kapitel wurde erstmals von Johann Schweighäuser in seiner Ausgabe von 1798 eingeführt; frühere Ausgaben teilten den Text tendenziell in mehr Kapitel ein, insbesondere Kapitel 33 wurde aufgeteilt.[6.8] Gerard Boter behält in seiner textkritischen Ausgabe von 1999 die dreiundfünfzig Kapitel von Schweighäuser bei, teilt jedoch die Kapitel 5, 14, 19 und 48 in zwei Teile.[6.8]

Im 19. Jahrhundert entdeckte Walt Whitman das Enchiridion im Alter von etwa sechzehn Jahren. Es war ein Buch, zu dem er wiederholt zurückkehrte, und spät in seinem Leben nannte er das Buch „heilig, kostbar für mich: Ich hatte es so lange um mich – habe in solcher Vertrautheit damit gelebt“.[20]

Übersetzungen und Kommentare

  • Epiktet: Handbüchlein der Moral und Unterredungen, Hrsg.: Heinrich Schmidt, 10. Auflage, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1978, ISBN 978-3-520-00210-5.
  • Epiktet: Anleitung zum glücklichen Leben. Encheiridion (Handbuch der Moral). Übers. und hrsg. von Rainer Nickel (Sammlung Tusculum). Artemis & Winkler, Düsseldorf 2006, ISBN 3-7608-1747-5 (mit griechischem Text).
  • Epiktet: Handbüchlein der Moral, übers. und hrsg. von Kurt Steinmann, Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-15-008788-0 (mit griechischem Text).
  • Epiktet: Handbüchlein der Moral, übers. von Kurt Steinmann, Reclam, Stuttgart 2014. ISBN 3-15-019103-3.
  • Epiktet: Das Buch vom geglückten Leben, übers. von Karl Philipp Conz, bearbeitet und mit einem Nachwort von Bernhard Zimmermann, Beck, München 2005, ISBN 3-423-34243-9.
  • Ulrike Brandt: Kommentar zu Epiktets Encheiridion (Wissenschaftliche Kommentare zu griechischen und lateinischen Klassikern), Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2015, ISBN 978-3-8253-6477-9.
  • Scott Aikin, William O. Stephens: Epictetus’s Encheiridion: A New Translation and Guide to Stoic Ethics. Bloomsbury, London 2023, ISBN 978-1-3500-0950-9. – Rezension von Gerard Boter, Bryn Mawr Classical Review 2024.01.48
Wikisource: Εγχειρίδιον – Text (griechisch)

Werkausgaben und Quellentexte

Einzelnachweise

  1. Matheson, Percy Ewing (1916), Epictetus: The Discourses and Manual together with Fragments of his Writings, Oxford University Press
    1. a b c p. 263
  2. Enchiridion. In: Duden. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
  3. Brittain, Charles; Brennan, Tad (2002), Simplicius. On Epictetus Handbook 1–26, Gerald Duckworth & Co, ISBN 978-0715630686
    1. a b p. 6
    2. a b p. 7
    3. a b p. vii
    4. p. 4
  4. Oldfather, William Abbott (1925), Epictetus, the Discourses as reported by Arrian, the Manual, and Fragments, vol. 1, Loeb Classical Library
    1. p. 479
    2. p. xix
    3. a b p. xxvii
    4. p. xxii
    5. p. xxx
    6. p. xxviii
  5. Hard, Robin (2014), Discourses, Fragments, Handbook, Oxford University Press, ISBN 978-0199595181
    1. a b c p. 346
    2. p. 331
  6. Boter, Gerard (1999), The Encheiridion of Epictetus and Its Three Christian Adaptations, Brill, ISBN 9004113584
    1. p. xiii
    2. p. 127
    3. p. Xiv
    4. a b c d p. xiv
    5. p. 206
    6. a b c d e p. xv
    7. p. xvi
    8. a b pp. 146–147
  7. Long, George (1877), The Discourses of Epictetus, with the Encheridion and Fragments, George Bell
    1. p. xiii
  8. Oldfather, William Abbott (1928), Epictetus, the Discourses as reported by Arrian, the Manual, and Fragments, vol. 2, Loeb Classical Library
    1. a b p. 506
    2. p. 480
  9. Rolleston, T. W. H. (1881), The Encheiridion of Epictetus, Kegan, Paul, Trench, & Co
    1. p. xvii
    2. a b p. xviii
    3. pp. xxvi–xxvii
    4. pp. xx
    5. pp. xii–xiii
    6. pp. xii–xii
  10. Long, A. A. (2018), How to Be Free: An Ancient Guide to the Stoic Life, Princeton University Press, ISBN 978-0691177717
    1. a b p. xxxvi
    2. p. xlv
    3. p. xliv
    4. p. xxxv
    5. p. xxxv, xxxvii
  11. Long, A. A. (2003), Epictetus: A Stoic and Socratic Guide to Life, Oxford University Press, ISBN 978-0199245567
    1. p. 93
    2. a b c p. 261
    3. p. 262
    4. p. 263
    5. p. 268
  12. Wright, Gillian (2007–07–24). "Women Reading Epictetus". Women’s Writing. 14 (2): 321–337. doi:10.1080/09699080701314840. S2CID 161602668.
    1. p. 333
    2. pp. 325–326
    3. p. 325
    4. a b p. 326
  13. Aikin, Scott; Stephens, William O. (2023), Epictetus’s Encheiridion: A New Translation and Guide to Stoic Ethics, Bloomsbury, ISBN 978-1350009530
    1. p. ix
  14. Schmitz, Leonhard (1870). "Arrianus 4". In Smith, William (ed.). Dictionary of Greek and Roman Biography and Mythology. Vol. 1.
    1. p. 351
  15. Gerard Boter katalogisiert in seiner kritischen Ausgabe 1999 59 erhaltene Handschriften des eigentlichen Enchiridions und weitere 27 Manuskripte des Simplikios–Kommentars, die das Enchiridion als Lemmata (Überschriften) enthalten. Er listet auch 37 christianisierte Manuskripte auf (24 Par, 12 Nil, 1 Vat), Boter, Gerard (1999), The Encheiridion of Epictetus and Its Three Christian Adaptations, Brill, ISBN 9004113584 pp. 3ff
  16. Grundy, Isobel (1999). Lady Mary Wortley Montagu: Comet of the Enlightenment. Oxford University Press. p. 37. ISBN 978-0198187653.
  17. Phillipson, Nicholas (2010). Adam Smith: An Enlightened Life. Yale University Press. p. 19. ISBN 978-0300174434.
  18. Wolf, Edwin; Hayes, Kevin J. (2006). The Library of Benjamin Franklin. American Philosophical Society. p. 278. ISBN 978-0871692573.
  19. Gilreath, James; Wilson, Douglas L. (2008). Thomas Jefferson’s Library: A Catalog with the Entries in His Own Order. The Lawbook Exchange Ltd. p. 52. ISBN 978-1584778240.
  20. LeMaster, J.R.; Kummings, Donald D., eds. (1998). The Routledge Encyclopedia of Walt Whitman. Routledge. p. 692. ISBN 978-0415890571.